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Wildunfälle:
500 Millionen Euro Schaden
25.02.2010, 13:00 Uhr
Dortmund (wnorg) -
Jagdverband fordert Konsequenzen
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| Bild: ddp |
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Der Albtraum jedes Autofahrers: Nachtfahrt bei Scheinwerferlicht. Plötzlich ein Schatten. Es kracht fürchterlich. Am Auto entsteht ein Schaden von vielen tausend Euro. Und jetzt geht der Ärger erst richtig los. Was tun mit dem toten oder schwer verletzten Wild? Wird die Versicherung zahlen? Jährlich entsteht auf bundesdeutschen Straßen durch Wildunfälle ein Schaden von rund einer halben Milliarde Euro. Die Zahl der Unfälle geht in die Hunderttausende. Das muss nicht sein sagen Jagdexperten. Einiges könnte verhindert werden.
260.000 Wildunfälle
Die Jagdverbände wollen helfen, die Zahl der Wildunfälle in Deutschland zu reduzieren. Rund 260.000 Unfälle pro Jahr mit einem Gesamtschaden von einer halben Milliarde Euro seien zu viel, sagte der Sprecher des Landesjagdverbandes NRW, Andreas Schneider, auf der Pressekonferenz zur europaweit größten Messe für Jagd und Fischerei, die "Jagd & Hund".
Bessere Verkehrsplanung nötig?
Insbesondere mit einer frühzeitigen Beteiligung an Straßenbauvorhaben könnten die Jagdorganisationen einen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit leisten. So könnten sie Wanderkorridore der Tiere ermitteln, damit geeignete Standorte für Wildquerungen ausgesucht werden, hieß es.
Broschüre zur Aufklärung
Auch für Wild unattraktive Saatgutmischungen als Straßenbegleitgrün könnten nach Ansicht der Jagdverbände die Zahl der Wildquerungen verringern und damit helfen, die Gefahr einzudämmen. Eine Broschüre will auch Autofahrer über das richtige Verhalten bei Wildkontakt informieren.
(mit Material von ddp)
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