|
Spanien schnallt Gürtel enger
|
.jpg) |
|
Spanien schnallt Gürtel enger
10.01.2012, 17:00 Uhr
Madrid (wnorg) -
Trotz Lohnkürzungen im öffentlichen Dienst, einer Drosselung der Investitionen und stagnierender Altersbezüge tut Spanien sich schwer, sein Haushaltsdefizit zu senken.
|
Bild: Stephanie Hofschlaeger /
pixelio.de
|
|
|
In der Schuldenkrise geht das Euro-Mitglied mit einer Arbeitslosenquote von 20 Prozent – die höchste aller EU-Staaten – ins neue Jahr. Dennoch gibt es für Spanien Hoffnung an den internationalen Finanzmärkten.
Wie Spaniens stellvertretende Regierungschefin Soraya Saenz de Santamaria bereits vor Monaten mitteilen ließ, soll der Gürtel noch enger geschnallt werden. Rund 35 Milliarden Euro sind einzusparen, um 2012 auf ein Defizit von 4,4 Prozent zu kommen: Kürzungen in allen Staatsministerien sollen knapp neun Milliarden Euro sparen. Hinzu kommt ein Einstellungsstopp im öffentlichen Dienst. Topverdiener werden in den nächsten zwei Jahren mit erhöhten Steuern zur Kasse gebeten – sechs Milliarden Euro will die Regierung damit einnehmen.
Als nächstes Etappenziel in der Schuldenkrise soll das Haushaltsdefizit Spaniens bis 2013 auf drei Prozent gedrückt werden. Experten gehen davon aus, dass der Sparkurs dem derzeit wirtschaftlich schwachen Land in diesem Jahr lediglich ein Wachstum von etwa 0,7 Prozent beschert. Damit würde auch die Schuldenstandsquote von derzeit 69,9 Prozent auf 78,0 Prozent weiter in die Höhe klettern. Durch die weltweite Wirtschaftskrise hatte sich das Land in den vergangenen Jahren immer höher verschuldet. Mit dem Zusammenbruch des Bausektors verlor der Staat zudem eine weitere wichtige Steuereinnahmequelle.
Als positives Signal in der spanischen Schuldenkrise werteten Wirtschaftsexperten, dass Spanien bei der letzten Anleihe 2011 deutlich mehr Papiere platzieren konnte, als erwartet – sechs Milliarden Euro nahm die Regierung damit auf. Spaniens durchschnittliche Rendite für Fünfjahresanleihen lag zuletzt bei 4,02 Prozent. Das Euro-Land schnitt damit deutlich besser ab, als das ebenfalls von der Schuldenkrise gebeutelte Italien, für dessen Anleihen Investoren im gleichen Zeitraum im Schnitt eine Verzinsung von 6,57 Prozent forderten.
Ende 2011 bereitete Spaniens Wirtschaftsminister das Land auf weitere düstere Aussichten vor. Das letzte Quartal 2011 soll demnach, mit einem erneuten Rückfall des Wirtschaftswachstums, Vorbote für ein schwieriges Jahr 2012 werden.
|
|
|
Aktuelle Meldung
|
| |
Güterverkehr in Deutschland
legt kräftig zu |
| 22.02.2012, 20:00 Uhr |
| |
|
Wiesbaden (dapd) - Der Güterverkehr in Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Vor allem der Transport auf der Straße sei gewachsen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Insgesamt wurden nach vorläufigen Zahlen 2011 in Deutschland 4,3 Milliarden Tonnen Güter transportiert, 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Den größten Anteil an der beförderten Menge hatte dabei mit 77,5 Prozent der Transport auf der Straße. Er verzeichnete den stärksten Zuwachs und stieg um 7,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Tonnen. Während der Güterverkehr auf der Schiene und in der Luft ebenfalls zulegten, ging der Transport in der Binnenschifffahrt zurück.
|
| |
|
|
Life & Lifestyle
|
21.02.2012, 12:00 Uhr
Berlin (wnorg) - Viele kommen mit ihrem Geld nicht über den Monat. Sie sparen, wo sie nur können und es reicht dennoch nicht. Woran liegt das? Und wie kann man eventuell doch besser haushalten?
Bild: dapd
|
|
Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
|
|
|
21.02.2012, 12:00 Uhr
Wiesbaden (wnorg) - Mit dem pünktlichen Stempeln beim Kommen beginnt und endet bei vielen Arbeitnehmern die Arbeitszeit. Das gilt für 58,1 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland. Mehr Flexibilität bei ihren Arbeitszeiten – etwa durch eine Gleitzeitregelung – haben nur 36,3 Prozent. Der kleine Rest arbeitet zu völlig flexiblen Zeiten.

Bild: dapd
|
 |
|
Zum Shopping mit dem Handy
Köln / München / Wien (wnorg) -
Die vielen Einsatzmöglichkeiten von Smartphones sind bekannt. Die mobilen Alleskönner setzen sich auf dem Markt immer mehr durch. |
| Bild: Günter Havlena / pixelio.de |
|
|
|
 |
|
Globale Stahlnachfrage wächst
Düsseldorf (wnorg) -
Für 2012 erwarten die internationalen Stahlmärkte einen Zuwachs der Stahlproduktion von 1,6 Milliarden Tonnen. |
| Bild: dapd |
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
Deutschland auf Kurs bringen
Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.
|
| Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de |
|
|
|
 |
|
Auch Deutschland
nur noch auf Pump
Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.
|
| Bild: dapd |
|
|
|
 |
|
Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen
Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.
|
| Bild: dapd |
|
|
|
|
|
|
|