11. März 2010 Startseite| Fotostrecke| Umfrage
wirtschaftsnachrichten.org
Aufwind für Industrieproduktion
Bild: ddp  

Aufwind für die
Industrieproduktion

28.01.2010, 10:00 Uhr

Berlin (wnorg) -

Auftragseingang kräftiger gestiegen
Verbessert: Produktionsaussichten
für Frühjahr

Bild: ddp    

Überraschend hat sich das Wirtschaftsministerium in Berlin außerhalb der turnusmäßigen Mitteilungen zur Lage der Industrieaufträge und der voraussichtlichen Auswirkung auf die Industrieproduktion gemeldet. Danach darf auch die Industrieproduktion mit Aufwind rechnen.

Sondermeldung

Aufgrund außergewöhnlich großer Korrekturen der vorläufigen Ergebnisse wurden vom Bundeswirtschaftsministerium die berichtigten Ergebnisse, außerhalb der regulären Termine, bereits in der 3. Kalenderwoche veröffentlicht. Die Korrekturen beziehen sich überwiegend auf Aufträge aus der Nicht-Eurozone an die Industrie im Bereich der Investitionsgüter.

Korrektur nach oben

Der Volumenindex der Auftragseingänge in der Industrie im November wurde um 2,5 Prozentpunkte auf 96,7 Indexpunkte nach oben korrigiert. Damit erhöhten sich die Auftragseingänge im November preis- und saisonbereinigt um 2,8 %. Die vorläufigen Ergebnisse hatten zuvor lediglich ein leichtes Plus von 0,2 % ausgewiesen.

Investitionsgüter gefragt

Die Aufträge aus dem Ausland für die Industrie erhöhten sich im November gegenüber dem Vormonat um 3,6 % (vorläufige Meldung: -1,0 %). Die Hersteller von Investitionsgütern verzeichneten insgesamt ein Auftragsplus von 4,7 % (vorläufige Meldung: -0,1 %).

Dynamik ungebrochen

Die Aussichten für die Industrieproduktion im ersten Quartal dürften sich mit den neuen Ergebnissen leicht verbessert haben. Denn die Auftragseingänge in der Industrie konnten somit ihren Rückgang im Vormonat überkompensieren. Insbesondere die Nachfrage aus dem Ausland war weiterhin rege. Der Aufholprozess hat den Zahlen zufolge weniger als bisher angenommen an Dynamik eingebüßt.

 
Schlagzeilen
Aktuelle Meldung

Zahl der Arbeitslosen im Februar gestiegen

11.03.2010, 00:00 Uhr
Nürnberg (ddp) - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar erwartungsgemäß gestiegen, allerdings fiel der Anstieg geringer aus als von Experten befürchtet. Wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte, waren 3,643 Millionen Menschen offiziell arbeitslos gemeldet.

Das seien 26.000 mehr als im Vormonat und 91.000 mehr als im Februar 2009. Die Arbeitslosenquote habe sich damit im Vergleich zum Vormonat von 8,6 auf 8,7 Prozent erhöht.

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt in Deutschland blieben auch in Februar moderat, sagte das Mitglied des Vorstands der Bundesagentur, Heinrich Alt, bei der Präsentation der Zahlen.

Die Arbeitslosigkeit sei "lediglich im jahreszeitlich üblichen Umfang" gestiegen. Die Beschäftigung habe sogar wieder zugenommen, und die Kräftenachfrage zeige sich stabil.
 
Life & Lifestyle
Panik oder Abgestumpftheit
Immer neue Gefahrenmeldungen:
Der Mensch in Alarmbereitschaft

10.03.2010, 09:00 Uhr
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Cottbus (wnorg / ots) - Hochwasser, Schneechaos, Schweinegrippe, Wirtschaftskrise und andere Bedrohungen brechen täglich in das Bewusstsein des modernen Menschen ein. Die Schockwellen neuer Hiobsbotschaften lösen bei den wehrlosen Empfängern sehr unterschiedliche Reaktionen aus. Es gibt die Abwiegler ebenso häufig wie die Panikverbreiter. Insgesamt aber leiden immer mehr Zeitgenossen an einer spürbaren Abgestumpftheit gegenüber der täglich neuen Horrormeldungen aus den Medien. Viele vertrauen auf die Segnungen der technologisierten Welt mit rechtzeitigen Vorhersagen und Warnungen vor bevorstehenden Katastrophen. Aber kann man wirklich alles vorhersagen?
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Karlsruhe (wnorg) - Die Zahlen sind beängstigend. Wie aktuell bekannt wurde, hat der im Hypothekengeschäft tätige US-Finanzierungsriese Fanny Mae auch im vergangenen Jahr enorme Verluste erlitten. Experten befürchten, dass auch 2010 ein Jahr der Verluste werden könnte. Medienberichten zufolge könnten nun als Folge erneut zusätzliche staatliche Hilfen in Milliardenhöhe notwendig werden.
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