03. September 2010 Startseite| Fotostrecke| Umfrage
wirtschaftsnachrichten.org
Sondermeldung "Computerbranche"


Computerbranche optimistisch
für das Jahr 2010

Bild: ddp

Berlin (wnorg) - Viele Firmen haben einen Teil Ihrer IT-Investitionen im Krisenjahr 2009 leicht gedrosselt. Dies wird sich nach Einschätzung von Experten im Jahr 2010 ändern. Bereits jetzt macht sich vorsichtiger Optimismus breit.
 
Nicht so optimistisch sind Einschätzungen für die Telekommunikationsbranche. Der Umsatz in der Telekommunikation soll laut IT-Branchenverband Bitkom 2009 um 2 Prozent auf 64,5 Milliarden Euro sinken. Im Jahr 2010 werde dann nur noch ein geringfügiges Minus von 0,7 Prozent anfallen.

Hoffnung für 2010

Auch der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) in Deutschland ist im Jahr 2009 noch rückläufig. Aber: "Die Wirtschaftskrise geht an der deutschen Hightech-Industrie nicht spurlos vorbei, trifft sie aber nicht so stark wie viele andere Branchen", sagte der Präsident des Branchenverbandes Bitkom, August-Wilhelm Scheer, am Donnerstag in Berlin. In diesem Jahr erwartet der Verband einen Rückgang um 2,5 Prozent auf 141 Milliarden Euro. 2010 soll der Markt wieder um 0,3 Prozent auf 141,4 Milliarden Euro anziehen.

Nach der Bitkom-Prognose werden die Umsätze in der Informationstechnik im Jahr 2009 um 2,2 Prozent auf 64,7 Milliarden Euro sinken. Im kommenden Jahr soll der IT-Markt dann wieder um 1,3 Prozent wachsen. "Privatkunden zeigen bislang kaum Kaufzurückhaltung infolge der Krise", sagte Scheer.

Geschäftskunden reagieren sensibler

Sensibler auf den konjunkturellen Abschwung reagierten Geschäftskunden. Insbesondere Unternehmen, die selbst stark von der Krise betroffen sind, verschieben IT-Investitionen. "Derzeit bildet sich ein Investitionsstau, der sich schon bald wieder auflösen wird. Die Unternehmen müssen ihre alten Rechner ersetzen und neue Software einführen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen", sagte Scheer.

(mit Material von ddp)
 
 
Schlagzeilen
Aktuelle Meldung


Anstieg der Verbraucherpreise schwächt sich im August ab
03.09.2010, 00:00 Uhr
 
Wiesbaden (ddp) - Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im August abgeschwächt. Gegenüber dem Vorjahr legten sie um 1,0 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt unter Berufung auf Berechnungen aus sechs Bundesländern mitteilte. Im Vergleich zum Juli nahm der Inflationsdruck ab, der Index stagnierte.

Im Vormonat waren die Verbraucherpreise auf Jahressicht noch um 1,2 Prozent gestiegen, gegenüber dem Vormonat hatte das Plus 0,3 Prozent betragen.

Den Statistikern zufolge wurde die Teuerungsrate im August wie bereits in den Vormonaten maßgeblich von den Heizöl- und Kraftstoffpreisen beeinflusst. Die Jahresveränderungsrate sei im August zusätzlich durch teilweise starke Preissteigerungen bei Obst und Gemüse mitbestimmt worden. Deutliche Preisrückgänge zum Vorjahresmonat seien wie in den vergangenen Monaten bei Gas sowie bei Zentralheizung und Fernwärme zu beobachten gewesen.

 
Life & Lifestyle
    02.09.2010, 14:30 Uhr
Rom (wnorg) - Bereits der weltweit größte Krebskongress in den USA hatte durch Impftests in Texas die Hoffnungen auf neue Wege in der Therapie von Hautkrebs geweckt. Nun ziehen italienische Wissenschaftler nach.
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    27.08.2010, 09:30 Uhr
Köln (wnorg) - Für Verbraucher sind derzeit Altersvorsorge-Produkte oft nur schwer durchschaubar. Transparenz heißt deshalb das Zauberwort unter dem die Lebensversicherungswirtschaft zum Strategiemeeting nach Köln eingeladen wird. Denn gleich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben vielen Altersvorsorge-Produkten Intransparenz bescheinigt. Es fehlt vor allen Dingen an einer standardisierten Vergleichbarkeit von Informationen über Kosten und Renditeerwartungen der angebotenen Produkte.
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IWB: Neuer Wachstumsbegriff notwendig

Zülpich (wnorg) -
Wachstum und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Aber Mensch und Gesellschaft brauchen mehr als nur den reinen ökonomischen Zuwachs.

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Automarkt Deutschland verliert

Frankfurt am Main (wnorg) -
Weltweit zieht der Automarkt wieder spürbar an. Europa aber hinkt deutlich hinterher. Auch der Absatz im deutschen Inland schwächelt im Vergleich zu Märkten in Asien und Amerika.

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Kommentare
 
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Konjunktur:
Gefahr aus dem Ausland

30.08.2010, 10:00 Uhr
Frankfurt (wnorg) -
Die deutsche Wirtschaft ist in Fahrt wie lange nicht mehr. Der Export treibt das Wachstum an. Aber es gibt erste Anzeichen aus dem Ausland, dass dieser Trend bald brechen könnte.

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Fachkräfte:
Keine Leute mehr da

29.08.2010, 09:00 Uhr
Bielefeld (wnorg) -
"Keiner mehr da", dieses Alptraumszenario wird zunehmend Realität bei der Suche von Firmen nach qualifiziertem Fachpersonal.

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Rente mit 67:
Kein Tabuthema

23.08.2010, 12:30 Uhr
Essen / Frankfurt-Oder (wnorg) -
Für viele Architekten, Anwälte, selbstständige Handwerker und kleine Mittelständler stellt sich die Frage selten. Die Zahl 67 ist da oft nicht mehr als nur eine Wegmarkierung.

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