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Fünf-Tage-Woche hat oft ausgedient
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Fünf-Tage-Woche hat für viele ausgedient
07.07.2012, 17:00 Uhr
Berlin (wnorg) -
Freitagnachmittags regelmäßig ins Wochenende starten können ist für viele Arbeitnehmer ein bloßer Wunschgedanke.
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| Bild: dapd |
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In immer mehr Branchen gehört Arbeit an Samstagen und Sonntagen inzwischen zur Normalität. Nach einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hat nur rund ein Drittel der Beschäftigten das Wochenende generell zur freien Verfügung.
35 Prozent arbeiten laut DGB-Statistik regelmäßig am Wochenende, 33 Prozent zumindest gelegentlich. Dabei lässt sich vor allem in den unteren Einkommensschichten mit einem monatlichen Bruttogehalt bis zu 1.500 Euro der Trend zur Wochenendarbeit beobachten. Waren es in den 60er Jahren vor allem Fabrikarbeiter, die am Wochenende Sonderschichten einlegen mussten, sind mittlerweile vor allem Beschäftigte im Gastgewerbe und Handel von der Verlagerung der Arbeitszeit auf Samstage und Sonntage betroffen. Im Gastgewerbe sind es rund 80 Prozent, im Handel noch knapp 54 Prozent. Auch in den Bereichen Gesundheit und Soziales ist die Fünf-Tage-Woche längst nicht mehr die Regel, 50 Prozent der Beschäftigten arbeiten am Wochenende.
Kritisch sieht der DGB auch die Tatsache, dass 41 Prozent der in Teilzeit arbeitenden Frauen besonders stark von Wochenendarbeit betroffen sind. Generell sind laut der Umfrage Beschäftigte mit Kindern im Haushalt oft sogar stärker als Kollegen ohne Kinder in die Wochenendarbeit eingebunden. Eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei somit kaum gewährleistet. „Es kann nicht richtig sein, dass die Belastungen am Arbeitsplatz steigen und gleichzeitig immer weniger Zeit für Erholung und Familie bleibt“, erklärt Annelie Buntenbach vom Bundesvorstand des DGB. So stünden vor allem Alleinerziehende vor neuen Schwierigkeiten, da Kinderbetreuung gerade am Wochenende zum Problem wird.
Arbeitsrechtlich steht die Wochenendarbeit auf wackeligen Füßen. Die meisten Beschäftigungsverhältnisse sehen eine Fünf-Tage-Woche vor, auch in Tarifverträgen ist Wochenendarbeit meist nicht vorgesehen. Stattdessen sind Mitarbeiter nur in Notfällen verpflichtet, am Wochenende für den Chef zur Verfügung zu stehen. Das Arbeitszeitgesetz sieht an jedem Sonntag eine vorgeschriebene Ruhezeit von 24 Stunden für Arbeitnehmer vor. Ausnahmen gelten nur für Polizei, Feuerwehr, Krankenhauspersonal und Rettungskräfte sowie Schichtarbeiter. Schwierig wird es oft auch, einen Ausgleich für die Überstunden einzufordern, wenn für Mehrarbeit keine tariflichen Grundlagen bestehen.
Gerade den „Stress-Faktor Wochenendarbeit“ macht die DGB-Studie für die alarmierende Quote psychischer Belastungskrankheiten verantwortlich. Die Umfrage zeigt, dass in Betrieben mit regelmäßiger Wochenendarbeit sowohl Zeitdruck als auch der Anspruch ständiger Erreichbarkeit, sowie zahlreiche Überstunden zum Arbeitsalltag gehören. Dass die durchschnittlichen Arbeitszeiten in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen sind, hat auch das Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) in Duisburg in seinen jüngsten Studien aufgezeigt. Vor dem Hintergrund eines massiven Personalabbaus verzeichnet das IAQ vor allem in Westdeutschland für Vollzeitbeschäftigte die längsten Arbeitszeiten seit 20 Jahren.
Der DGB fordert nun eine gesetzliche Anti-Stress-Verordnung, um die Kluft zwischen der vereinbarten und der tatsächlichen Arbeitszeit zu verringern. Festgelegt werden sollen zudem der zeitnahe Ausgleich von Überstunden sowie entsprechende Pausen und Erholungszeiten bei hoher Arbeitsbelastung.
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Aktuelle Meldung
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Wirtschaftsnachrichten:
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Weniger Firmenpleiten
in Deutschland |
| 23.05.2013, 15:00 Uhr |
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Wiesbaden (dapd) - Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist in den ersten elf Monaten 2012 ungeachtet der schwächeren Konjunktur am Jahresende gesunken. Von Januar bis November meldeten die deutschen Amtsgerichte 26.419 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 4,3 Prozent weniger als im selben Zeitraum 2011, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im November ging die Zahl der Firmenpleiten um 7,5 Prozent auf 2.211 Fälle zurück.
Sollte sich die Tendenz im Dezember fortgesetzt haben, könnte die Zahl der Firmenpleiten hierzulande im vergangenen Jahr auf den tiefsten Stand seit Beginn der Finanzkrise von 2008 und 2009 gesunken sein. Das wäre zudem der dritte Rückgang in Folge.
2011 hatten fast 30.100 Unternehmen in Deutschland Insolvenz angemeldet. Auf Basis der Zahlen der ersten neun Monate hatte das Bundesamt zuletzt rund 29.000 Firmenpleiten für 2012 erwartet. Eine aktuelle Prognose gab das Amt nicht ab.
Während die Zahl der Insolvenzen zurückging, stieg die Summe der offenen Gläubigerforderungen. Inklusive der Forderungen auch aus privaten Insolvenzen und weiteren Fällen lag sie im November bei gut 4,2 Milliarden Euro, nach 2,4 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Grund dafür war den Angaben zufolge die höhere Zahl von Pleiten wirtschaftlich bedeutender Unternehmen.
Auch für das gesamte Jahr werden die Forderungen der Gläubiger auf Jahressicht zunehmen, weil große Firmen wie die Drogeriekette Schlecker oder der Versandhändler Neckermann 2012 in die Insolvenz gingen.
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Life & Lifestyle
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22.05.2013, 08:00 Uhr
Zwickau / Göttingen (wnorg) - Buchläden verströmen Sandelholzduft, Gebrauchtwagen sind von einer Aura frischen Leders und Kunststoffes umhüllt und Reisebüros werden mit Piña Colada und Kokosnuss einparfümiert. Unscheinbare schlanke Duftsäulen oder Klimaanlagen sorgen in vielen Geschäften für dezente Aromen. Fallen da bei den Kunden alle Kaufhemmungen?
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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22.05.2013, 07:00 Uhr
Berlin / Bonn (wnorg) - Schon die Menschen des Altertums verwendeten verschiedene Dünger, um ihre Ernten zu sichern oder die Erntemengen zu steigern. Als Insektizide wurden beispielweise Schwefel und Arsen eingesetzt. Der heutige Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln ist umstritten, weil Chemikalien dabei unersetzlich sind. Aber geht es überhaupt ohne Pflanzenschutz?

Bild: dapd
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Kampf gegen Viren und Bakterien
Bonn / München (wnorg) -
So genannte Breitspektrum-Antibiotika, die gleichzeitig gegen mehrere bakterielle Erreger wirken, gibt es schon seit langem. |
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Währungschaos auf Preisschildern
Köln (wnorg) -
Jeder hat es schon gesehen und Viele haben sich bereits darüber geärgert: Preisschilder die verschiedene Preise für unterschiedliche Länder angeben. |
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Mobile Erreichbarkeit
ist Fluch und Segen
Essen (wnorg) -
Erreichbar sein, alles sofort nachrecherchieren können, der Not- und Alarmruf von nahezu jedem Ort aus.
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Traumauto bleibt zukünftig ein Traum
Essen (wnorg / ots) -
Der Autobranche geht es nicht gut.
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Fahrtauglichkeit älterer Autofahrer auf dem Prüfstand
Essen (wnorg / ots) -
Die Lebenserwartung in Deutschland steigt. Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter.
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