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Deutschlands Neuverschuldung
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Milliardenhilfe für die Europartner treibt Deutschland in die Neuverschuldung
17.06.2012, 12:00 Uhr
Berlin (wnorg) -
Auf der Schuldenuhr in Berlin leuchtet die dreizehnstellige Zahl mahnend.
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Bild: dapd
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Der deutsche Schuldenberg wird und wird nicht kleiner – im Gegenteil: Die Rettungspakete, die Deutschland mit den Euro-Partnern für Griechenland, Portugal & Co. schnürt, treiben den Schuldenstand immer weiter in die Höhe. Mit insgesamt 85 Milliarden Euro zusätzlich könnte die Eurorettung laut dem Kieler IfW-Institut bereits im kommenden Jahr das Staatskonto belasten.
Statt den geforderten Schuldenabbau voranzutreiben, muss Finanzminister Wolfgang Schäuble in den kommenden Jahren mit einer wachsenden Neuverschuldung rechnen. 2,137 Billionen Euro könnte der deutsche Schuldenstand noch in diesem Jahr anzeigen, so die Prognose des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Schuld an der Entwicklung ist nach Ansicht der Wirtschaftsexperten neben der bilateralen Milliardenhilfe für Griechenland auch die Kreditbeteiligung am temporären Rettungsschirm EFSF und dem permanenten Rettungsschirm ESM.
Am EFSF ist Deutschland mit 27 Prozent beteiligt, zudem muss die Bundesregierung allein für den Anteil am ESM rund 22 Milliarden Euro neue Schulden machen. Erschwerend kommt hinzu, dass der permanente Rettungsschirm ESM bereits 2012 in Kraft getreten ist – und nicht wie geplant erst 2013. Der Beschluss des EU-Gipfels hat zur Folge, dass Deutschland in diesem Jahr mit 4,3 Milliarden Euro zur Kasse gebeten wird.
Ursprünglich waren die deutschen Milliarden-Überweisungen für den ESM in fünf Tranchen bis zum Jahr 2017 vorgesehen. Im schlimmsten Fall eines Staatsbankrotts der krisengeplagten Euro-Partner würde Deutschland laut Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts mit knapp 700 Milliarden Euro in der Haftung stehen. Bereits jetzt haftet die Bundesrepublik über die Kreditprogramme für Griechen, Portugiesen und Iren für knapp 73 Milliarden Euro – fast einem Viertel des Bundeshaushalts.
Mit der in diesem Jahr erwarteten Neuverschuldung von rund 57 Milliarden Euro wird Deutschlands Schuldenquote (das Verhältnis zwischen Staatsschulden und Bruttoinlandsprodukt) von zuvor 80,9 Prozent im Jahr 2011 auf 81,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen – und damit erneut über den im Maastricht-Vertrag festgeschriebenen Schwellenwert von 60 Prozent. Deutschland steht damit zwar noch vergleichsweise gut da – die Statistikbehörde Eurostat hat bei der Verschuldung der Euro-Staaten insgesamt einen Mittelwert von 87,4 Prozent für das dritte Quartal 2011 errechnet. Von ihrem Ziel, unter die im Fiskalpakt festgelegte Schwelle von 60 Prozent zu kommen, ist die Bundesregierung allerdings nach Ansicht der IfW-Ökonomen weit entfernt. Frühestens in zehn Jahren könnte sich die Schuldenlast unter diesen Grenzwert drücken lassen.
Dabei hatte das Bundesfinanzministerium im ersten Quartal 2012 noch optimistischere Zahlen vorgelegt, nach denen sich die Schuldenquote nur knapp über der 80 Prozent-Marke bewegt hätte. Kritische Stimmen sprechen zudem von einer nicht berücksichtigten zusätzlichen impliziten Staatsverschuldung, wenn die Finanzierung von Sozialausgaben wie der Pflegeversicherung mit einbezogen würde. Angesichts der demografischen Entwicklung lassen diese Kosten die Staatsschulden auf knapp sieben Billionen Euro anwachsen. In der aktuellen Situation gibt auch die deutsche Wirtschaft keinen Anlass zur Freude. Die Konjunktur zeigt einen deutlichen Abwärtstrend. Laut einer aktuellen Unternehmensumfrage des Markit-Instituts hat sich die derzeitige Flaute der Weltkonjunktur auf den Exportmarkt niedergeschlagen – für die auf den Export ausgerichtete deutsche Wirtschaft mit möglicherweise deutlich negativen Folgen.
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Aktuelle Meldung
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Wirtschaftsnachrichten:
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Mittelstand steht in
den Startlöchern |
| 24.05.2013, 05:00 Uhr |
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Berlin (dapd) - Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland sind bislang gut durch die Eurokrise gekommen und sind auf eine Belebung der Konjunktur vorbereitet. Das geht aus der in Berlin vorgestellten Mittelstandsdiagnose des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) hervor.
Der Mittelstand sei in einem robusten Zustand und verhalte sich zurzeit eher abwartend, sagte DSGV-Präsident Georg Fahrenschon. "Mit 19,8 Prozent erreichen die mittelständischen Unternehmen derzeit im Mittel eine Rekord-Eigenkapitalquote. Sie ist das Spiegelbild der guten Ertragslage weiter Teile der Unternehmenslandschaft in Deutschland", betonte Fahrenschon.
"Der Mittelstand steht in den Startlöchern", fügte er hinzu. Es gebe die Bereitschaft zu deutlich mehr Investitionen. Der Schlüssel zum Wachstum liege aber bei der Politik. "Wenn es gelingt, das Vertrauen in die Stabilität des Euro insgesamt weiter zu festigen, wird sich die Konjunktur wieder beleben und Deutschland weiter die Wirtschaftslokomotive des Euroraums bleiben", sagte Fahrenschon.
Für die Diagnose Mittelstand wertet der DSGV jährlich die Bilanzen der Sparkassen-Firmenkunden aus. In die Analyse fließt auch die Einschätzung der Kundenbetreuer der Sparkassen zur aktuellen Geschäftslage mittelständischer Firmen ein.
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Life & Lifestyle
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22.05.2013, 08:00 Uhr
Zwickau / Göttingen (wnorg) - Buchläden verströmen Sandelholzduft, Gebrauchtwagen sind von einer Aura frischen Leders und Kunststoffes umhüllt und Reisebüros werden mit Piña Colada und Kokosnuss einparfümiert. Unscheinbare schlanke Duftsäulen oder Klimaanlagen sorgen in vielen Geschäften für dezente Aromen. Fallen da bei den Kunden alle Kaufhemmungen?
Bild: dapd
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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22.05.2013, 07:00 Uhr
Berlin / Bonn (wnorg) - Schon die Menschen des Altertums verwendeten verschiedene Dünger, um ihre Ernten zu sichern oder die Erntemengen zu steigern. Als Insektizide wurden beispielweise Schwefel und Arsen eingesetzt. Der heutige Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln ist umstritten, weil Chemikalien dabei unersetzlich sind. Aber geht es überhaupt ohne Pflanzenschutz?

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Kampf gegen Viren und Bakterien
Bonn / München (wnorg) -
So genannte Breitspektrum-Antibiotika, die gleichzeitig gegen mehrere bakterielle Erreger wirken, gibt es schon seit langem. |
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Währungschaos auf Preisschildern
Köln (wnorg) -
Jeder hat es schon gesehen und Viele haben sich bereits darüber geärgert: Preisschilder die verschiedene Preise für unterschiedliche Länder angeben. |
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Mobile Erreichbarkeit
ist Fluch und Segen
Essen (wnorg) -
Erreichbar sein, alles sofort nachrecherchieren können, der Not- und Alarmruf von nahezu jedem Ort aus.
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Traumauto bleibt zukünftig ein Traum
Essen (wnorg / ots) -
Der Autobranche geht es nicht gut.
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Fahrtauglichkeit älterer Autofahrer auf dem Prüfstand
Essen (wnorg / ots) -
Die Lebenserwartung in Deutschland steigt. Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter.
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