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Kommentar "Rekordverschuldung"
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Rekordverschuldung
des Bundes:
343 Milliarden
17.01.2010, 17:00 Uhr
Frankfurt (wnorg / ots /
börsen-zeitung) -
Kriegt der Bund das benötigte
Geld zusammen? |
| Bild: © Domen Colja / fotolia.com |
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Es ist kein Pappenstiel, was der Bund an Geld aufnehmen muss. Problem ist nur, dass die anderen europäischen Staaten zur gleichen Zeit auch Unsummen an zusätzlichen Geldern vom Kapitalmarkt brauchen. Wird für die geplanten deutschen Staatsanleihen aufgrund des europaweiten Überangebots die Luft vielleicht schon bald sehr dünn?
Hierzu kommentiert die Börsenzeitung ...
Rekordverschuldung
Einen Tag, nachdem Finanzminister Schäuble mit einer Rekordverschuldung von knapp 86 Mrd. Euro aufgewartet hat, haben die Schuldenmanager des Bundes - die Deutsche Finanzagentur - bekannt gegeben, wie viel sie denn im kommenden Jahr an den Geld- und Kapitalmärkten aufzunehmen gedenken. Auch hier darf ein Rekord vermeldet werden: 343 Mrd. Euro werden es sein. Der aktuelle Rekord des zu Ende gehenden Jahres liegt bei 329 Mrd. Euro.
Neue Haushaltsplanung
Damit ist leider nicht eingetreten, was so mancher Akteur erhofft hatte. Im September, als die Finanzagentur ihren Emissionsplan adjustierte und mit der erfreulichen Überraschung aufwartete, die Emissionen im vierten Quartal um 17 Mrd. Euro zu kürzen, hatte der eine oder andere im Markt auf einen geringeren Kapitalbedarf 2010 spekuliert. Das war allerdings vor der Bundestagswahl, und niemand konnte wissen, was die Haushaltsplanung der neuen Regierung so alles mit sich bringt.
Gigantisches Anleihevolumen
343 Mrd. Euro sind ein Haufen Holz. Bei so manchem anderen Staat in der Eurozone würde schon weniger als die Hälfte dieses Volumens ausreichen, um die Ratingagenturen dazu zu bewegen, den Daumen zu senken. Von der Platzierbarkeit dieses Anleihevolumens gar nicht zu reden.
Andere Länder: Schlechteres Rating
Und wie gestaltet sich das für den Bund? Aus zwei Gründen wird er wohl keine Schwierigkeiten bekommen, dieses Volumen zu platzieren. Erstens: Wenn sich die Rating-Problematik in Eurozone-Peripherieländern - der Blick ist auf Portugal, Irland, Griechenland und Spanien gerichtet - noch verschärft, wovon viele Experten derzeit ausgehen, werden die Bundesanleihen eben davon profitieren.
Investoren müssen umschichten
Denn Investoren, die aufgrund von Investment-Richtlinien keine Anleihen von Staaten halten dürfen, die mit einem Rating unterhalb von "A-" eingestuft sind, werden zu Umschichtungen gezwungen sein. Die Wahl dürfte zumindest in Teilen auf Bundesanleihen fallen, die schlichtweg die liquidesten Papiere in der Eurozone sind. Das hat sich auch während der Krise immer wieder gezeigt.
Neue Liquiditätsvorschriften helfen
Zweitens: Regulierer erarbeiten für die Banken - neben schärferen Eigenkapitalvorschriften - auch striktere Liquiditätsanforderungen. Und in welchen Papieren wird diese Liquidität wohl angelegt werden? Die Antwort ist einfach: Bundesanleihen werden auch hier erste Wahl sein.
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Aktuelle Meldung
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Einzelhandel rechnet mit Trendwende
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| 09.09.2010, 20:00 Uhr |
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Düsseldorf (ddp) - Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt auf einen Konsumanstieg in diesem Jahr. "Wir verzeichnen gute Signale für den Konsum", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sei im Handel deutlich spürbar. "Deshalb rechnen wir für 2010 mit einem Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau. Das ist mehr, als wir Anfang des Jahrs erwartet haben", erläuterte Genth.
Im Oktober will der Verband seine Prognose noch einmal überprüfen und voraussichtlich nach oben korrigieren. "Ein Umsatzplus von einem Prozent ist 2010 möglich", sagte Genth. Die Menschen würden wieder mehr Geld für sich ausgeben. "Bei Textilien verzeichnen wir daher ein Umsatzplus von rund sechs Prozent", ergänzte der HDE-Chef. Auch Möbel und Elektronikartikel, insbesondere Fernseher, verkauften sich gut.
Nachdem sich längere Öffnungszeiten durchgesetzt hätten, erhofft sich Genth weitere positive Signale vom Geschäft an Sonntagen: "Jetzt sind die Bundesländer gefordert, mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen", sagte er.
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Life & Lifestyle
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04.09.2010, 07:00 Uhr
Hamm / Wien (wnorg) - Immer öfter online sein in einer virtuellen Welt: Das kann süchtig machen und Realitätsverlust bedeuten. Es kann sogar zur Depression führen. Experten schhlagen jetzt Alarm, weil bereits Jugendliche immer häufiger durch Internetsucht von Depression bedroht sind.
Bild: ddp
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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27.08.2010, 09:30 Uhr
Köln (wnorg) - Für Verbraucher sind derzeit Altersvorsorge-Produkte oft nur schwer durchschaubar. Transparenz heißt deshalb das Zauberwort unter dem die Lebensversicherungswirtschaft zum Strategiemeeting nach Köln eingeladen wird. Denn gleich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben vielen Altersvorsorge-Produkten Intransparenz bescheinigt. Es fehlt vor allen Dingen an einer standardisierten Vergleichbarkeit von Informationen über Kosten und Renditeerwartungen der angebotenen Produkte.

Bild: ddp
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IWB: Neuer Wachstumsbegriff notwendig
Zülpich (wnorg) -
Wachstum und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Aber Mensch und Gesellschaft brauchen mehr als nur den reinen ökonomischen Zuwachs.
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| Bild: ddp |
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Automarkt Deutschland verliert
Frankfurt am Main (wnorg) -
Weltweit zieht der Automarkt wieder spürbar an. Europa aber hinkt deutlich hinterher. Auch der Absatz im deutschen Inland schwächelt im Vergleich zu Märkten in Asien und Amerika.
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| Bild: ddp |
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Karstadt: Sanierung
ist kein Sponsoring
09.09.2010, 17:00 Uhr
Berlin (wnorg) -
Was Nicolas Berggruen für die Mitarbeiter von Karstadt geleistet hat, verdient Anerkennung. Dennoch wäre es falsch, in Berggruen einen Sponsor zu vermuten.
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| Bild: ddp |
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Schalke braucht das Geld der Fans
05.09.2010, 07:00 Uhr
Gelsenkirchen (wnorg) -
Das System ist simpel. Wenn die Not am größten ist, können nur noch wahre Freunde helfen.
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| Bild: ddp |
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Konjunktur:
Gefahr aus dem Ausland
30.08.2010, 10:00 Uhr
Frankfurt (wnorg) -
Die deutsche Wirtschaft ist in Fahrt wie lange nicht mehr. Der Export treibt das Wachstum an. Aber es gibt erste Anzeichen aus dem Ausland, dass dieser Trend bald brechen könnte.
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| Bild: Stefan Rajewski / fotolia.com |
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