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Altersdiskriminierung ist Alltag
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Altersdiskriminierung ist in Deutschland Alltag

11.06.2012, 12:00 Uhr
Köln (wnorg) -
Es um die Arbeitsstellen, um verweigerte Gesundheitsleistungen, oder um die Vergabe eines Kredits bei einer Bank
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Jeder Fünfte hat sich laut einer Umfrage unter 1.500 Personen der ADS (Antidiskriminierungsstelle des Bundes) schon einmal wegen seines Alters diskriminiert gefühlt.

Vor allem im beruflichen Bereich ist das Alter oft eine schwere Bürde für Bewerber. Im Jahr 2009 beispielsweise suchten 62 Prozent und damit überdurchschnittlich viele Erwerbslose zwischen 55 und 64 Jahren länger als zwölf Monate nach einer neuen Stelle. Je älter ein Bewerber ist, desto geringer sind seine Chancen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Dies bestätigt auch eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg, die nachwies, dass ältere Bewerber auch trotz Fachkräftemangels nur schwer einen Job finden.

Obwohl es bereits seit 2006 gesetzlich verboten ist älteren Menschen bei Bewerbungen und im Beschäftigungsverhältnis zu benachteiligen, hat sich seitdem kaum etwas getan. Nun soll eine Expertenkommission beraten, wie man diesem Phänomen noch begegnen kann. In Frage gestellt werden dabei auch bestimmte Altersgrenzen, wie etwa das Arbeitsverbot bei Verkehrspiloten ab dem 60. Lebensjahr. Auch viele Richter oder Professoren kämpfen darum, sich irgendwann selbstbestimmt zur Ruhe setzten zu können. „Der an das Alter geknüpfte Zwang zum Aufhören ist nicht mehr zeitgemäß“, so Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle.

Ein Vorschlag zur Verbesserung ist die Anpassung des Artikels 3 im Grundgesetz, der unter anderem die Benachteiligung aufgrund der Herkunft, der Religion oder des Geschlechts verbietet. Befürworter halten hier die Ergänzung des Begriffs „Alter“ für naheliegend und sinnvoll.

Ein anderer Ansatz ist die Forderung vieler Arbeitsmarktexperten und Hirnforscher, das Potenzial der älteren Arbeitnehmer zu erkennen. Diese seien nicht weniger, sondern anders leistungsfähig. Arbeitgeber sollten sich des immensen Wissens bewusst werden, das solche Mitarbeiter mit in die Unternehmen bringen. 
In den USA ist man weiter, dort sind mittlerweile bei Bewerbungen Lebensläufe ohne Geburtsdatum und Bild weit verbreitet. Aber auch bei uns gehen Firmen neue Wege. Sie setzen zunehmend auf ältere Mitarbeiter und dabei verstärkt auf die Möglichkeiten des berufsbegleitenden Lernens.

Wer sich zum Beispiel wegen seines Alters, seiner Weltanschauung oder sexuellen Identität diskriminiert fühlt, kann sich dagegen wehren. Grundlage dafür ist das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG). Es zählt auf, welche Diskriminierungstatbestände verboten sind.

 
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Wirtschaftsnachrichten:
Verhaltene Konjunktur
bremst Güterverkehr
19.05.2013, 00:00 Uhr
 
Wiesbaden (dapd) - Der Güterverkehr in Deutschland ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das Transportaufkommen sank 2012 im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 2,2 Prozent auf 4,3 Milliarden Tonnen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Grund dafür sei die verhaltene Konjunktur.

Der Straßengüterverkehr hielt dabei mit 77 Prozent den höchsten Anteil am Transportaufkommen. Ebenso wie der Güterverkehr mit Bahn und Luftfracht nahm er allerdings um 2,7 Prozent ab. Die Binnenschifffahrt ging um ein Prozent zurück. Nur die Seeschifffahrt und der Transport von Rohöl in Rohrleitungen legten zu. Zur See wurden 1,8 Prozent mehr Güter befördert als im Jahr 2011, per Rohrleitung 1,5 Prozent mehr.
 
Life & Lifestyle
    17.05.2013, 08:00 Uhr
Zwickau / Göttingen (wnorg) - Buchläden verströmen Sandelholzduft, Gebrauchtwagen sind von einer Aura frischen Leders und Kunststoffes umhüllt und Reisebüros werden mit Piña Colada und Kokosnuss einparfümiert. Unscheinbare schlanke Duftsäulen oder Klimaanlagen sorgen in vielen Geschäften für dezente Aromen. Fallen da bei den Kunden alle Kaufhemmungen?
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    17.05.2013, 07:00 Uhr
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Kampf gegen Viren und Bakterien

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So genannte Breitspektrum-Antibiotika, die gleichzeitig gegen mehrere bakterielle Erreger wirken, gibt es schon seit langem.
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