05. Februar 2012 Startseite| Fotostrecke| Umfrage
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Life & Lifestyle "Partnersuche online"
Bild: ddp  

Partnersuche online:
Hemmungslose Lügerei

Berlin (wnorg / ots) -
Internet-Nutzer verschleiern Identität
Falschangaben von 12 Millionen Deutschen

Bild: ddp    

Partnersuche ist nur ein Bereich bei dem im Internet hemmungslos verschleiert, geflunkert und getrickst wird. Viele User wollen ihre Identität offensichtlich nicht zu früh oder gar nicht preisgeben. Wie getrickst wird zeigt eine neue Umfrage.

Jeder Vierte lügt

Jeder vierte Internet-Nutzer ab 14 Jahren (23 Prozent) hat online schon einmal falsche Angaben über sich gemacht. Das entspricht 12 Millionen Deutschen. Dies hat eine anonyme repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM mit dem Forschungsinstitut Forsa ergeben.

Verständliche Gründe?

"Mit der Wahrheit nehmen es manche nicht allzu genau", erklärt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer das Ergebnis. "Viele Web-Surfer verschleiern zuweilen ihre Identität oder täuschen falsche Eigenschaften vor. Dafür gibt es teils sehr verständliche Gründe."

Name und Alter oft falsch

Besonders beliebt ist das Tricksen bei Name und Alter. Von denen, die im Web schon einmal geflunkert haben, hat jeder zweite diese Angaben manipuliert. Jeder dritte gab eine falsche Telefonnummer an. Jeweils jeder vierte macht falsche Angaben zu seiner E-Mail-Adresse, seinem Einkommen und körperlichen Eigenschaften. Immerhin 14 Prozent der Schwindler geben sogar ein falsches Geschlecht an.

Bewusste Täuschung

Doch es gibt auch User, die anderen bewusst etwas vorspielen. Jeder sechste, der im Netz gelogen hat, will sich der Umfrage zufolge "im Internet ausleben ohne negative Folgen". 10 Prozent der Schwindler wollten sich unerkannt nach einem neuen Partner umschauen und fünf Prozent schlicht zum Spaß andere an der Nase herum führen.

Falschangaben als Schutz

Die Gründe sind sehr unterschiedlich. "In erster Linie sind Falschangaben eine Abwehrreaktion gegenüber den zahlreichen Datenabfragen im Internet", so Prof. Scheer. 58 Prozent der Schwindler ist es suspekt, so viele persönliche Daten preiszugeben. Fast ebenso viele (48 Prozent) versuchen, unerwünschter Werbung zu entgehen.

Bei der Umfrage von Forsa im Auftrag des BITKOM wurden mehr als 1.000 Internet-Nutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt.
 
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Kredithürde im Januar
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