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Wenn Krankenkassen krank werden
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Wenn Krankenkassen krank werden
01.07.2011, 09:30 Uhr
Cottbus (wnorg) -
Der Wettbewerb unter den Kassen ist mörderisch. Die Kunden achten heute mehr als früher auf die Beitragsunterschiede und sind somit oft eher zum Wechseln bereit.
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| Bild: dapd |
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Immer mehr Krankenkassen geraten in diesem Wettbewerbskampf in Schieflage. Sie erkranken an ihren eigenen Finanzen.
Hierzu kommentiert die Lausitzer Rundschau: "Es klingt schon paradox: Da verfügt der Gesundheitsfonds dank guter Konjunktur inzwischen über so viel Geld, dass Krankenkassenfunktionäre bereits über Beitragssenkungen nachdenken. Und auf der anderen Seite stehen immer Kassen am finanziellen Abgrund, droht eine Pleite wie bei der City BKK zum Regelfall zu werden. Schuld an diesem Widerspruch sind die gesundheitspolitischen Reformen der vergangenen Jahre.
Im Gegensatz zu früheren Zeiten, als alle Kassen noch selbstständig ihren prozentualen Beitragsatz festlegen durften, erhalten sie nun vorab festgelegte Zahlungen aus dem Gesundheitsfonds. Kommt eine Kasse damit nicht aus, soll sie einen individuellen Zusatzbeitrag erheben. Das Problem ist, dass viele Kassen aus Wettbewerbsgründen diesen Schritt scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Und der Gesetzgeber hat es dafür an Druckmitteln fehlen lassen.
So ist es zum Beispiel möglich, dass Kassen zumindest vorübergehend ihre vorgeschriebenen Mindestreserven angreifen dürfen, um einen Zusatzbeitrag zu verhindern. In der Praxis kommt das wohl nicht selten einer Insolvenzverschleppung gleich. Auch die Aufsichtsbehörden sind im Ernstfall eher ein stumpfes Schwert. Zwar darf das Bundesversicherungsamt einen Zusatzbeitrag anordnen. Aber eine betroffene Kasse kann dagegen klagen.
So lange solche gesetzlichen Schlupflöcher weiter bestehen, werden viele Kassen alles daran setzen, einen Zusatzbeitrag zu vermeiden. Am Ende womöglich um den Preis ihres Untergangs. Etwas Ruhe wird erst wieder einkehren, wenn alle (verbliebenen) Kassen einen Extra-Obolus erheben. Spätestens dann wird auch für die Versicherten der Blick wieder frei, wie viel Qualität sie wo für ihr Geld bekommen. Angesichts der galoppierenden Gesundheitsausgaben dürfte der Zeitpunkt dafür in nicht allzu weiter Ferne liegen."
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Aktuelle Meldung
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Wirtschaftsnachrichten:
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Deutsche Firmen glauben
an Ende des Abschwungs |
| 23.05.2013, 00:00 Uhr |
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Berlin (dapd) - Die deutschen Unternehmen rechnen mit einem Ende der winterlichen Konjunkturschwäche und erwarten im Jahresverlauf 2013 eine Belebung des Geschäfts. Das ist das Ergebnis einer in Berlin vorgelegten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) bei mehr als 28.000 Firmen. "2013 hat das Zeug, konjunkturell ein gutes Jahr zu werden", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Die Einschätzungen der Firmen "deuten eine Rückkehr zum Positiven an".
Die Erwartungen der Unternehmen hellten sich besonders beim Export auf. Zwar seien große Sprünge nicht in Sicht. "Die Einschätzungen der Unternehmen sprechen jedoch dafür, dass die Wirtschaft im Laufe des Jahres Fahrt aufnimmt," erklärte Wansleben.
Wie schon bei ihrer Herbstprognose im Oktober rechnet die Kammerorganisation für 2013 mit einem Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent. Damit ist der DIHK optimistischer als die Bundesregierung, die von einem Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung von nur 0,4 Prozent in diesem Jahr ausgeht.
"Die Konjunktur fängt sich zu Jahresbeginn 2013", heißt es in der Erhebung des DIHK. Die zwischenzeitliche Krisenstimmung bei den Firmen nach der kontinuierlichen Verschlechterung der Geschäftslage im Jahr 2012 habe sich beruhigt.
Vor allem bei den Exporteuren kehrt den Angaben zufolge die Zuversicht merklich zurück. Befürchtungen, dass die Ausfuhren unter der europäischen Schuldenkrise stark leiden könnten, hätten sich nicht bewahrheitet. Der DIHK rechnet daher für 2013 mit einem Exportwachstum von 4,0 Prozent.
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Life & Lifestyle
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22.05.2013, 08:00 Uhr
Zwickau / Göttingen (wnorg) - Buchläden verströmen Sandelholzduft, Gebrauchtwagen sind von einer Aura frischen Leders und Kunststoffes umhüllt und Reisebüros werden mit Piña Colada und Kokosnuss einparfümiert. Unscheinbare schlanke Duftsäulen oder Klimaanlagen sorgen in vielen Geschäften für dezente Aromen. Fallen da bei den Kunden alle Kaufhemmungen?
Bild: dapd
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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22.05.2013, 07:00 Uhr
Berlin / Bonn (wnorg) - Schon die Menschen des Altertums verwendeten verschiedene Dünger, um ihre Ernten zu sichern oder die Erntemengen zu steigern. Als Insektizide wurden beispielweise Schwefel und Arsen eingesetzt. Der heutige Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln ist umstritten, weil Chemikalien dabei unersetzlich sind. Aber geht es überhaupt ohne Pflanzenschutz?

Bild: dapd
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Kampf gegen Viren und Bakterien
Bonn / München (wnorg) -
So genannte Breitspektrum-Antibiotika, die gleichzeitig gegen mehrere bakterielle Erreger wirken, gibt es schon seit langem. |
| Bild: dapd |
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Währungschaos auf Preisschildern
Köln (wnorg) -
Jeder hat es schon gesehen und Viele haben sich bereits darüber geärgert: Preisschilder die verschiedene Preise für unterschiedliche Länder angeben. |
| Bild: dapd |
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Mobile Erreichbarkeit
ist Fluch und Segen
Essen (wnorg) -
Erreichbar sein, alles sofort nachrecherchieren können, der Not- und Alarmruf von nahezu jedem Ort aus.
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| Bild: dapd |
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Traumauto bleibt zukünftig ein Traum
Essen (wnorg / ots) -
Der Autobranche geht es nicht gut.
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| Bild: dapd |
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Fahrtauglichkeit älterer Autofahrer auf dem Prüfstand
Essen (wnorg / ots) -
Die Lebenserwartung in Deutschland steigt. Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter.
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| Bild: dapd |
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