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wirtschaftsnachrichten.org
Kommentar "Spanien"
Bild: ddp  

Spanien:
Ein zweites Griechenland?

07.03.2010, 11:00 Uhr
Düsseldorf / Madrid (wnorg/ots) -
Hohe Arbeitslosigkeit und
Verschuldung
Gefahr für den Euro?
Bild: © ComEvolution / fotolia.com    

Ganz Europa blickt derzeit gespannt nach Athen. Die Schuldenpolitik des südosteuropäischen Landes ist der Europäischen Union ein Dorn im Auge. Auch die Medienlandschaft konzentriert sich gebannt auf Griechenland. Zwischenzeitlich aber braut sich auch im Südwesten Europas etwas zusammen, was den europäischen Währungshütern bereits jetzt schlaflose Nächte bereiten dürfte. Spaniens Volkswirtschaft hat stark unter der geplatzten spanischen Immobilienblase gelitten. Dies könnte in letzter Konsequenz auch gefährliche Folgen für den Euro haben.

Hierzu kommentiert die Rheinische Post:

Tiefer Absturz

So schnell kann es gehen: Gestern noch wurden die Spanier beneidet um ihre boomende Wirtschaft und ihre Haushaltsüberschüsse. Heute macht das südeuropäische Land Politikern und Finanzfachleuten Angst. Die Wirtschaftskrise hat Spanien besonders schlimm erwischt.

Immobilienblase geplatzt

Weil die brummende Ökonomie ihren Treibstoff fast ausschließlich aus dem Bausektor bezog, der obendrein Hunderttausende Jobs schuf, war die Katastrophe programmiert, als die spanische Immobilienblase schließlich platzte. Inzwischen schrammt die Arbeitslosenquote hart an der 20-Prozent-Marke, Staat und Bürger sind bis über beide Ohren verschuldet.

Gefahr für den Euro?

Längst gilt Spanien wegen seiner Größe als weit gefährlicher für den Euro als das praktisch bankrotte Griechenland. Griechische Verhältnisse in Madrid  das wäre wohl das Aus für die Gemeinschaftswährung. Deswegen kann der Rest von Euroland nur hoffen, dass die Regierung von Premier Zapatero jetzt schnell aufräumt.

Regierung in Zugzwang

In der Vergangenheit ist der Sozialist sozialen Konfliktsituationen immer gerne aus dem Weg gegangen. Doch das wäre diesmal fatal. Zapatero muss jetzt beweisen, dass er sein Land auch in Krisenzeiten führen kann. Er trägt Verantwortung für Spanien, aber auch für Europa.

 
Schlagzeilen
Aktuelle Meldung


Einzelhandel rechnet mit Trendwende
09.09.2010, 20:00 Uhr
 
Düsseldorf (ddp) - Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt auf einen Konsumanstieg in diesem Jahr. "Wir verzeichnen gute Signale für den Konsum", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sei im Handel deutlich spürbar. "Deshalb rechnen wir für 2010 mit einem Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau. Das ist mehr, als wir Anfang des Jahrs erwartet haben", erläuterte Genth.

Im Oktober will der Verband seine Prognose noch einmal überprüfen und voraussichtlich nach oben korrigieren. "Ein Umsatzplus von einem Prozent ist 2010 möglich", sagte Genth. Die Menschen würden wieder mehr Geld für sich ausgeben. "Bei Textilien verzeichnen wir daher ein Umsatzplus von rund sechs Prozent", ergänzte der HDE-Chef. Auch Möbel und Elektronikartikel, insbesondere Fernseher, verkauften sich gut.

Nachdem sich längere Öffnungszeiten durchgesetzt hätten, erhofft sich Genth weitere positive Signale vom Geschäft an Sonntagen: "Jetzt sind die Bundesländer gefordert, mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen", sagte er.

 
Life & Lifestyle
    04.09.2010, 07:00 Uhr
Hamm / Wien (wnorg) - Immer öfter online sein in einer virtuellen Welt: Das kann süchtig machen und Realitätsverlust bedeuten. Es kann sogar zur Depression führen. Experten schhlagen jetzt Alarm, weil bereits Jugendliche immer häufiger durch Internetsucht von Depression bedroht sind.
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    27.08.2010, 09:30 Uhr
Köln (wnorg) - Für Verbraucher sind derzeit Altersvorsorge-Produkte oft nur schwer durchschaubar. Transparenz heißt deshalb das Zauberwort unter dem die Lebensversicherungswirtschaft zum Strategiemeeting nach Köln eingeladen wird. Denn gleich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben vielen Altersvorsorge-Produkten Intransparenz bescheinigt. Es fehlt vor allen Dingen an einer standardisierten Vergleichbarkeit von Informationen über Kosten und Renditeerwartungen der angebotenen Produkte.
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IWB: Neuer Wachstumsbegriff notwendig

Zülpich (wnorg) -
Wachstum und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Aber Mensch und Gesellschaft brauchen mehr als nur den reinen ökonomischen Zuwachs.

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Automarkt Deutschland verliert

Frankfurt am Main (wnorg) -
Weltweit zieht der Automarkt wieder spürbar an. Europa aber hinkt deutlich hinterher. Auch der Absatz im deutschen Inland schwächelt im Vergleich zu Märkten in Asien und Amerika.

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Kommentare
 
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Karstadt: Sanierung
ist kein Sponsoring

09.09.2010, 17:00 Uhr
Berlin (wnorg) -
Was Nicolas Berggruen für die Mitarbeiter von Karstadt geleistet hat, verdient Anerkennung. Dennoch wäre es falsch, in Berggruen einen Sponsor zu vermuten.

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Schalke braucht das Geld der Fans

05.09.2010, 07:00 Uhr
Gelsenkirchen (wnorg) -
Das System ist simpel. Wenn die Not am größten ist, können nur noch wahre Freunde helfen.

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Konjunktur:
Gefahr aus dem Ausland

30.08.2010, 10:00 Uhr
Frankfurt (wnorg) -
Die deutsche Wirtschaft ist in Fahrt wie lange nicht mehr. Der Export treibt das Wachstum an. Aber es gibt erste Anzeichen aus dem Ausland, dass dieser Trend bald brechen könnte.

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