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Notstand in der Altenpflege
Bild: ddp  

Notstand in der Altenpflege

09.08.2011, 08:00 Uhr
Düsseldorf (wnorg) -
Die Zahlen werden immer dramatischer. Wer soll die vielen älteren Mitbürger zukünftig noch pflegen oder auch nur betreuen.

Bild: dapd    

Deutschland schlittert immer mehr in einen vermeidbaren Notstand hinein. Wo bleiben die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die gewährleisten, dass eine ausreichende Zahl von Pflegerinnen und Pflegern in den kommenden Jahren zur Verfügung steht.

Hierzu kommentiert die Westdeutsche Zeitung: „Es geht um viel Geld, und deshalb schleichen die Koalitionspolitiker um das Thema herum wie die Katze um den heißen Brei. Die Rede ist von einer Reform der Pflegeversicherung, die Schwarz-Gelb am liebsten in die nächste Legislaturperiode verschieben möchte. Nur der Notstand in der Altenpflege - der wächst unaufhaltsam. Bereits heute, so sagt der Bundesverband der privaten sozialen Dienste, fehlen in Deutschland 30 000 ausgebildete Altenpfleger. In zehn Jahren werden es bereits 300 000 sein. Private Dienste betreuen rund ein Viertel aller Pflegebedürftigen; das Geld dafür kommt, wie auch für das Personal der Wohlfahrtsverbände und Kommunen, überwiegend aus der Pflegeversicherung. Die aber lebt von der Hand in den Mund, hat keinen Kapitalstock und kann eine menschenwürdige Versorgung kaum noch und demnächst wohl gar nicht mehr finanzieren.
 
Nein, das Dilemma lässt sich nicht auf das Ausbleiben der Zivis reduzieren. Altenpflege ist eine Aufgabe für Fachkräfte, ein Knochenjob, körperlich und psychisch. Wer möchte den schon leisten, nach drei Jahren Ausbildung für 8,50 Euro Mindestlohn? Bereits heute sind die Zeitvorgaben im Pflegegeschäft atemberaubend. Alles muss schnell gehen, für menschliche Zuwendung bleibt wenig Raum. Medikamentengaben werden schon mal vergessen, Ansprechpartner wechseln häufig. Patienten, die altersbedingt schlecht hören, werden zuweilen in gebrochenem Deutsch angesprochen und verstehen am Ende gar nichts mehr.
 
Deutsche wollen nicht in die Pflege, polnische Kräfte sind ohnehin schon bei uns tätig - verstärkt sollen Hilfskräfte aus Serbien, Kroatien und von den Philippinen angeworben werden. Wer meint, das ginge ihn nichts an: Allein in NRW wird für 2050 mit einer halben Million Einwohnern gerechnet, die über 80 sind und fremde Hilfe benötigen. Die sind heute Anfang 40. Die Menschen in der Altenpflege brauchen eine qualifizierte Ausbildung, gute deutsche Sprachkenntnisse und wirtschaftlich attraktive Zukunftsperspektiven. Das Problem darf nicht länger auf die lange Bank geschoben werden - vom Tage, an dem akzeptable Rahmenbedingungen geschaffen sind, vergehen drei Jahre, bis neu ausgebildete Pflegekräfte ihren verantwortlichen Dienst am Patienten beginnen.

 
Schlagzeilen
Aktuelle Meldung
 
Bierabsatz stagniert
17.05.2012, 20:00 Uhr
 
Wiesbaden (dapd) - Der Bierdurst der Deutschen ist in den ersten drei Monaten des Jahres konstant geblieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten die deutschen Brauereien im ersten Quartal 2012 insgesamt rund 20,8 Millionen Hektoliter Bier ab. Das entspricht dem Absatz im Vorjahreszeitraum. In der Statistik sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie aus Nicht-EU-Ländern eingeführter Gerstensaft nicht berücksichtigt.

Biermixgetränke erfreuen sich dagegen weiter steigender Beliebtheit. Sie machten im ersten Quartal 2012 mit 0,8 Millionen Hektolitern 3,8 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Das sind 24,3 Prozent mehr als im Auftaktquartal 2011.
 
Life & Lifestyle
    15.05.2012, 15:00 Uhr
Düsseldorf / Bremen / Hamburg (wnorg) - Kaffee kochen, Briefe tippen und hübsch aussehen – dieses Klischee einer typischen Sekretärin ist längst überholt. Heutzutage haben Sekretärinnen eine Vielzahl verantwortungsvoller Aufgaben zu bewältigen. Die korrekte Berufsbezeichnung lautet auch nicht mehr “Sekretärin“, sondern “Personal Assistant“ oder “Office Managerin“.
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    17.05.2012, 10:00 Uhr
Berlin (wnorg) - Ob regelmäßiger Nutzer von Linienbussen oder Urlauber in Reisebussen – Hunderttausende werden hierzulande täglich per Bus transportiert. Und sie alle verlassen sich auf die Sicherheit dieses Verkehrsmittels. Doch nur Fahrzeuge in technisch einwandfreiem Zustand können diese Sicherheit bieten. Wie sieht es damit bei deutschen Bussen aus?
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Pflanzenschutzmittel sichern
landwirtschaftliche
Produktivität

Berlin / Bonn (wnorg) -
Schon die Menschen des Altertums verwendeten Dünger, um ihre Ernten zu sichern.
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Währungschaos auf Preisschildern

Köln (wnorg) -
Jeder hat es schon gesehen und Viele haben sich bereits darüber geärgert: Preisschilder die verschiedene Preise für unterschiedliche Länder angeben.
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Kommentare
 
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Deutschland auf Kurs bringen

Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.

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Auch Deutschland
nur noch auf Pump

Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.

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Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen

Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.

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