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wirtschaftsnachrichten.org
Bessere Lebensmittelkennzeichnung

Verbraucherschutz durch bessere Lebensmittelkennzeichnung
26.01.2012, 11:00 Uhr

Köln (wnorg) - Wer im Supermarkt zu Produkten aus ökologischer
Herstellung greift oder als Allergiker auf Nummer sicher gehen will,
hat es künftig leichter. Seit Anfang des Jahres gilt für einige Lebensmittel
eine neue Kennzeichnungspflicht, die dem Verbraucher mehr Sicherheit
geben soll.
Bild: dapd

Gluten einheitlich kennzeichnen: Glutenfreie Nahrungsmittel müssen seit
1. Januar innerhalb der EU einheitlich ausgewiesen sein. Das Prädikat „glutenfrei“ erhalten nur Produkte, die einen Wert von höchstens 20 Milligramm Gluten pro Kilo aufweisen.

Bio-Produkte brauchen das EU-Siegel: Ab 1. Juli 2012 ist das EU-Siegel auf Verpackungen von Bio-Lebensmitteln Pflicht. Außerdem muss erkennbar sein, welche Kontrollstelle das Ökosiegel erteilt hat und ob das Produkt innerhalb der EU hergestellt wurde. So erhalten deutsche Bioprodukte beispielsweise die Kennung DE-Öko-999. Auf den Ländercode folgt die Bezeichnung „Bio“ oder „Öko“ in der Landessprache sowie eine Referenznummer. Verbrauchern garantiert das Siegel einen mindestens 95-prozentigen Anteil von Biozutaten, den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sowie auf gentechnisch veränderte Bestandteile und eine artgerechte Tierhaltung.

Diabetiker-Produkte mit besonderer Kennzeichnung: Ab Oktober 2012 ist die besondere Kennzeichnung von Diabetiker-Lebensmitteln mit der Aufschrift „Zur besonderen Ernährung bei Diabetes mellitus“ nicht mehr zulässig. Ernährungswissenschaftler halten die speziellen Diabetiker-Produkte für überflüssig, ja sogar für ungesund. Denn Gebäck, Marmeladen oder Süßigkeiten enthalten häufig zu viel Fett sowie kalorienreiche und teils schlecht verdauliche Zuckeraustauschstoffe.

Neuer Süßstoff Stevia: Sie ist um ein vielfaches süßer als normaler Zucker und dabei fast kalorienfrei: Die südamerikanische Stevia-Pflanze dürfen Lebensmittelhersteller seit Ende vergangenen Jahres offiziell als Süßstoff einsetzen. Lange Zeit galt die Pflanze als krebserregend. Im November erklärte die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) schließlich, dass bis zu 250 Milligramm des Süßstoffs täglich für den Menschen unbedenklich sind. Vor allem in Joghurt, Limonade und Süßigkeiten soll die Stevia-Süße als Lebensmittelzusatzstoff E960 eingesetzt werden.

 
Schlagzeilen
Aktuelle Meldung
 
Güterverkehr in Deutschland
legt kräftig zu
22.02.2012, 20:00 Uhr
 
Wiesbaden (dapd) - Der Güterverkehr in Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Vor allem der Transport auf der Straße sei gewachsen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Insgesamt wurden nach vorläufigen Zahlen 2011 in Deutschland 4,3 Milliarden Tonnen Güter transportiert, 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Den größten Anteil an der beförderten Menge hatte dabei mit 77,5 Prozent der Transport auf der Straße. Er verzeichnete den stärksten Zuwachs und stieg um 7,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Tonnen. Während der Güterverkehr auf der Schiene und in der Luft ebenfalls zulegten, ging der Transport in der Binnenschifffahrt zurück
.
 
Life & Lifestyle
    21.02.2012, 12:00 Uhr
Berlin (wnorg) - Viele kommen mit ihrem Geld nicht über den Monat. Sie sparen, wo sie nur können und es reicht dennoch nicht. Woran liegt das? Und wie kann man eventuell doch besser haushalten?
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Bild: dapd
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    21.02.2012, 12:00 Uhr
Wiesbaden (wnorg) - Mit dem pünktlichen Stempeln beim Kommen beginnt und endet bei vielen Arbeitnehmern die Arbeitszeit. Das gilt für 58,1 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland. Mehr Flexibilität bei ihren Arbeitszeiten – etwa durch eine Gleitzeitregelung – haben nur 36,3 Prozent. Der kleine Rest arbeitet zu völlig flexiblen Zeiten.
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Bild: dapd
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Zum Shopping mit dem Handy

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Die vielen Einsatzmöglichkeiten von Smartphones sind bekannt. Die mobilen Alleskönner setzen sich auf dem Markt immer mehr durch.
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Für 2012 erwarten die internationalen Stahlmärkte einen Zuwachs der Stahlproduktion von 1,6 Milliarden Tonnen.
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Kommentare
 
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Deutschland auf Kurs bringen

Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.

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Auch Deutschland
nur noch auf Pump

Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.

Bild: dapd    
Bild: ddp  

Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen

Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.

Bild: dapd