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Kommentar "Rekordverschuldungen"
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Rekordverschuldungen
weltweit
31.01.2010, 08:00 Uhr
Frankfurt (wnorg / ots / börsen-
zeitung / christopher kalbhenn) -
Hält der Kapitalmarkt das aus?
Zinspolitische Wende rückt näher |
| Bild: ddp |
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Vieles riecht geradezu nach Inflation. Zumindest die Flut täglich neuer Emissionen durch Staaten, Unternehmen und Banken ist im Sprachsinne inflationär. Wie wird der Kapitalmarkt dieses Rekordangebot an Anleihen verkraften? Welche Auswirkungen wird dies auf die Zinspolitik der Notenbanken haben?
Hierzu kommentiert die Börsen-Zeitung (Auszug):
Steigende Verschuldung und sinkende Steuern
Erhebliche Belastungen werden unter anderem von den fiskalischen Folgen der Krise ausgehen. In den Industrienationen haben sich die Regierungen mit ihren gigantischen Stützungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Krise hoch verschuldet. Gleichzeitig ist aufgrund des wirtschaftlichen Einbruchs das Steueraufkommen stark eingebrochen. Vor diesem Hintergrund werden sie den Kapitalmarkt auch in diesem Jahr mit extrem hohen Volumina beanspruchen.
Euroraum: 1 Billion Staatsanleihen?
Unicredit schätzt, dass die Staaten des Euroraums im mittleren bis langfristigen Laufzeitenbereich Anleihen von rekordhohen knapp 1 Billion Euro auflegen werden nach rund 940 Milliarden Euro im gerade beendeten Turnus. Netto, nach Abzug der Tilgungen, rechnet das Institut mit einem Volumen von 465 Milliarden Euro, 75 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2009.
Unternehmensanleihen auf Rekordkurs
Damit nicht genug, konkurrieren die Staaten auch noch mit weiteren Emittenten-Kreisen, die den Kapitalmarkt derzeit in einem bisher noch nicht da gewesenen Ausmaß beanspruchen. Nach dem Euro-Emissionsrekord vom Vorjahr werden die Unternehmen angesichts der anhaltenden Schwierigkeiten, Kredite zu erhalten, auch in diesem Turnus keine andere Wahl haben, als den Kapitalmarkt zu beanspruchen.
Banken brauchen mehr Geld
Zum Jahresauftakt zeigt außerdem noch der Bankensektor eine äußerst rege Emissionsaktivität. Die Société Générale überschrieb ihren wöchentlichen Covered-Bond-Marktbericht mit "Turbo Speed into 2010". Die Bank rechnet für dieses Jahr mit einem Anstieg der Emissionen von 130 Milliarden auf 168 Milliarden Euro und hält es für durchaus möglich, dass dieser Wert noch übertroffen wird. Damit würde auch der bisherige Rekord des Jahres 2006 von 179 Milliarden Euro in Reichweite geraten.
Zinspolitische Wende
Ebenso schwer wie die rekordhohe Inanspruchnahme des Kapitalmarkts wird wiegen, dass das Jahr 2010 von einem für Staatsanleihen alles andere als zuträglichen Thema geprägt sein wird. Über kurz oder lang werden die großen Notenbanken unter Führung der amerikanischen Fed beginnen, den Markt auf die geldpolitische Wende, d. h. das Ende des Niedrigzins-Umfelds, vorzubereiten.
Inflationsgefahr
Änderungen in der Rhetorik, möglicherweise aber auch Wirtschaftsdaten, die auf ein Herannahen der monetären Wende hindeuten, dürften bereits im Voraus dafür sorgen, dass die Staatsanleihe-Märkte unter Druck geraten. Auf der anderen Seite würde aber auch ein Hinauszögern der geldpolitischen Wende letztlich nicht helfen. Denn dann würde früher oder später eine Diskussion darüber einsetzen, ob sich die Notenbanken nicht zu viel Zeit lassen und damit Gefahr laufen, dass die Inflation anzieht.
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Aktuelle Meldung
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Einzelhandel rechnet mit Trendwende
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| 09.09.2010, 20:00 Uhr |
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Düsseldorf (ddp) - Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt auf einen Konsumanstieg in diesem Jahr. "Wir verzeichnen gute Signale für den Konsum", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sei im Handel deutlich spürbar. "Deshalb rechnen wir für 2010 mit einem Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau. Das ist mehr, als wir Anfang des Jahrs erwartet haben", erläuterte Genth.
Im Oktober will der Verband seine Prognose noch einmal überprüfen und voraussichtlich nach oben korrigieren. "Ein Umsatzplus von einem Prozent ist 2010 möglich", sagte Genth. Die Menschen würden wieder mehr Geld für sich ausgeben. "Bei Textilien verzeichnen wir daher ein Umsatzplus von rund sechs Prozent", ergänzte der HDE-Chef. Auch Möbel und Elektronikartikel, insbesondere Fernseher, verkauften sich gut.
Nachdem sich längere Öffnungszeiten durchgesetzt hätten, erhofft sich Genth weitere positive Signale vom Geschäft an Sonntagen: "Jetzt sind die Bundesländer gefordert, mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen", sagte er.
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Life & Lifestyle
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04.09.2010, 07:00 Uhr
Hamm / Wien (wnorg) - Immer öfter online sein in einer virtuellen Welt: Das kann süchtig machen und Realitätsverlust bedeuten. Es kann sogar zur Depression führen. Experten schhlagen jetzt Alarm, weil bereits Jugendliche immer häufiger durch Internetsucht von Depression bedroht sind.
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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27.08.2010, 09:30 Uhr
Köln (wnorg) - Für Verbraucher sind derzeit Altersvorsorge-Produkte oft nur schwer durchschaubar. Transparenz heißt deshalb das Zauberwort unter dem die Lebensversicherungswirtschaft zum Strategiemeeting nach Köln eingeladen wird. Denn gleich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben vielen Altersvorsorge-Produkten Intransparenz bescheinigt. Es fehlt vor allen Dingen an einer standardisierten Vergleichbarkeit von Informationen über Kosten und Renditeerwartungen der angebotenen Produkte.

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IWB: Neuer Wachstumsbegriff notwendig
Zülpich (wnorg) -
Wachstum und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Aber Mensch und Gesellschaft brauchen mehr als nur den reinen ökonomischen Zuwachs.
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Automarkt Deutschland verliert
Frankfurt am Main (wnorg) -
Weltweit zieht der Automarkt wieder spürbar an. Europa aber hinkt deutlich hinterher. Auch der Absatz im deutschen Inland schwächelt im Vergleich zu Märkten in Asien und Amerika.
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Karstadt: Sanierung
ist kein Sponsoring
09.09.2010, 17:00 Uhr
Berlin (wnorg) -
Was Nicolas Berggruen für die Mitarbeiter von Karstadt geleistet hat, verdient Anerkennung. Dennoch wäre es falsch, in Berggruen einen Sponsor zu vermuten.
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Schalke braucht das Geld der Fans
05.09.2010, 07:00 Uhr
Gelsenkirchen (wnorg) -
Das System ist simpel. Wenn die Not am größten ist, können nur noch wahre Freunde helfen.
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Konjunktur:
Gefahr aus dem Ausland
30.08.2010, 10:00 Uhr
Frankfurt (wnorg) -
Die deutsche Wirtschaft ist in Fahrt wie lange nicht mehr. Der Export treibt das Wachstum an. Aber es gibt erste Anzeichen aus dem Ausland, dass dieser Trend bald brechen könnte.
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| Bild: Stefan Rajewski / fotolia.com |
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