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Luxus immer noch im Trend
München (wnorg / ots) -
Teure Uhren und Schmuck
Erfolgsgeheimnis: Emotionen wecken
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| Bild: ddp |
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Die Krise hat den Luxusgütermarkt nicht zusammenbrechen lassen. Das hatten Experten auch nicht ernsthaft erwartet. Doch Luxus hat viele Spielarten und Ausdrucksformen. Von der Karibik-Kreuzfahrt über die Nobelkarosse und den persönlichen Butler-Service bis hin zu teurem Schmuck und einzeln gefertigten Luxus-Uhren. Am gesamten Luxusartikelmarkt halten noble Zeitmesser und Schmuck bereits einen Anteil von über 30 Prozent.
Milliarden- Dollar-Markt
Luxus ist weiterhin ein weltweiter Megatrend. Bis zum Ende der Neunziger hatten die Börsenkurse der Luxusgüterindustrie unerwartete Höhen erreicht. Jährliche Wachstumsraten bei Konsumgütern um acht Prozent brachten ein Volumen von etwa 60 Milliarden Dollar mit sich, das nicht zuletzt durch den steigenden Wohlstand in den Industrienationen erreicht wurde. Luxusgüter waren für eine breite Bevölkerungsschicht erwerbbar.
Uhren und Schmuck im Trend
Auch wenn die Wirtschaft seit 2001 nicht mehr floriert, zeigt sich, dass sich Personen mit entsprechendem finanziellem Spielraum Luxusartikel leisten, die ihr Prestige erhöhen. Die Klassiker Uhren und Schmuck halten einen geschätzten Anteil von 32 Prozent am Luxusartikelmarkt. Dieses Ergebnis beinhaltet die aktuelle FOCUS-Analyse "Der Markt für Uhren und Schmuck".
Luxus als Wertanlage?
Während die Mittelschicht die Ausgaben für Luxusgüter eingedämmt hat, geben sich die überdurchschnittlich verdienenden Kunden dem Nobelkonsum weiter hin. Das Kaufverhalten spitzt sich sogar noch zu: In unsicheren Zeiten gilt die Geldanlage in exklusive Güter mit bleibendem Wert als besonders attraktiv. Fast 50 Prozent der zwei Millionen Männer und Frauen aus der gehobenen gesellschaftlichen Schicht besitzen Armbanduhren der Luxusklasse.
Emotionen verkaufen
"In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt es für die Luxusmarkenhersteller mehr denn je darauf an, das hoch angesiedelte Markenprofil zu festigen. Dabei fahren die Konzerne am besten, wenn sie emotionale Sicherheit vermitteln können", führt Claudia Voltz, Leiterin Marketing-Service beim FOCUS Magazin Verlag, aus. So heben sich die Vermögenden von der gehobenen Mittelschicht ab und fragen insbesondere teure handgefertigte Uhren von Unternehmen mit langer Tradition nach.
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