05. Februar 2012 Startseite| Fotostrecke| Umfrage
wirtschaftsnachrichten.org
Life & Lifestyle "Wandern"
Bild: ddp  

Wandern hilft Klima und Wirtschaft

Berlin (wnorg) -
Deutsche: Mehr als 5 Milliarden Kilometer
Fast 4 Milliarden Branchenumsatz
Trend: Zertifizierte Qualitätswege

Bild: ddp    

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, das macht fast jeder gerne. Gleichzeitig dem Klima und der Wirtschaft helfen, dies gelingt im Freizeitbereich nur mit wenigen Beschäftigungen. Wandern ist so ein Beispiel. Allerdings sollte man dann auch konsequent darauf achten, das Wandergebiet mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Auch die Wirtschaft profitiert von den Heerscharen wandernder Deutscher.

Kilometerfresser

Die Deutschen sind die reinsten "Kilometer-Fresser". So stellt der Beauftragte der Bundesregierung für Tourismus Ernst Hinsken, MdB, fest: "Deutsche legen im Jahr mehr als 5,6 Mrd. Kilometer wandernd zurück" Dies bestätigt ein Zwischenergebnis der Umfrage zur Grundlagenuntersuchung "Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern".

Vorteile für die Wirtschaft

Welche Auswirkungen die Outdoor-Aktivität Nr. 1 auf die Wirtschaft hat, wird derzeit in einer vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Grundlagenstudie untersucht, die der Deutsche Wanderverband zusammen mit dem Europäischen Tourismus Institut GmbH (ETI) durchführt.

Erste vorläufige Ergebnisse liegen bereits vor. Es kann vorab schon festgestellt werden, dass 56 % der Deutschen sich zumindest als Gelegenheitswanderer bezeichnen und davon 28,3 % sogar mehrmals im Monat wandern. Wandern kann jeder und das überall. Nicht nur die Gastronomie kann hiervon profitieren, sondern auch der Ausrüstungsbereich.

Die Grundausstattung

Die Grundausstattung umfasst wetterfeste Jacken, Rucksäcke, Wanderschuhe und vieles andere mehr. Der Wanderer gibt im Durchschnitt 90 Euro für seine Ausrüstung aus. Insgesamt hat die Outdoor-Branche im vergangenen Jahr 3,7 Milliarden Euro allein durch Wanderer umgesetzt. Die Endergebnisse werden auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) im Frühjahr 2010 präsentiert.

Gesundheit fördern

Tourismusbeauftragter Hinsken: "Die Bundesregierung unterstützt den Trend zu einem verstärkten Umweltbewusstsein von Touristen durch die Förderung naturnaher und umweltfreundlicher Urlaubsformen. Der vielschichtige Wandermarkt birgt noch erhebliches Potenzial in sich."

Beim nächsten Urlaub sollte also auch für bisherige Wandermuffel einmal ein ausgiebiger Test der eigenen Laufbereitschaft auf der Tagesordnung stehen. Denn eins steht fest: Bewegung an der frischen Luft ist für die meisten Menschen zudem gesundheitsförderlich und beugt der weit verbreiteten Bewegungsarmut vor, die mit vielen bekannten Zivilisationskrankheiten ursächlich in Verbindung gebracht wird.

Trend: Zertifizierte Qualitätswanderwege

Die Qualitätsinitiative des DWV startete 2004. Im Juli und August 2009 befragte der Dachverband der deutschen Gebirgs- und Wandervereine die Auftraggeber der 46 bis dahin zertifizierten Wanderwege nach ihren Erfahrungen mit dem Qualitäts-Prädikat. Das Ergebnis dieser Evaluation hat der Deutsche Wanderverband nun in einer kurzen Studie zusammengefasst.

Wanderurlauber fragen in den touristischen Regionen gezielt nach Informationen zu Qualitätswegen. Von den 28 Touristikern, die an der Studie teilgenommen haben, verzeichneten 79 Prozent eine stärkere Nachfrage zu den zertifizierten Wegen im Vergleich zu den nicht zertifizierten Wegen. Auch in traditionellen Wandergebieten sehen 64 Prozent der befragten Tourismusorganisationen eine starke bis sehr starke Nachfrage nach Qualitätswegen.

Mehr Gäste durch bessere Wege

Nach der Zertifizierung eines Qualitätsweges kamen deutlich mehr Gäste in die Region. Die Touristiker, die bei der Befragung Angaben zu Daten und Zahlen der Wandergäste machen konnten, verbuchten alle eine Zunahme bei der Anzahl der Wandergäste. Die Steigerung lag bei mindestens 9 Prozent und bei durchschnittlich 30 Prozent.

 
Schlagzeilen
Aktuelle Meldung
 
Kredithürde im Januar
wieder gesunken
05.02.2012, 00:00 Uhr
 
München (dapd) - Die meisten deutschen Firmen haben sich nach eigener Einschätzung im Januar etwas leichter Geld leihen können als zuvor. Nach einem Anstieg im Dezember sank die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft im Januar leicht, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte.

Der Anteil der Unternehmen, die die Kreditvergabe als restriktiv bewerteten, habe im Vergleich zum Dezember um 0,3 Punkte auf 22,8 Prozent abgenommen. "Weiterhin profitiert die deutsche Wirtschaft von sehr günstigen Finanzierungsbedingungen", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.
 
Life & Lifestyle
    02.02.2012, 16:00 Uhr
Baierbrunn (wnorg) - Der Fachbegriff Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "honigsüßer Durchfluss". Diabetespatienten scheiden Glukose über den Urin aus und haben eine verminderte Ausbildung des körpereigenen Hormons Insulin. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel zu hoch und viele Betroffene müssen mehrfach täglich Insulin spritzen.
Bild
Bild: Michael Horn / pixelio.de
Umfrage

Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?

Meine Planung ist umfassend und ohne Lücken
Aus heutiger Sicht könnte es gerade reichen
Ich weiß, dass ich noch etwas tun muss
Es gibt noch große Lücken
Ich habe das noch nicht genau geprüft
 
Top-Themen
 
    31.01.2012, 12:00 Uhr
Düsseldorf (wnorg) - Die europäische Stahlindustrie ist wieder auf dem Wachstumspfad. Für 2012 erwarten die internationalen Stahlmärkte einen Zuwachs der Stahlproduktion von 1,6 Milliarden Tonnen.
Bild
Bild: dapd
Bild: ddp  

Getränkekartons sind umweltfreundlich

Berlin (wnorg) -
Der 1915 patentierte Getränkekarton ist eine Einwegverpackung aus Verbundstoffen für flüssige Nahrungsmittel.
Bild: Andreas Morlok / pixelio.de
   
Bild: ddp  

Bargeldloses Zahlen weiter auf dem Vormarsch

Frankfurt am Main (wnorg) -
Das Zahlen größerer Beträge mit Karte ist für viele Verbraucher bereits Normalität.
Bild: dapd    
Kommentare
 
Bild: ddp  

Deutschland auf Kurs bringen

Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.

Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de    
Bild: ddp  

Auch Deutschland
nur noch auf Pump

Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.

Bild: dapd    
Bild: ddp  

Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen

Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.

Bild: dapd