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Italien: Sparkurs und Wirtschaftshilfe
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Italien zwischen Sparkurs und Wirtschaftshilfe
30.01.2012, 17:00 Uhr
Rom (wnorg) -
Raus aus der Schuldenkrise will der neue Regierungschef Mario Monti mit einem Sparpaket, das von einem Hilfsprogramm für die heimische Wirtschaft begleitet wird.
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Bild: Italiens Ministerpräsident
Mario Monti / dapd
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Im Gegensatz zu einigen anderen hoch verschuldeten Ländern der Eurozone kann Italien den Schulden aber auch einiges an Staatsvermögen gegenüberstellen.
Die geplanten Einsparungen sehen unter anderem vor, den Staatsapparat zu verkleinern, Steuerhinterziehung zu erschweren und das Rentenalter ab diesem Jahr anzuheben. So sollen die Ausgaben des mit rund 1.900 Milliarden Euro verschuldeten Landes bis zum Jahr 2014 um rund 24 Milliarden Euro gekürzt werden.
Mit 46 Prozent will der Staat Einkommen besteuern, die oberhalb von 75.000 Euro liegen, höhere Steuern sind zudem für Luxusgüter geplant. Den Normalbürger erwartet dank der Schuldenkrise eine wieder eingeführte Immobiliensteuer und ab 2013 eine von 21 Prozent auf 23 Prozent erhöhte Mehrwertsteuer.
Um Italiens Wirtschaft gleichzeitig zu einem Aufschwung zu verhelfen, will Ministerpräsident Monti den Arbeitsmarkt liberalisieren, Investitionen fördern und die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Italiens Staatsschulden liegen derzeit bei 120,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes – einen schlechteren Wert hat in der Eurozone nur Griechenland. Bis 2013 soll ein Wert von 118,7 Prozent erreicht werden. Experten sind aber skeptisch. Nach ersten Prognosen dürfte das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr lediglich bei 0,5 und im Jahr 2013 bei 0,7 Prozent liegen. Fallen die Sparmaßnahmen im Zeichen der Schuldenkrise zu drastisch aus, könnte jeder Konjunkturaufschwung der seit Jahren stagnierenden italienischen Wirtschaft in seinen Anfängen stecken bleiben.
Als Zeichen des Vertrauens in den Kurs des Ministerpräsidenten werten Experten, dass die Zinsen für italienische Staatsanleihen bei der jüngsten Versteigerung weiter zurückgegangen sind. Waren es doch bislang steigende Anleihenzinsen, die als größter Hemmschuh für das Wirtschaftswachstum und die Bewältigung der Schuldenkrise galten.
Sollte es für Italien auf den internationalen Finanzmärkten trotz der bisherigen Pläne und Anstrengungen zu weiteren Verschlechterungen kommen, wäre die italienische Regierung nicht ganz ohne Alternativen. Ebenso wie die griechische Regierung sitzt auch die italienische auf einem riesigen Staatsvermögen. Rechnet man die Wertansätze für Staatsunternehmen, staatliche Immobilien und Beteiligungen zusammen, käme man auf einen geschätzten Wert von weit mehr als 1,5 Billionen Euro. Sowohl Griechen als auch Italiener könnten mit der konsequenten Privatisierung des Staatsbesitzes nahezu alle bisher aufgelaufenen Schulden tilgen. Allerdings macht die Regierung Monti derzeit keine Anstalten, auf diesen Notfallschirm zurück zu greifen.
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Aktuelle Meldung
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Güterverkehr in Deutschland
legt kräftig zu |
| 22.02.2012, 20:00 Uhr |
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Wiesbaden (dapd) - Der Güterverkehr in Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Vor allem der Transport auf der Straße sei gewachsen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Insgesamt wurden nach vorläufigen Zahlen 2011 in Deutschland 4,3 Milliarden Tonnen Güter transportiert, 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Den größten Anteil an der beförderten Menge hatte dabei mit 77,5 Prozent der Transport auf der Straße. Er verzeichnete den stärksten Zuwachs und stieg um 7,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Tonnen. Während der Güterverkehr auf der Schiene und in der Luft ebenfalls zulegten, ging der Transport in der Binnenschifffahrt zurück.
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Life & Lifestyle
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21.02.2012, 12:00 Uhr
Berlin (wnorg) - Viele kommen mit ihrem Geld nicht über den Monat. Sie sparen, wo sie nur können und es reicht dennoch nicht. Woran liegt das? Und wie kann man eventuell doch besser haushalten?
Bild: dapd
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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21.02.2012, 12:00 Uhr
Wiesbaden (wnorg) - Mit dem pünktlichen Stempeln beim Kommen beginnt und endet bei vielen Arbeitnehmern die Arbeitszeit. Das gilt für 58,1 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland. Mehr Flexibilität bei ihren Arbeitszeiten – etwa durch eine Gleitzeitregelung – haben nur 36,3 Prozent. Der kleine Rest arbeitet zu völlig flexiblen Zeiten.

Bild: dapd
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Zum Shopping mit dem Handy
Köln / München / Wien (wnorg) -
Die vielen Einsatzmöglichkeiten von Smartphones sind bekannt. Die mobilen Alleskönner setzen sich auf dem Markt immer mehr durch. |
| Bild: Günter Havlena / pixelio.de |
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Globale Stahlnachfrage wächst
Düsseldorf (wnorg) -
Für 2012 erwarten die internationalen Stahlmärkte einen Zuwachs der Stahlproduktion von 1,6 Milliarden Tonnen. |
| Bild: dapd |
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Deutschland auf Kurs bringen
Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.
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| Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de |
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Auch Deutschland
nur noch auf Pump
Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.
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| Bild: dapd |
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Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen
Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.
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| Bild: dapd |
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