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Sondermeldung "Nebenjobs"
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Nebenjobs nehmen stark zu
Auch atypische Arbeitsverhältnisse
immer häufiger
24.09.2009, 07:00 Uhr
Bild: ddp
Berlin / Wiesbaden (wnorg) - Zeitarbeit, Teilzeitarbeit oder geringfügige Beschäftigungen sind überall auf dem Vormarsch. Immer häufiger sind solche Tätigkeiten die einzige Einnahmequelle der Beschäftigten. Aber auch die Anzahl der Zweitjobs steigt drastisch an. Erstaunlicherweise werden aber Zweitjobs in der Regel von gut ausgebildeten Vollzeit-Beschäftigten wahrgenommen, die bereits einen richtig guten Job besitzen. Amerikanische Verhältnisse, mit Millionen von Arbeitnehmern, die mehrere schlecht bezahlte Jobs wahrnehmen müssen, gibt es hierzulande in der Regel noch nicht. Die Vergütungen für atypische Jobs sind oft schlecht. Bei den klassischen Nebenjobs sieht dies aber wieder anders aus.
"Working poor"
"Working poor" nennt man in den USA Arbeitnehmer, die aus Armutsgründen unbedingt auf einen Zweitjob angewiesen sind. Meistens sind diese Zweitjobs dann auch noch ebenso schlecht bezahlt wie die Erstjobs. Dann reichen oft auch zwei Jobs nicht und eine dritte Beschäftigung muss her und sei es auch nur zur Nachtzeit. Die unterschiedlichen sozialen Systeme in den USA und Europa zeigen auf, welcher Druck zur Annahme mehrerer Nebenjobs bei den Beschäftigten entstehen kann, wenn die sozialen Sicherungssysteme niedriger bemessen sind als zum Beispiel in Deutschland.
Nebenjob in Deutschland: Oft kein Notbehelf sondern Zusatzeinkommen
Die Zahl der Menschen mit einem Zweit-Job ist deutlich gestiegen. Insgesamt haben in Deutschland rund 1,4 Millionen Menschen neben ihrem Hauptberuf einen regulären zweiten Job – das sind rund 3,7 Prozent aller Erwerbstätigen. 2002 waren es noch knapp über 2 Prozent. Eine aktuelle Studie des DIW Berlin zeigt: Zweitjobber in Deutschland sind meistens gut qualifiziert, und im überdurchschnittlichem Maße finden sich unter ihnen Akademiker. Erwerbstätige ohne Berufsausbildung üben dagegen eher selten eine Nebentätigkeit aus.
Keine amerikanischen Verhältnisse
In den USA sind die "working poor" längst zum feststehenden Begriff geworden. "Dieses Phänomen gibt es in Deutschland zumindest bei legaler Beschäftigung kaum", erklärt DIW-Forscher Karl Brenke. "Mehrfachbeschäftigungen sind in Deutschland vor allem eine Sache von Fachkräften und somit der Mittelschicht. Jeder kennt ja den Vertreter, der in seiner Freizeit Versicherungen unter die Leute bringt ..."
In fast allen europäischen Ländern zeigt sich ein ähnliches Bild wie in Deutschland: Personen mit geringem Ausbildungsniveau sind unter den Zweitjobbern unterrepräsentiert. Allerdings gibt es in den meisten EU-Ländern einen größeren Anteil von Erwerbstätigen mit einen Nebenjob als hierzulande. Trotz des massiven Anstiegs seit 2002 belegt Deutschland noch immer einen der Plätze im unteren Mittelfeld. Durch die Krise wurde der rasante Anstieg der Zweitjobs allerdings gebremst.
Selbständigkeit im Nebenjob weit verbreitet
Viele Erwerbstätige, die in ihrem Hauptberuf abhängig beschäftigt sind, üben ihre Nebentätigkeit als Selbständige aus. Fast die Hälfte aller Zweitjobs sind selbständige Beschäftigungen. Dazu gehören dann nicht nur Versicherungsvertreter, sondern auch der "klassische" Landwirt im Nebenerwerb. Auch Hochschullehrer, Lehrer, Publizisten, Ärzte und Juristen finden sich besonders oft unter den selbständigen Zweitjobbern.
Auch Umfang atypischer Beschäftigungen hat zugenommen
Zu den atypischen Beschäftigungsformen zählen neben der Zeitarbeit, Teilzeitbeschäftigungen mit 20 oder weniger Stunden Arbeit pro Woche, geringfügige Beschäftigungen sowie befristete Beschäftigungen.
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat im Rahmen eines Pressegesprächs in Frankfurt am Main mitgeteilt, dass in Deutschland der Anteil atypisch Beschäftigter nach Ergebnissen des Mikrozensus seit 1998 deutlich zugenommen hat. 1998 standen noch fast drei Viertel (72,6%) der Erwerbstätigen in einem Normalarbeitsverhältnis, 2008 waren es nur noch 66,0%. Der Anteil atypischer Beschäftigungsformen stieg im gleichen Zeitraum von 16,2% auf 22,2%.
Nach Ergebnissen der Verdienststrukturerhebung, die zuletzt 2006 durchgeführt wurde, erhielt fast jeder zweite atypisch Beschäftigte (49,2%) einen Bruttostundenlohn unter der Niedriglohngrenze. Im Jahr 2006 lag die so berechnete Niedriglohngrenze bei 9,85 Euro.
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Aktuelle Meldung
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| Bierabsatz stagniert |
| 17.05.2012, 20:00 Uhr |
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Wiesbaden (dapd) - Der Bierdurst der Deutschen ist in den ersten drei Monaten des Jahres konstant geblieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten die deutschen Brauereien im ersten Quartal 2012 insgesamt rund 20,8 Millionen Hektoliter Bier ab. Das entspricht dem Absatz im Vorjahreszeitraum. In der Statistik sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie aus Nicht-EU-Ländern eingeführter Gerstensaft nicht berücksichtigt.
Biermixgetränke erfreuen sich dagegen weiter steigender Beliebtheit. Sie machten im ersten Quartal 2012 mit 0,8 Millionen Hektolitern 3,8 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Das sind 24,3 Prozent mehr als im Auftaktquartal 2011.
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Life & Lifestyle
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15.05.2012, 15:00 Uhr
Düsseldorf / Bremen / Hamburg (wnorg) - Kaffee kochen, Briefe tippen und hübsch aussehen – dieses Klischee einer typischen Sekretärin ist längst überholt. Heutzutage haben Sekretärinnen eine Vielzahl verantwortungsvoller Aufgaben zu bewältigen. Die korrekte Berufsbezeichnung lautet auch nicht mehr “Sekretärin“, sondern “Personal Assistant“ oder “Office Managerin“.
Bild: dapd
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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17.05.2012, 10:00 Uhr
Berlin (wnorg) - Ob regelmäßiger Nutzer von Linienbussen oder Urlauber in Reisebussen – Hunderttausende werden hierzulande täglich per Bus transportiert. Und sie alle verlassen sich auf die Sicherheit dieses Verkehrsmittels. Doch nur Fahrzeuge in technisch einwandfreiem Zustand können diese Sicherheit bieten. Wie sieht es damit bei deutschen Bussen aus?

Bild: dapd
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Pflanzenschutzmittel sichern
landwirtschaftliche
Produktivität
Berlin / Bonn (wnorg) -
Schon die Menschen des Altertums verwendeten Dünger, um ihre Ernten zu sichern. |
| Bild: dapd |
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Währungschaos auf Preisschildern
Köln (wnorg) -
Jeder hat es schon gesehen und Viele haben sich bereits darüber geärgert: Preisschilder die verschiedene Preise für unterschiedliche Länder angeben. |
| Bild: dapd |
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Deutschland auf Kurs bringen
Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.
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| Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de |
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Auch Deutschland
nur noch auf Pump
Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.
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| Bild: dapd |
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Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen
Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.
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| Bild: dapd |
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