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Portugal bekämpft Schuldenkrise
Bild: ddp  

Portugal bekämpft Schulden- krise mit Privatisierung

22.01.2012, 17:00 Uhr
Lissabon (wnorg) -
Höhere Steuern, gekürzte Gehälter im öffentlichen Dienst – mit diesen Aussichten starten die Portugiesen in das Jahr 2012.

Bild: Rolf Handke / pixelio.de
   

Die Schuldenkrise lässt Portugals Regierung unter Ministerpräsident Pedro Passos Coelho den Rotstift rigoros an sozialen Ausgaben wie Bildung und Gesundheit ansetzen – zehn Prozent weniger sollen im wirtschaftlich angeschlagenen Euro-Land für diese Bereiche zur Verfügung stehen. Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen zudem unter schlechten Vorzeichen.

Portugal hat im Mai 2011 wie zuvor Irland Hilfe durch den Euro-Rettungsschirm beantragt. 78 Milliarden Euro erhalten die Portugiesen, drei Jahre haben sie Zeit, ihr Land mit Reformen und Sparmaßnahmen aus der Schuldenkrise zu hieven. Im Gegenzug erwarten die EU und der IWF, dass Portugal sein Haushaltsdefizit von 9,8 Prozent des BIP im Jahr 2010 bis zum Jahr 2013 auf unter drei Prozent reduziert. Ebenso wie Griechenland setzt Portugal in der Schuldenkrise auf die Privatisierung staatlicher Unternehmen.

Neben der Post CCT und Teilen des Öl- und Gaskonzerns Galp, sind Privatisierungen für die Fluggesellschaft TAP und den Gütersektor der staatlichen Bahn Comboios im Gespräch. Um zusätzlich Geld in die leeren Kassen zu spülen, sollen auch einige Feiertage wegfallen. Bei Beamtengehältern und Pensionen, die mehr als 1.000 Euro monatlich betragen, soll das 13. und 14. Gehalt entfallen.

Ebenso wie die Griechen und Italiener müssen auch die Portugiesen trotz Schuldenkrise die schwächelnde Konjunktur im Blick halten. Denn die wirtschaftliche Erholung leidet unter dem Sparkurs. Experten gehen davon aus, dass sich die Rezession in diesem Jahr weiter zuspitzt. Beim Bruttoinlandsprodukt zeichnet sich ein Minus von etwa drei Prozent ab, nachdem das Minus im Jahr 2011 bei rund 1,9 Prozent lag. Erst ab 2013 könnte die portugiesische Wirtschaft wieder um 1,1 Prozent wachsen. Ein negativer Trend begleitet auch Portugals Arbeitsmarkt in ein weiteres Jahr der Schuldenkrise. Die Zahl der Arbeitslosen ist zuletzt von 12,6 auf 13,6 Prozent gestiegen.

 
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Güterverkehr in Deutschland
legt kräftig zu
22.02.2012, 20:00 Uhr
 
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Den größten Anteil an der beförderten Menge hatte dabei mit 77,5 Prozent der Transport auf der Straße. Er verzeichnete den stärksten Zuwachs und stieg um 7,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Tonnen. Während der Güterverkehr auf der Schiene und in der Luft ebenfalls zulegten, ging der Transport in der Binnenschifffahrt zurück
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