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wirtschaftsnachrichten.org
Firmenchefs wollen Familiennachfolge
Bild: ddp  

Firmenchefs halten an Familiennachfolge fest

12.01.2012, 17:00 Uhr
Hamburg / Bielefeld (wnorg) -
Für viele Unternehmer in Deutschland beginnt die Nachfolgeplanung bereits mit der Geburt des ersten Kindes.

Bild: Gerd Altmann, Shapes
AllSilhouettes.com / pixelio.de
   

Doch oftmals müssen die Firmenchefs später feststellen, dass die Kinder entweder eigene Pläne haben oder sich nicht als Nachfolger eignen. Dennoch wird oftmals am Modell der Familiennachfolge festgehalten.

Im Auftrag der Deutschen Unternehmerbörse (DUB) befragte das Bielefelder Sozialforschungsunternehmen TNS Emnid 200 Inhaber und 121 Geschäftsführer von Unternehmen. Die Studie belegt: Viele Unternehmer haben erhebliche Zweifel an der Eignung des eigenen Nachwuchses, halten aber trotzdem an der traditionellen Familiennachfolge fest. Warum wollen sie die Geschäfte – und damit in etlichen Fällen ihr Lebenswerk – unbedingt in die Hände ihrer Kinder legen?

Nur knapp die Hälfte der deutschen Unternehmer halten eine familieninterne Übergabe ihres Betriebs für erfolgversprechend. Bei 69 Prozent der befragten Unternehmen ist der Führungswechsel aber bereits dementsprechend geregelt. Söhne oder Töchter übernehmen also in vielen Fällen den Familienbetrieb, ohne dass der Vorgänger davon überzeugt ist.

Die Studie hat ferner ergeben, dass das Vertrauen in den eigenen Nachwuchs von der Größe des Unternehmens abhängig ist. Bei der Übergabe großer Firmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern tun sich die Seniorchefs deutlich schwerer als bei kleinen Betrieben. Nur 31 Prozent der Inhaber großer Unternehmen halten die Wahl des Nachwuchses als Nachfolger für eine gute Lösung. Chefs von Betrieben mit 50 bis 99 Mitarbeitern glauben hingegen zu 51 Prozent, dass die eigenen Kinder das Unternehmen erfolgreich weiterführen können.

Der Generationenwechsel verläuft in Familienbetrieben meist nicht ohne Spannungen. Es gibt natürlich die Möglichkeit, diesen aus dem Weg zu gehen, indem man einen externen Nachfolger sucht. Mangel an Kandidaten für externe Unternehmensnachfolgen herrscht nicht. „Die familieninterne Lösung ist in vielen Fällen Ausdruck des Scheiterns der externen Suche“, meint Michael Grote, Geschäftsführer der Deutschen Unternehmerbörse.

 
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Den größten Anteil an der beförderten Menge hatte dabei mit 77,5 Prozent der Transport auf der Straße. Er verzeichnete den stärksten Zuwachs und stieg um 7,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Tonnen. Während der Güterverkehr auf der Schiene und in der Luft ebenfalls zulegten, ging der Transport in der Binnenschifffahrt zurück
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