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Kommentar "Leihärzte"
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Leihärzte in Krankenhäusern

15.02.2010, 13:00 Uhr
Frankfurt (wnorg / ots) -
Wie gefährlich ist dieser Trend?
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Diskretion ist eine feine Sache, gerade in Gesundheitsdingen. Aber was haben Patienten davon, wenn sie nicht einmal ahnen können, wer sie in ihrem Krankenhaus zum festgesetzten Operationstermin behandeln wird. Denn Krankenhäuser, die regelmäßig mit Leihärzten arbeiten, können diese gefühlte Unsicherheit bei Patienten durchaus erhöhen. Wie akzeptabel ist daher der Einsatz von Leihärzten in Krankenhäusern?

Hierzu kommentiert die Lausitzer Rundschau:


Diskrete Leiharbeit

Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, hat sich ein neues Beschäftigungsverhältnis für Ärzte entwickelt: Leiharbeit. Was bisher in Produktionshallen und in der Dienstleistungsbranche üblich war, hält in Krankenhäusern Einzug. Doch eine Klinik ist ein besonders sensibler Bereich. Wer sich als Patient dort hin begibt, muss sich auf das Medizinerteam verlassen können.

Eingespielte Teams?

Dazu müssen sich die Kollegen untereinander und die Abläufe in dem Krankenhaus gut kennen. In Notsituationen muss jeder Handgriff sitzen, müssen Entscheidungen nahtlos ineinandergreifen. Mit ständig wechselndem ärztlichen Personal ist das nicht zu leisten. Deshalb sind dem Einsatz von Honorarärzten Grenzen gesetzt.

Beispiel "Narkosearzt"

Ihr Einsatz ist unproblematisch in Bereichen, die mit viel Technik arbeiten und weitgehend standardisiert sind. Narkoseärzte sind dafür ein gutes Beispiel. Nicht hinnehmbar wäre dagegen die Situation, dass ein ganzes Operationsteam überwiegend aus medizinischen Gastarbeitern bestünde, die sich kaum kennen. Die Gefahr von folgenschweren Missverständnissen liegt da auf der Hand.

Mehr Transparenz

Leihärzte haben es jedoch ein Stück weit auch selbst in der Hand, Misstrauen gegen ihren Einsatz abzubauen. Sie müssen glaubhaft machen, dass schwarze Schafe mit zweifelhafter Berufsvergangenheit in ihren Reihen keinen Platz haben und dass regelmäßige Weiterbildung für sie genau so selbstverständlich ist wie für angestellte Klinikmediziner.

Die Gründung des Bundesverbandes der Honorarärzte ist dafür ein wichtiger Schritt. Und die Krankenhäuser? Sie dürfen mit Leihkräften nur ausnahmsweise Personallöcher stopfen, und sie müssen endlich ohne Scheu darüber reden.

 
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Aktuelle Meldung


Einzelhandel rechnet mit Trendwende
09.09.2010, 20:00 Uhr
 
Düsseldorf (ddp) - Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt auf einen Konsumanstieg in diesem Jahr. "Wir verzeichnen gute Signale für den Konsum", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sei im Handel deutlich spürbar. "Deshalb rechnen wir für 2010 mit einem Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau. Das ist mehr, als wir Anfang des Jahrs erwartet haben", erläuterte Genth.

Im Oktober will der Verband seine Prognose noch einmal überprüfen und voraussichtlich nach oben korrigieren. "Ein Umsatzplus von einem Prozent ist 2010 möglich", sagte Genth. Die Menschen würden wieder mehr Geld für sich ausgeben. "Bei Textilien verzeichnen wir daher ein Umsatzplus von rund sechs Prozent", ergänzte der HDE-Chef. Auch Möbel und Elektronikartikel, insbesondere Fernseher, verkauften sich gut.

Nachdem sich längere Öffnungszeiten durchgesetzt hätten, erhofft sich Genth weitere positive Signale vom Geschäft an Sonntagen: "Jetzt sind die Bundesländer gefordert, mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen", sagte er.

 
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    04.09.2010, 07:00 Uhr
Hamm / Wien (wnorg) - Immer öfter online sein in einer virtuellen Welt: Das kann süchtig machen und Realitätsverlust bedeuten. Es kann sogar zur Depression führen. Experten schhlagen jetzt Alarm, weil bereits Jugendliche immer häufiger durch Internetsucht von Depression bedroht sind.
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    27.08.2010, 09:30 Uhr
Köln (wnorg) - Für Verbraucher sind derzeit Altersvorsorge-Produkte oft nur schwer durchschaubar. Transparenz heißt deshalb das Zauberwort unter dem die Lebensversicherungswirtschaft zum Strategiemeeting nach Köln eingeladen wird. Denn gleich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben vielen Altersvorsorge-Produkten Intransparenz bescheinigt. Es fehlt vor allen Dingen an einer standardisierten Vergleichbarkeit von Informationen über Kosten und Renditeerwartungen der angebotenen Produkte.
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IWB: Neuer Wachstumsbegriff notwendig

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Wachstum und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Aber Mensch und Gesellschaft brauchen mehr als nur den reinen ökonomischen Zuwachs.

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Karstadt: Sanierung
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09.09.2010, 17:00 Uhr
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Was Nicolas Berggruen für die Mitarbeiter von Karstadt geleistet hat, verdient Anerkennung. Dennoch wäre es falsch, in Berggruen einen Sponsor zu vermuten.

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Schalke braucht das Geld der Fans

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Das System ist simpel. Wenn die Not am größten ist, können nur noch wahre Freunde helfen.

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Konjunktur:
Gefahr aus dem Ausland

30.08.2010, 10:00 Uhr
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Die deutsche Wirtschaft ist in Fahrt wie lange nicht mehr. Der Export treibt das Wachstum an. Aber es gibt erste Anzeichen aus dem Ausland, dass dieser Trend bald brechen könnte.

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