11. März 2010 Startseite| Fotostrecke| Umfrage
wirtschaftsnachrichten.org
Umzug für den Beruf?
Bild: ddp  

Zuerst kommt der Job,
dann die Heimat

Berlin (wnorg) - Es hat sich in der Mentalität der Berufstätigen in den letzten Jahren einiges verändert. Die aktuelle Wirtschaftskrise hat diesen Trend offensichtlich verstärkt. Denn die Angst, plötzlich keinen Arbeitsplatz mehr zu haben, bestimmt das Denken vieler Arbeitnehmer. 
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W
enn es um die Abwägung geht, entweder die liebgewordene Heimatadresse mit Kind und Kegeln zu verlassen oder aber keinen Job mehr zu haben, fällt die Entscheidung immer klarer zugunsten der Weiterbeschäftigung an einem anderen Ort. Auch, wenn das bedeutet, Freunde, gute Nachbarn oder gar einen Teil der Familie zurück lassen zu müssen. 

Die Mehrheit der Deutschen wäre einer neuen Umfrage zufolge bereit, für einen neuen Job umzuziehen. Neun von zehn Arbeitnehmern würden für eine neue Stelle den Wohnort wechseln, teilte das Internet-Unternehmen Immobilienscout24 unter Berufung auf eine selbst erstellte Umfrage mit. Jedoch knüpften sie den Umzug auch an bestimmte Voraussetzungen. An der Umfrage beteiligten sich laut ImmobilienScout24 im Mai rund 900 Teilnehmer.

Für fast 80 Prozent ist der Beruf wichtiger als der bisherige Heimatort

Der Studie zufolge würden 79,2 Prozent der Deutschen für einen Job umziehen, wenn dieser besser vergütet ist als die aktuelle Stelle und ihnen Karrierechancen bietet. Berufliche Freiräume, flexiblere Arbeitszeiten und Home-Office sind demnach für 41 Prozent der Befragten wichtige Argumente, die für einen Ortswechsel sprechen. Weiterhin erklärten 61 Prozent, dass der neue Wohnort ihrer Familie eine Perspektive bieten müsste.

Immerhin 17,9 Prozent der Umfrageteilnehmer sagten, dass sie auch ins Ausland ziehen würden. Für knapp 61,7 Prozent der Deutschen sei ein Auslandseinsatz denkbar, aber abhängig von der Stelle und Vergütung oder nur für eine begrenzte Zeit. Nur jeder siebte Deutsche würde seinem Heimatland auf keinen Fall den Rücken kehren.

Als Gründe, die gegen einen beruflichen Umzug sprechen, ermittelte die Studie vor allem Familie und Freunde. Aber auch eine eigene Immobilie und der Job des Partners können am Wohnortwechsel hindern. Nur sieben Prozent der Deutschen würden unter keinen Umständen für einen neuen Job ihren Wohnort verlassen.

(mit Material von ddp)
 
Schlagzeilen
Aktuelle Meldung

Zahl der Arbeitslosen im Februar gestiegen

11.03.2010, 00:00 Uhr
Nürnberg (ddp) - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar erwartungsgemäß gestiegen, allerdings fiel der Anstieg geringer aus als von Experten befürchtet. Wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte, waren 3,643 Millionen Menschen offiziell arbeitslos gemeldet.

Das seien 26.000 mehr als im Vormonat und 91.000 mehr als im Februar 2009. Die Arbeitslosenquote habe sich damit im Vergleich zum Vormonat von 8,6 auf 8,7 Prozent erhöht.

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt in Deutschland blieben auch in Februar moderat, sagte das Mitglied des Vorstands der Bundesagentur, Heinrich Alt, bei der Präsentation der Zahlen.

Die Arbeitslosigkeit sei "lediglich im jahreszeitlich üblichen Umfang" gestiegen. Die Beschäftigung habe sogar wieder zugenommen, und die Kräftenachfrage zeige sich stabil.
 
Life & Lifestyle
Panik oder Abgestumpftheit
Immer neue Gefahrenmeldungen:
Der Mensch in Alarmbereitschaft

10.03.2010, 09:00 Uhr
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Cottbus (wnorg / ots) - Hochwasser, Schneechaos, Schweinegrippe, Wirtschaftskrise und andere Bedrohungen brechen täglich in das Bewusstsein des modernen Menschen ein. Die Schockwellen neuer Hiobsbotschaften lösen bei den wehrlosen Empfängern sehr unterschiedliche Reaktionen aus. Es gibt die Abwiegler ebenso häufig wie die Panikverbreiter. Insgesamt aber leiden immer mehr Zeitgenossen an einer spürbaren Abgestumpftheit gegenüber der täglich neuen Horrormeldungen aus den Medien. Viele vertrauen auf die Segnungen der technologisierten Welt mit rechtzeitigen Vorhersagen und Warnungen vor bevorstehenden Katastrophen. Aber kann man wirklich alles vorhersagen?
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"Entlassungsproduktivität" als Mitursache?
Kreditausfälle seit Jahren hoch

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wnorg-Korrespondent Benno Griesheimer

09.03.2010, 13:00 Uhr

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Karlsruhe (wnorg) - Die Zahlen sind beängstigend. Wie aktuell bekannt wurde, hat der im Hypothekengeschäft tätige US-Finanzierungsriese Fanny Mae auch im vergangenen Jahr enorme Verluste erlitten. Experten befürchten, dass auch 2010 ein Jahr der Verluste werden könnte. Medienberichten zufolge könnten nun als Folge erneut zusätzliche staatliche Hilfen in Milliardenhöhe notwendig werden.
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Datenspeicherung
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Karlsruhe (wnorg) -
Massenklage wie ein kleines Volksbegehren
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Idiotentest: Einheitliche Regeln?

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