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Aufwind für die
Industrieproduktion
29.01.2010, 10:00 Uhr
Washington / Hamburg (wnorg) -
Wachstumsanreize: Wie lange noch?
OECD will Ende der Kurzarbeit
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| Bild: CWS |
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Widerstreitende Meinungen von allen Seiten kennzeichnen die Unsicherheit bezüglich der Einschätzung derzeitigen Konjunkturentwicklung. Die Weltbank warnt bereits vor einem Auf und Ab der Wirtschaft im Sinne einer sogenannten W-Rezession. Dennoch will die OECD den Ausstieg aus dem Förderinstrument Kurzarbeit, weil sie deren Kosten mittel- und langfristig für gefährlich hält.
Ernüchternde Prognose
Die Weltbank hat mit Blick auf die Konjunkturentwicklung ein ernüchterndes Szenario für dieses und das kommende Jahr gezeichnet. Die Kreditbedingungen dürften streng bleiben, und die Regierungen begännen nun damit, ihre außerordentlichen Unterstützungsmaßnahmen zurückzufahren, hieß es in der ersten globalen Wirtschaftsprognose seit Juni.
W-Rezession und Wachstumsanreize
"Wenn der Privatsektor weiterhin spart, um die Bilanzen in Ordnung zu bringen, ist eine w-förmige Rezession, die sich durch eine weitere Verlangsamung des Wachstums 2011 auszeichnet, absolut möglich - vor allem, da der Wachstumseinfluss der finanziellen Anreize schwindet", erklärte die Bank. Die Politiker stünden nun vor der schwierigen Aufgabe, die Anreize so lange beizubehalten, bis die private Nachfrage aufgeholt hat. Allerdings dürften daraus keine unhaltbaren Schuldenlasten oder neue Vermögenspreisblasen erwachsen.
Zunächst weltweites Wachstum
Zugleich hob die Weltbank ihre Wachstumsprognosen für das laufende Jahr an. Demnach rechnet sie nun mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 2,7 Prozent. Bislang war die Institution von einem Plus von 2,0 Prozent ausgegangen. Die Annahme für 2011 blieb unverändert bei 3,2 Prozent. Darüber hinaus revidierte sie ihre Wirtschaftsprognose für 2009. Demnach dürfte sich die Weltwirtschaft nicht wie bislang angenommen um 2,9 Prozent, sondern um 2,2 Prozent reduziert haben.
Ausstieg aus Kurzarbeit in Deutschland?
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fordert von Deutschland eine Strategie für den Ausstieg aus der Kurzarbeit. Von Monat zu Monat wachse die Gefahr, dass die Nachteile die Vorteile übersteigen, sagte OECD-Chefökonom Pier Carlo Padoan dem Magazin "Capital". Dazu gehörten die hohen Kosten, Verzerrungen am Arbeitsmarkt und der künstliche Erhalt von Jobs.
"Die Subventionen in Form von Kurzarbeit sind eine Wette auf einen schnellen und kräftigen Aufschwung - und ob der kommt, ist vorsichtig formuliert fraglich", sagte Padoan. "Wir brauchen eine klare, verbindliche Exit-Strategie."
(mit Material von ddp)
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Aktuelle Meldung
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Bundesnetzagentur genehmigt Porto
für zuzustellenden Online-Brief
09.03.2010, 20:00 Uhr
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Bonn (ddp) - Die von der Deutschen Post beantragten Entgelte für die Beförderungs- und Zustellleistung für den "hybriden Onlinebrief" sind von der Bundesnetzagantur genehmigt worden. Das zur Genehmigung vorgelegte Entgelt betrage 0,46 Euro für den Standardbrief, teilte die Bonner Behörde mit.
Die Post will den Angaben zufolge über ihr Onlineportal den Brief des Kunden annehmen, ausdrucken, kuvertieren sowie frankieren und zustellen. Grund für die Ersparnis von neun Cent gegenüber dem normalen Standardbrief seien regelmäßig hohe Sendungsmengen.
Laut dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, wird der elektronische Briefversand "die schriftliche Kommunikation grundlegend verändern". Seiner Ansicht nach liege in diesem Bereich "viel Potenzial für innovative Produkte".
Wie die Behörde weiter mitteilte, wird es beim Onlinebrief der Post zwei Varianten geben. Bei der ersten Variante erfolgten alle Schritte von der Einlieferung bis zur Zustellung auf elektronischem Weg. Der sogenannte hybride Onlinebrief werde dagegen über die Zusteller zum Empfänger befördert.
Die Post wolle nun den "hybriden Onlinebrief" zunächst als Betriebsversuch mit Geschäfts- und Privatkunden testen. Im Spätsommer soll die Leistung dann allen Verbrauchern angeboten werden.
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Life & Lifestyle
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Panik oder Abgestumpftheit
Immer neue Gefahrenmeldungen:
Der Mensch in Alarmbereitschaft
10.03.2010, 08:00 Uhr
Bild: ddp
Cottbus (wnorg / ots) - Hochwasser, Schneechaos, Schweinegrippe, Wirtschaftskrise und andere Bedrohungen brechen täglich in das Bewusstsein des modernen Menschen ein. Die Schockwellen neuer Hiobsbotschaften lösen bei den wehrlosen Empfängern sehr unterschiedliche Reaktionen aus. Es gibt die Abwiegler ebenso häufig wie die Panikverbreiter. Insgesamt aber leiden immer mehr Zeitgenossen an einer spürbaren Abgestumpftheit gegenüber der täglich neuen Horrormeldungen aus den Medien. Viele vertrauen auf die Segnungen der technologisierten Welt mit rechtzeitigen Vorhersagen und Warnungen vor bevorstehenden Katastrophen. Aber kann man wirklich alles vorhersagen?
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Immobilienkrise in USA ohne Ende
"Entlassungsproduktivität" als Mitursache?
Kreditausfälle seit Jahren hoch
von wnorg-Korrespondent Benno Griesheimer
09.03.2010, 13:00 Uhr

Bild: ddp
Karlsruhe ( wnorg) - Die Zahlen sind beängstigend. Wie aktuell bekannt wurde, hat der im Hypothekengeschäft tätige US-Finanzierungsriese Fanny Mae auch im vergangenen Jahr enorme Verluste erlitten. Experten befürchten, dass auch 2010 ein Jahr der Verluste werden könnte. Medienberichten zufolge könnten nun als Folge erneut zusätzliche staatliche Hilfen in Milliardenhöhe notwendig werden.
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Datenspeicherung
bisher verfassungswidrig
Karlsruhe (wnorg) -
Massenklage wie ein kleines Volksbegehren
Bundesverfassungsgericht gibt Klägern recht
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Bild: ddp
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Konsumprognose
Nürnberg (wnorg) -
Verbraucher:
Wie reagieren sie 2010?
Welche Branchen profitieren?
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Bild: ddp
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Spanien:
Ein zweites Griechenland?
07.03.2010, 11:00 Uhr
Düsseldorf / Madrid (wnorg/ots) -
Hohe Arbeitslosigkeit und
Verschuldung
Gefahr für den Euro? |
| Bild: © ComEvolution / fotolia.com |
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Idiotentest: Einheitliche Regeln?
21.02.2010, 10:00 Uhr
Osnabrück (wnorg / ots) -
Verkehrssünder im Ungewissen |
| Bild: ddp |
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Leihärzte in Krankenhäusern
15.02.2010, 13:00 Uhr
Frankfurt (wnorg / ots) -
Wie gefährlich ist dieser Trend? |
| Bild: ddp |
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