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Top-Thema "wnorg-Konjunkturprognose"
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wnorg-Konjunkturprognose
Hamburg / Berlin (wnorg) -
Rezession: Rückfall 2010 möglich
Ökonomen warnen
Gedämpfte Konjunktur-
erwartungen |
| Bild: © Stephen Finn / fotolia.com |
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Das Schlimmste ist möglicherweise noch nicht vorbei. Die Konjunktur wird auch 2010 noch keineswegs stabil sein. Dieser Meinung sind auch führende deutsche Ökonomen. Auch steigende Arbeitslosigkeit wird erwartet.
Erneuter Absturz der Wirtschaft?
Führende Ökonomen warnen vor einem erneuten Absturz der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr. "Die Gefahr eines Rückschlags ist vorhanden", sagte Joachim Scheide, Prognose-Chef am Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), zu "Spiegel online" bereits vor dem Jahreswechsel. Entscheidend sei nun die weitere Entwicklung bei den Banken. "Sollte es hier erneut zu massiven Abschreibungen kommen, könnte dies zu einer weiteren Krise führen", warnte Scheide. Er erwarte im kommenden Jahr bis zu 4,1 Millionen Arbeitslose.
Finanzsektor nach wie vor labil
Ebenfalls pessimistisch zeigt sich Gustav Horn vom gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK): "Die Situation im Finanzsektor ist nach wie vor labil." Die unsichere Lage würden im kommenden Jahr auch die Arbeitnehmer zu spüren bekommen.
Der Wirtschaftsweise Christoph Schmidt, Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), erwartet größere Probleme auf dem Job-Markt. "Wir gehen von einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit noch in diesem Winterhalbjahr aus", sagte er Ende 2009 zu "Spiegel online".
Kein Aufschwung 2010?
Der Wirtschaftsforscher Wolfgang Franz, sagte der Nachrichtenagentur ddp: "Im nächsten Jahr wird es eine Erholung, aber noch keinen Aufschwung geben." Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, warnte kürzlich: "Wir haben die internationale Krise noch keineswegs endgültig überwunden."
Export-Impulse
Franz verwies darauf, dass der Sachverständigenrat für 2010 eine Zuwachsrate des realen Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 1,6 Prozent prognostiziert hat. Dabei gingen die Impulse "im Wesentlichen vom Export aus". Zimmermann sagte in einem ddp-Interview, die "leichte gesamtwirtschaftliche Erholung" werde bei einem Wachstum von deutlich weniger als zwei Prozent zu schwach sein, um von einem selbst tragenden Aufschwung zu sprechen. Für eine Entwarnung sei es also "zu früh".
500.000 Arbeitslose mehr
Franz sagte, für den Arbeitsmarkt gebe es "eine gute und eine schlechte Nachricht". Der Wirtschaftsweise fügte hinzu: "Die gute Nachricht: Wir werden weit unter den fünf Millionen registrierten Arbeitslosen bleiben, wie sie noch vor wenigen Monaten befürchtet wurden. Die schlechte Nachricht: Gleichwohl wird es im Jahr 2010 rund 500.000 registrierte Arbeitslose mehr geben als im Jahr 2009."
Belastung der Sozialkassen
Mit Blick auf die Folgen der internationalen Finanzkrise für den Arbeitsmarkt fügte DIW-Präsident Zimmermann hinzu: "Die Bremsspuren sind möglicherweise schwächer als vielfach zunächst befürchtet." Derzeit könne man "davon ausgehen, dass die Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr im Durchschnitt nicht über vier Millionen Erwerbslose steigen wird".
Dies seien allerdings "im Vergleich zu diesem Jahr immer noch eine halbe Million Arbeitslose mehr, die die Sozialkassen erheblich belasten".
(mit Material von ddp)
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Aktuelle Meldung
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Einzelhandel rechnet mit Trendwende
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| 09.09.2010, 20:00 Uhr |
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Düsseldorf (ddp) - Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt auf einen Konsumanstieg in diesem Jahr. "Wir verzeichnen gute Signale für den Konsum", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sei im Handel deutlich spürbar. "Deshalb rechnen wir für 2010 mit einem Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau. Das ist mehr, als wir Anfang des Jahrs erwartet haben", erläuterte Genth.
Im Oktober will der Verband seine Prognose noch einmal überprüfen und voraussichtlich nach oben korrigieren. "Ein Umsatzplus von einem Prozent ist 2010 möglich", sagte Genth. Die Menschen würden wieder mehr Geld für sich ausgeben. "Bei Textilien verzeichnen wir daher ein Umsatzplus von rund sechs Prozent", ergänzte der HDE-Chef. Auch Möbel und Elektronikartikel, insbesondere Fernseher, verkauften sich gut.
Nachdem sich längere Öffnungszeiten durchgesetzt hätten, erhofft sich Genth weitere positive Signale vom Geschäft an Sonntagen: "Jetzt sind die Bundesländer gefordert, mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen", sagte er.
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Life & Lifestyle
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04.09.2010, 07:00 Uhr
Hamm / Wien (wnorg) - Immer öfter online sein in einer virtuellen Welt: Das kann süchtig machen und Realitätsverlust bedeuten. Es kann sogar zur Depression führen. Experten schhlagen jetzt Alarm, weil bereits Jugendliche immer häufiger durch Internetsucht von Depression bedroht sind.
Bild: ddp
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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27.08.2010, 09:30 Uhr
Köln (wnorg) - Für Verbraucher sind derzeit Altersvorsorge-Produkte oft nur schwer durchschaubar. Transparenz heißt deshalb das Zauberwort unter dem die Lebensversicherungswirtschaft zum Strategiemeeting nach Köln eingeladen wird. Denn gleich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben vielen Altersvorsorge-Produkten Intransparenz bescheinigt. Es fehlt vor allen Dingen an einer standardisierten Vergleichbarkeit von Informationen über Kosten und Renditeerwartungen der angebotenen Produkte.

Bild: ddp
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IWB: Neuer Wachstumsbegriff notwendig
Zülpich (wnorg) -
Wachstum und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Aber Mensch und Gesellschaft brauchen mehr als nur den reinen ökonomischen Zuwachs.
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| Bild: ddp |
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Automarkt Deutschland verliert
Frankfurt am Main (wnorg) -
Weltweit zieht der Automarkt wieder spürbar an. Europa aber hinkt deutlich hinterher. Auch der Absatz im deutschen Inland schwächelt im Vergleich zu Märkten in Asien und Amerika.
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| Bild: ddp |
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Karstadt: Sanierung
ist kein Sponsoring
09.09.2010, 17:00 Uhr
Berlin (wnorg) -
Was Nicolas Berggruen für die Mitarbeiter von Karstadt geleistet hat, verdient Anerkennung. Dennoch wäre es falsch, in Berggruen einen Sponsor zu vermuten.
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| Bild: ddp |
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Schalke braucht das Geld der Fans
05.09.2010, 07:00 Uhr
Gelsenkirchen (wnorg) -
Das System ist simpel. Wenn die Not am größten ist, können nur noch wahre Freunde helfen.
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Konjunktur:
Gefahr aus dem Ausland
30.08.2010, 10:00 Uhr
Frankfurt (wnorg) -
Die deutsche Wirtschaft ist in Fahrt wie lange nicht mehr. Der Export treibt das Wachstum an. Aber es gibt erste Anzeichen aus dem Ausland, dass dieser Trend bald brechen könnte.
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| Bild: Stefan Rajewski / fotolia.com |
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