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Billionen im Derivate-Markt
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Derivate: Revolutioniert
EU den Handel?
08.02.2010, 15:00 Uhr
Brüssel (wnorg) -
Hunderte Billionen Euro
im Derivate-Umlauf
Harte EU-Pläne
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| Bild: ddp |
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Hunderte von Billionen Euro in Form von Derivaten sind ein unvorstellbares Volumen, selbst, wenn sich dies über die ganze Welt verteilt. Sollte auch nur ein Bruchteil dieser Derivate zu den sogenannten "Giftpapieren" gehören, ist unverzügliches internationales politisches Handeln angesagt. Die EU hat die Gefahr anscheinend erkannt.
Billionen von Euro im Derivate-Markt
Der Handel mit Derivaten ist in den letzten zehn Jahren regelrecht explodiert. Weltweit bewegt sich der Markt nach Angaben der EU-Kommission heute in einer Größenordnung von mehreren Hundert Billionen Euro. In der Zeit vor der Krise wurden die Ausfallrisiken dieser Wertpapiere jedoch unterschätzt.
Die Bezeichnung "Derivate" geht darauf zurück, dass ihr Wert vom Preis eines bestimmten Basiswerts, z. B. Zinssatz oder Ölpreis, abhängt. Die Pläne der EU betreffen sogenannte OTC-Derivate, das heißt Wertpapiere, die nicht an der Börse, sondern direkt zwischen zwei Parteien gehandelt werden.
EU will völlige Umkehr
Die EU hat Maßnahmen zur Regulierung der Derivatemärkte angekündigt. Der Handel mit diesen Finanzinstrumenten hatte bei der Entstehung der Finanzkrise eine nicht unbedeutende Rolle gespielt. Der zuständige Kommissar Charlie McCreevy bezeichnete die Pläne als "Paradigmenwechsel und eine Abkehr von der bisherigen Sichtweise". Denn bisher war man davon ausgegangen, dass bei Derivaten nur geringer Handlungsbedarf bestanden habe, da bei diesem Handelssegment nur professionelle Akteure aktiv seien.
Neue Vorschläge 2010
Die Kommission will 2010 entsprechende Legislativvorschläge vorlegen, um die mit diesen Titeln verbundenen Risiken für die Wirtschaft einzudämmen. Die Vorschläge sind der letzte Schritt in einer Reihe von Maßnahmen, die die EU zur Stärkung der Finanzaufsicht ergreift, um eine weitere Krise zu vermeiden.
Härteres Durchgreifen der G20?
Um eine weltweit kohärente Vorgehensweise sicherzustellen, wird die Kommission vor Abschluss der neuen Legislativvorschläge mit ihren Partnern der G-20 zusammenarbeiten. Die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer kam unlängst überein, bei Derivaten härter durchzugreifen. Die USA haben bereits entsprechende Gesetze erlassen.
Standardisierung als Ausweg
Die EU möchte den Markt nun transparenter gestalten und standardisierte Kontrakte einführen, die dann über zentrale Gegenparteien ("Clearinghouses, CCP") gehandelt werden, um das Ausfallrisiko so weit wie möglich zu begrenzen. Alle anderen Transaktionen müssten registriert werden.
Mehr Eigenkapital und Sicherheiten
Nach den neuen Vorschriften wären die Finanzinstitute auch dazu verpflichtet, mehr Eigenkapital und Sicherheiten für Transaktionen vorzuhalten, die nicht über eine zentrale Gegenpartei abgerechnet werden.
Auflösung von Banken?
Angesichts der Erkenntnis, dass keine Bank vor einem Zusammenbruch gefeit ist, forderte Kommissar McCreevy ein robustes Regelwerk, um einen drohenden (Bank-) Zusammenbruch zu erkennen und, sofern möglich, abzuwenden. Sei dies nicht mehr möglich, müsse die Bank saniert oder liquidiert werden.
Beteiligung der Öffentlichkeit
Die Kommission holt derzeit auch die Meinung der Öffentlichkeit dazu ein, wie verhindert werden kann, dass Bankenkrisen das gesamte Finanzsystem gefährden und letztendlich auf die Steuerzahler zurückfallen. Die Flut an Bankenpleiten während der Finanzkrise hat deutlich gemacht, dass neue rechtliche Instrumente nötig sind, um mit den grenzüberschreitenden Auswirkungen zurechtzukommen.
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Aktuelle Meldung
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Kredithürde im Januar
wieder gesunken |
| 05.02.2012, 00:00 Uhr |
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München (dapd) - Die meisten deutschen Firmen haben sich nach eigener Einschätzung im Januar etwas leichter Geld leihen können als zuvor. Nach einem Anstieg im Dezember sank die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft im Januar leicht, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte.
Der Anteil der Unternehmen, die die Kreditvergabe als restriktiv bewerteten, habe im Vergleich zum Dezember um 0,3 Punkte auf 22,8 Prozent abgenommen. "Weiterhin profitiert die deutsche Wirtschaft von sehr günstigen Finanzierungsbedingungen", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.
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Life & Lifestyle
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02.02.2012, 16:00 Uhr
Baierbrunn (wnorg) - Der Fachbegriff Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "honigsüßer Durchfluss". Diabetespatienten scheiden Glukose über den Urin aus und haben eine verminderte Ausbildung des körpereigenen Hormons Insulin. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel zu hoch und viele Betroffene müssen mehrfach täglich Insulin spritzen.
Bild: Michael Horn / pixelio.de
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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31.01.2012, 12:00 Uhr
Düsseldorf (wnorg) - Die europäische Stahlindustrie ist wieder auf dem Wachstumspfad. Für 2012 erwarten die internationalen Stahlmärkte einen Zuwachs der Stahlproduktion von 1,6 Milliarden Tonnen.

Bild: dapd
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Getränkekartons sind umweltfreundlich
Berlin (wnorg) -
Der 1915 patentierte Getränkekarton ist eine Einwegverpackung aus Verbundstoffen für flüssige Nahrungsmittel. |
Bild: Andreas Morlok / pixelio.de
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Bargeldloses Zahlen weiter auf dem Vormarsch
Frankfurt am Main (wnorg) -
Das Zahlen größerer Beträge mit Karte ist für viele Verbraucher bereits Normalität. |
| Bild: dapd |
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Deutschland auf Kurs bringen
Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.
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| Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de |
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Auch Deutschland
nur noch auf Pump
Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.
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| Bild: dapd |
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Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen
Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.
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| Bild: dapd |
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