|
Frankreichs Rating weiterhin in Gefahr
|
 |
|
Frankreichs Rating weiterhin
in Gefahr
14.01.2012, 17:00 Uhr
Paris (wnorg) - Für Frankreich brechen im Sog der europäischen Schuldenkrise ungemütliche Zeiten an.
|
Frankreichs Präsident
Nicolas Sarkozy, Bild: dapd
|
|
|
Rating-Agenturen sehen die Top-Bonität des Euro-Landes in der Schuldenkrise gefährdet. Der Bewertung mit dem Top-Rating AAA wurde zuletzt die Entwicklungsaussicht „negativ“ hinzugefügt. Hinzu kommt, dass die französische Konjunktur bereits seit Längerem stagniert. Gefahr droht auch vom Bankensektor.
Da Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy das Haushaltsdefizit von 7,1 Prozent im vergangenen Jahr bis 2013 auf unter drei Prozent reduzieren will, werden sich die Franzosen in diesem Jahr auf härtere Einschnitte gefasst machen müssen: Arbeitnehmer, die jährlich mehr als 250.000 Euro verdienen, sollen vier Prozent mehr Steuern zahlen, die Abgaben für Alkohol und Zigaretten steigen ebenfalls. Ab 2017 – ein Jahr früher als geplant – soll die Rente mit 62 in Frankreich eingeführt werden.
Hinzu kommen befristete Steuererhöhungen für Unternehmen, deren Jahresumsatz mehr als 250 Millionen Euro beträgt, sowie ein von 5,5 Prozent auf sieben Prozent angehobener Mehrwertsteuersatz. Mit diesem Paket soll das Haushaltsloch um 12 Milliarden Euro verringert werden. Knapp 19 Milliarden Euro will die Regierung bis 2013 einsparen.
Die Schuldenkrise bringt auch die Bereiche Soziales und Gesundheit ins Visier von Premierminister François Fillon. So stehen den Krankenkassen in diesem Jahr für ihre Ausgaben statt einem vorgesehenen Plus von 2,8 Prozent lediglich 2,5 Prozent mehr zur Verfügung. 2012 richten sich außerdem alle sozialen Leistungen bis auf Sozialhilfe und Behindertenrente nach dem Wirtschaftswachstum. Bisher war eine Anpassung an das allgemeine Preisniveau üblich. Aber auch hier fordert die Schuldenkrise ihren Tribut.
Frankreichs Schulden belaufen sich derzeit auf rund 1,6 Billionen Euro und damit auf knapp 82 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Trotz eigener Sparmaßnahmen könnte die Schuldenkrise der Euro-Nachbarn das Land wirtschaftlich sehr schwer treffen. Denn ein Staatsbankrott, zum Beispiel Griechenlands, könnte nach Expertenmeinung eine tatsächliche Bedrohung des französischen Bankensystems nach sich ziehen. Denn dann wären Frankreichs Banken mit ihren zahlreichen Tochter-Instituten als Kreditgeber in Griechenland unmittelbar betroffen.
Das Augenmerk der französischen Regierung wird daher in allen zukünftigen Verhandlungen vordringlich auf der Stabilisierung des eigenen Bankensystems liegen. Immer wieder hat Frankreichs Präsident Sarkozy durchblicken lassen, dass für ihn die Liquiditätssicherung französischer Banken eine hohe Priorität hat. Deshalb ist zu erwarten, dass die Franzosen ihre Partner auf deutscher Regierungsseite zukünftig noch energischer dazu drängen, ihren Argwohn gegen eine gelockerte Geldmarktpolitik der EZB aufzugeben.
|
|
|
Aktuelle Meldung
|
| |
Güterverkehr in Deutschland
legt kräftig zu |
| 22.02.2012, 20:00 Uhr |
| |
|
Wiesbaden (dapd) - Der Güterverkehr in Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Vor allem der Transport auf der Straße sei gewachsen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Insgesamt wurden nach vorläufigen Zahlen 2011 in Deutschland 4,3 Milliarden Tonnen Güter transportiert, 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Den größten Anteil an der beförderten Menge hatte dabei mit 77,5 Prozent der Transport auf der Straße. Er verzeichnete den stärksten Zuwachs und stieg um 7,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Tonnen. Während der Güterverkehr auf der Schiene und in der Luft ebenfalls zulegten, ging der Transport in der Binnenschifffahrt zurück.
|
| |
|
|
Life & Lifestyle
|
21.02.2012, 12:00 Uhr
Berlin (wnorg) - Viele kommen mit ihrem Geld nicht über den Monat. Sie sparen, wo sie nur können und es reicht dennoch nicht. Woran liegt das? Und wie kann man eventuell doch besser haushalten?
Bild: dapd
|
|
Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
|
|
|
21.02.2012, 12:00 Uhr
Wiesbaden (wnorg) - Mit dem pünktlichen Stempeln beim Kommen beginnt und endet bei vielen Arbeitnehmern die Arbeitszeit. Das gilt für 58,1 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland. Mehr Flexibilität bei ihren Arbeitszeiten – etwa durch eine Gleitzeitregelung – haben nur 36,3 Prozent. Der kleine Rest arbeitet zu völlig flexiblen Zeiten.

Bild: dapd
|
 |
|
Zum Shopping mit dem Handy
Köln / München / Wien (wnorg) -
Die vielen Einsatzmöglichkeiten von Smartphones sind bekannt. Die mobilen Alleskönner setzen sich auf dem Markt immer mehr durch. |
| Bild: Günter Havlena / pixelio.de |
|
|
|
 |
|
Globale Stahlnachfrage wächst
Düsseldorf (wnorg) -
Für 2012 erwarten die internationalen Stahlmärkte einen Zuwachs der Stahlproduktion von 1,6 Milliarden Tonnen. |
| Bild: dapd |
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
Deutschland auf Kurs bringen
Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.
|
| Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de |
|
|
|
 |
|
Auch Deutschland
nur noch auf Pump
Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.
|
| Bild: dapd |
|
|
|
 |
|
Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen
Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.
|
| Bild: dapd |
|
|
|
|
|
|
|