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Schulden bedrohen Griechenland
Bild: ddp  

Schulden bedrohen Griechenland auch 2012

18.01.2012, 17:00 Uhr
Athen (wnorg) -
Der strenge Sparkurs, den die Troika aus IWF, Europäischer Zentralbank und Vertretern der EU Griechenland angesichts der Schuldenkrise auferlegt hat, wird das Land auch 2012 regieren.

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Mit vier Sparpaketen stemmt sich die Regierung unter Ministerpräsident Lukas Papademos gegen den Staatsbankrott und das Ende des Euro. Doch reicht das aus?

Zu den drastischen Einsparungen zur Bewältigung der Schuldenkrise gehört auch der Abbau von rund 30.000 Stellen im Staatsdienst. Rund fünf Milliarden Euro sollen damit erzielt werden. Mit rund neun Milliarden Euro Einsparungsvolumen rechnet die Regierung durch Privatisierungen, unter anderem von Wasserversorgern und Erdgasunternehmen. Weitere 4,5 Milliarden Euro soll der verstärkte Kampf gegen Steuersünder in die Kassen bringen.

Damit will die Regierung am Ende des Jahres einen Primärüberschuss von 2,2 Milliarden Euro erzielen. Ein Primärüberschuss bedeutet, dass die Einnahmen ausreichen, um die Kernausgaben sowie einen Teil der Zinsausgaben zu finanzieren. Getrübt wird diese Erwartung durch den Herbstbericht der OECD: Demnach wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Griechenlands im Jahr 2012 um weitere drei Prozent schrumpfen. Das Haushaltsdefizit würde statt der seitens der EU geforderten 7,6 Prozent des BIP, bei etwa neun Prozent liegen. Den Erfolg der bisherigen Bemühungen im Kampf gegen die Schuldenkrise bewertete die OECD kritisch. Dem griechischen Staatsapparat fehle insgesamt die Fähigkeit zu großen Reformen.

Um trotz Schuldenkrise die Wirtschaft anzukurbeln, kündigte Papademos zum Jahreswechsel an, 150.000 neue Arbeitsplätze schaffen zu wollen – Kostenpunkt rund 900 Millionen Euro. Derzeit beträgt die Arbeitslosenquote in Griechenland knapp 18 Prozent. Rund 47 Prozent sind es bei Arbeitnehmern im Alter bis 24 Jahre.

Sorgen bereiten Experten die auf Ende April vorgezogenen Parlamentswahlen und die Wachstumsschwäche Griechenlands. Entscheiden sich die Griechen für eine Regierung, die im bisherigen Sparkurs die Zügel schleifen lässt oder diesen ablehnt, droht das Ende der Hilfspakete. Das wäre auch das Ende der Euromitgliedschaft Griechenlands. Aber auch die anhaltende Wachstumsschwäche könnte zur Falle für die griechischen Anstrengungen werden. Rigides Sparen würgt in vielen Bereichen die griechische Wirtschaft ab. Eine rigide Steuerpolitik tut ein Übriges. Und ohne Wachstum der griechischen Wirtschaft werden alle Bemühungen zur Bewältigung der Schuldenkrise scheitern.

 
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Den größten Anteil an der beförderten Menge hatte dabei mit 77,5 Prozent der Transport auf der Straße. Er verzeichnete den stärksten Zuwachs und stieg um 7,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Tonnen. Während der Güterverkehr auf der Schiene und in der Luft ebenfalls zulegten, ging der Transport in der Binnenschifffahrt zurück
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