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Kommentar "Staatsanleihen"
Bild: ddp  

Staatsanleihen:
Euroraum überschwemmt?

07.02.2010, 09:00 Uhr
Frankfurt (wnorg / ots /
börsenzeitung / kai johannsen) -
Deutsche Staatsanleihen
konkurrenzfähig?
Bild: ddp    

Gigantische Anleihevolumen: Euroweit und weltweit. Aber auch Deutschland braucht sich mit dem benötigten Volumen an Staatsanleihen nicht zu verstecken. Und die Frage drängt sich auf, wem werden die Anleger vertrauen. Welche Staatsanleihen werden im derzeitigen Überangebot auf der Gewinnerseite sein?

Hierzu kommentiert die Börsen-Zeitung (Auszug):

Rekordverschuldung

... nachdem Finanzminister Schäuble mit einer Rekordverschuldung von knapp 86 Mrd. Euro aufgewartet hat, haben die Schuldenmanager des Bundes - die Deutsche Finanzagentur - bekannt gegeben, wie viel sie denn im kommenden Jahr an den Geld- und Kapitalmärkten aufzunehmen gedenken. Auch hier darf ein Rekord vermeldet werden: 343 Milliarden Euro werden es sein. Der aktuelle Rekord des zu Ende gehenden Jahres liegt bei 329 Milliarden Euro.
  
Enormes Anleihevolumen

343 Milliarden Euro sind ein Haufen Holz. Bei so manchem anderen Staat in der Eurozone würde schon weniger als die Hälfte dieses Volumens ausreichen, um die Ratingagenturen dazu zu bewegen, den Daumen zu senken. Von der Platzierbarkeit dieses Anleihevolumens gar nicht zu reden. Und wie gestaltet sich das für den Bund?
 
Umschichtungen pro Deutschland? 

Er wird wohl keine Schwierigkeiten bekommen, dieses Volumen zu platzieren. Wenn sich die Rating-Problematik in Eurozone-Peripherieländern - der Blick ist auf Portugal, Irland, Griechenland und Spanien gerichtet - noch verschärft, wovon viele Experten derzeit ausgehen, werden die Bundesanleihen eben davon profitieren. Denn Investoren, die aufgrund von Investment-Richtlinien keine Anleihen von Staaten halten dürfen, die mit einem Rating unterhalb von "A-" eingestuft sind, werden zu Umschichtungen gezwungen sein.

Bundesanleihen erste Wahl

Die Wahl dürfte zumindest in Teilen auf Bundesanleihen fallen, die schlichtweg die liquidesten Papiere in der Eurozone sind. Das hat sich auch während der Krise immer wieder gezeigt. Regulierer erarbeiten für die Banken - neben schärferen Eigenkapitalvorschriften - auch striktere Liquiditätsanforderungen. Und in welchen Papieren wird diese Liquidität wohl angelegt werden? Die Antwort ist einfach: Bundesanleihen werden auch hier erste Wahl sein.

 
Schlagzeilen
Aktuelle Meldung


Einzelhandel rechnet mit Trendwende
09.09.2010, 20:00 Uhr
 
Düsseldorf (ddp) - Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt auf einen Konsumanstieg in diesem Jahr. "Wir verzeichnen gute Signale für den Konsum", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sei im Handel deutlich spürbar. "Deshalb rechnen wir für 2010 mit einem Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau. Das ist mehr, als wir Anfang des Jahrs erwartet haben", erläuterte Genth.

Im Oktober will der Verband seine Prognose noch einmal überprüfen und voraussichtlich nach oben korrigieren. "Ein Umsatzplus von einem Prozent ist 2010 möglich", sagte Genth. Die Menschen würden wieder mehr Geld für sich ausgeben. "Bei Textilien verzeichnen wir daher ein Umsatzplus von rund sechs Prozent", ergänzte der HDE-Chef. Auch Möbel und Elektronikartikel, insbesondere Fernseher, verkauften sich gut.

Nachdem sich längere Öffnungszeiten durchgesetzt hätten, erhofft sich Genth weitere positive Signale vom Geschäft an Sonntagen: "Jetzt sind die Bundesländer gefordert, mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen", sagte er.

 
Life & Lifestyle
    04.09.2010, 07:00 Uhr
Hamm / Wien (wnorg) - Immer öfter online sein in einer virtuellen Welt: Das kann süchtig machen und Realitätsverlust bedeuten. Es kann sogar zur Depression führen. Experten schhlagen jetzt Alarm, weil bereits Jugendliche immer häufiger durch Internetsucht von Depression bedroht sind.
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    27.08.2010, 09:30 Uhr
Köln (wnorg) - Für Verbraucher sind derzeit Altersvorsorge-Produkte oft nur schwer durchschaubar. Transparenz heißt deshalb das Zauberwort unter dem die Lebensversicherungswirtschaft zum Strategiemeeting nach Köln eingeladen wird. Denn gleich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben vielen Altersvorsorge-Produkten Intransparenz bescheinigt. Es fehlt vor allen Dingen an einer standardisierten Vergleichbarkeit von Informationen über Kosten und Renditeerwartungen der angebotenen Produkte.
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IWB: Neuer Wachstumsbegriff notwendig

Zülpich (wnorg) -
Wachstum und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Aber Mensch und Gesellschaft brauchen mehr als nur den reinen ökonomischen Zuwachs.

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Automarkt Deutschland verliert

Frankfurt am Main (wnorg) -
Weltweit zieht der Automarkt wieder spürbar an. Europa aber hinkt deutlich hinterher. Auch der Absatz im deutschen Inland schwächelt im Vergleich zu Märkten in Asien und Amerika.

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Kommentare
 
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Karstadt: Sanierung
ist kein Sponsoring

09.09.2010, 17:00 Uhr
Berlin (wnorg) -
Was Nicolas Berggruen für die Mitarbeiter von Karstadt geleistet hat, verdient Anerkennung. Dennoch wäre es falsch, in Berggruen einen Sponsor zu vermuten.

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Schalke braucht das Geld der Fans

05.09.2010, 07:00 Uhr
Gelsenkirchen (wnorg) -
Das System ist simpel. Wenn die Not am größten ist, können nur noch wahre Freunde helfen.

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Konjunktur:
Gefahr aus dem Ausland

30.08.2010, 10:00 Uhr
Frankfurt (wnorg) -
Die deutsche Wirtschaft ist in Fahrt wie lange nicht mehr. Der Export treibt das Wachstum an. Aber es gibt erste Anzeichen aus dem Ausland, dass dieser Trend bald brechen könnte.

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