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Rücksichtsloser Fischverbrauch in Europa
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Rücksichtsloser Fischverbrauch
in Europa
01.09.2010, 16:30 Uhr
Brüssel (wnorg) - Der Fischfang und Fischkonsum der Europäer ist offensichtlich höher als ihnen das gegenüber dem Rest der Welt zusteht.
Eine aktuelle Untersuchung zeigt ein deutliches Missverhältnis auf. Es fehlt in der europäischen Fischbewirtschaftung demnach an Nachhaltigkeit. Europa verbraucht mehr Fisch als ihm zusteht.
Bild: ddp
Wer in der EU lebt und mehrmals wöchentlich Fisch isst, verhält sich nicht weltgerecht. Eine Studie des New Ecomonics Foundation Nef mit der Umweltorganisation Pew Environment Group (pewenvironment.eu) hat einen EU-Fischkalender erstellt, bei dem die Menge an Fisch, die nachhaltig gefangen oder gezüchtet werden kann, mit der tatsächlichen Konsumation verglichen wird. Demnach essen die Europäer doppelt so viel Fisch wie sie eigentlich dürften. "Unsere EU-Fischfangflotten fahren um die ganze Welt, um Fische zu fangen. Das führt zu einer ökologischen Verschuldung der EU-Bürger", meint Mike Walker, Communications Manager der Pew Environment Group gegenüber der Nachrichtenagentur pte. Die Umweltorganisation hat den Fischkalender sogar auf die einzelnen EU-Länder übertragen. "In Deutschland ist dieses Debit bereits am 5. Mai erreicht", erläutert der Experte. das bedeutet, dass jeder ab dem 6. Mai in Europa verbrauchte Fisch zu Lasten der restlichen Welt geht." Im Prinzip geht es darum, das EU-Fischereirecht gründlich zu reformieren und Fischerei endlich nachhaltig zu machen“, so Walker.
Walker weiter: "Die zunehmende Abhängigkeit der EU vom Fischfang führt dazu, dass wir stark von Fischen außerhalb der Grenzen abhängig sind. Dieser Trend verschlimmert sich zusehends", erklärt Walker. "In Wirklichkeit nehmen wir Anderen den Fisch weg. Dramatisch daran ist, dass auch die weltweiten Fischbestände bereits voll oder zumindest zum Großteil ausgebeutet sind." Auch Fische und andere Meeresfrüchte aus Aquakulturen werden in die Berechnungen miteinbezogen. Auch hier müssen Nachhaltigkeitskriterien eingehalten werden. Walker: "Die EU fischt immer weiter weg von Europa in immer tieferen Regionen. Daher muss die Notbremse gezogen werden, ehe es zu spät ist. Ziel ist es, eine Situation zu schaffen, in der EU-Bürger ohne schlechtes Gewissen Fisch einkaufen und sich sicher sein können, dass diese Fische nicht noch weitere Bestände dezimiert haben. Wenn man heute im Supermarkt Käse kauft, würde man dann auch keinen Einkaufsratgeber brauchen", beschreibt Walker das angestrebte Ziel.
Da der EU-Markt für Speisefisch der größte weltweit ist, ist er auch für zusätzliche Exporte der Entwicklungsländer nach Europa Entwicklungsländern interessant. Das führt umgekehrt jedoch dazu, dass auch dort die Überfischung zunimmt. Als weitere negative Konsequenz kommt die finanzielle Förderung für die Fischwirtschaft hinzu, die keine Markttransparenz zulässt. "Die Aufrufe von Medizinern aus Gesundheitsgründen weniger Fleisch und mehr Fisch zu essen, erhöhen die Nachfrage nach dem wertvollen Gut noch mehr", ist sich Walker sicher.
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Aktuelle Meldung
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Kredithürde im Januar
wieder gesunken |
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München (dapd) - Die meisten deutschen Firmen haben sich nach eigener Einschätzung im Januar etwas leichter Geld leihen können als zuvor. Nach einem Anstieg im Dezember sank die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft im Januar leicht, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte.
Der Anteil der Unternehmen, die die Kreditvergabe als restriktiv bewerteten, habe im Vergleich zum Dezember um 0,3 Punkte auf 22,8 Prozent abgenommen. "Weiterhin profitiert die deutsche Wirtschaft von sehr günstigen Finanzierungsbedingungen", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.
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Life & Lifestyle
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02.02.2012, 16:00 Uhr
Baierbrunn (wnorg) - Der Fachbegriff Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "honigsüßer Durchfluss". Diabetespatienten scheiden Glukose über den Urin aus und haben eine verminderte Ausbildung des körpereigenen Hormons Insulin. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel zu hoch und viele Betroffene müssen mehrfach täglich Insulin spritzen.
Bild: Michael Horn / pixelio.de
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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31.01.2012, 12:00 Uhr
Düsseldorf (wnorg) - Die europäische Stahlindustrie ist wieder auf dem Wachstumspfad. Für 2012 erwarten die internationalen Stahlmärkte einen Zuwachs der Stahlproduktion von 1,6 Milliarden Tonnen.

Bild: dapd
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Getränkekartons sind umweltfreundlich
Berlin (wnorg) -
Der 1915 patentierte Getränkekarton ist eine Einwegverpackung aus Verbundstoffen für flüssige Nahrungsmittel. |
Bild: Andreas Morlok / pixelio.de
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Bargeldloses Zahlen weiter auf dem Vormarsch
Frankfurt am Main (wnorg) -
Das Zahlen größerer Beträge mit Karte ist für viele Verbraucher bereits Normalität. |
| Bild: dapd |
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Deutschland auf Kurs bringen
Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.
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| Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de |
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Auch Deutschland
nur noch auf Pump
Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.
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| Bild: dapd |
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Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen
Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.
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| Bild: dapd |
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