09. September 2010 Startseite| Fotostrecke| Umfrage
wirtschaftsnachrichten.org
Life & Lifestyle "Homing"
Bild: ddp  

Homing wird zum Megatrend

Nürnberg (wnorg) -
Verbraucher stellen sich um
Mit Freunden bei sich zu Hause

Bild: ddp    

Es ist mehr als nur ein flüchtiges Lebensgefühl: Homing. Und das bedeutet: Den Lebensmittelpunkt verlegen viele Menschen wieder mehr zu sich nach Hause. Hier trifft man sich wieder öfter mit den Freunden, nicht mehr nur "draußen". Die sozialen Kontakte werden zunehmend in den eigenen vier Wänden gepflegt. Auch sogenannte "Hausparties" haben Hochkonjunktur. Dieser Trend hat auch unmittelbare Auswirkungen auf das Konsumverhalten, wie Experten in den letzten zwei Jahren verstärkt festgestellt haben. Auch das Krisenjahr 2009 hat verstärkt dazu beigetragen, dass Viele sich mit ihren Anschaffungen vermehrt auf das eigene Heim und dessen Ausstattung konzentrieren.

Homing im Trend

Die Entwicklung des privaten Konsums im Jahr 2009 und eine Prognose für 2010 standen im Fokus der in Nürnberg veranstalteten aktuellen Pressekonferenz der GfK Gruppe. Dabei spielte der deutliche Trend zum "Homing" und seine Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten eine besondere Rolle.

Baumärkte profitieren

Die stärkere Fokussierung auf das eigene Zuhause, das sogenannten "Homing", zeigte sich besonders deutlich bei Baumärkten. Ihr Umsatz stieg im letzten Jahr um 2 Prozent. Auch die Unterhaltungselektronikbranche profitierte und hielt ihren Umsatz auf Vorjahresniveau.  

Wohnung und Garten

Das Homing begünstigte einige Warengruppen besonders. So verschönerten sich im Vergleich zum Jahr 2008 rund 7 Prozent mehr Haushalte das Wohnambiente mit einem offenen Kamin oder Kachelofen. Der Umsatz mit Pflanzen legte um 7 Prozent zu, der von Gartenmöbeln und Gartendekoration um 4 Prozent.

Gastronomie im Eigenheim

Auch das Segment der Elektrokleingeräte profitierte mit einem Umsatzplus von rund 5 Prozent. Treiber waren hier speziell die Espresso-Kapselsysteme mit einer Umsatzzunahme von knapp 14 Prozent, Kaffee-Vollautomaten mit 9 Prozent und Bodenstaubsauger mit einer Umsatzsteigerung von 6 Prozent. Ebenfalls positiv entwickelten sich alkoholische Getränke. Um rund 2 Prozent stieg der Absatz bei Sekt. Spirituosen legten im letzten Jahr bei den verkauften Mengen um 1 Prozent zu, wertmäßig sogar um rund 3 Prozent. Hier profitierte der Einzelhandel vom rückläufigen Außer-Haus-Sektor.

Homing-Prognose 2010

Der Trend zum Homing wird sich auch im aktuellen Jahr auf den Konsum auswirken. Beim Außer-Haus-Konsum erwartet die GfK einen weiteren Rückgang, im Lebensmitteleinzelhandel einen Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau. Die Unterhaltungselektronik wird durch die Fußballweltmeisterschaft zusätzliche Impulse erfahren. Auch Baumärkte dürften ihre positive Entwicklung fortschreiben.

 
Schlagzeilen
Aktuelle Meldung


Einzelhandel rechnet mit Trendwende
09.09.2010, 20:00 Uhr
 
Düsseldorf (ddp) - Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt auf einen Konsumanstieg in diesem Jahr. "Wir verzeichnen gute Signale für den Konsum", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sei im Handel deutlich spürbar. "Deshalb rechnen wir für 2010 mit einem Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau. Das ist mehr, als wir Anfang des Jahrs erwartet haben", erläuterte Genth.

Im Oktober will der Verband seine Prognose noch einmal überprüfen und voraussichtlich nach oben korrigieren. "Ein Umsatzplus von einem Prozent ist 2010 möglich", sagte Genth. Die Menschen würden wieder mehr Geld für sich ausgeben. "Bei Textilien verzeichnen wir daher ein Umsatzplus von rund sechs Prozent", ergänzte der HDE-Chef. Auch Möbel und Elektronikartikel, insbesondere Fernseher, verkauften sich gut.

Nachdem sich längere Öffnungszeiten durchgesetzt hätten, erhofft sich Genth weitere positive Signale vom Geschäft an Sonntagen: "Jetzt sind die Bundesländer gefordert, mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen", sagte er.

 
Life & Lifestyle
    04.09.2010, 07:00 Uhr
Hamm / Wien (wnorg) - Immer öfter online sein in einer virtuellen Welt: Das kann süchtig machen und Realitätsverlust bedeuten. Es kann sogar zur Depression führen. Experten schhlagen jetzt Alarm, weil bereits Jugendliche immer häufiger durch Internetsucht von Depression bedroht sind.
Bild
Bild: ddp
Umfrage

Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?

Meine Planung ist umfassend und ohne Lücken
Aus heutiger Sicht könnte es gerade reichen
Ich weiß, dass ich noch etwas tun muss
Es gibt noch große Lücken
Ich habe das noch nicht genau geprüft
 
Top-Themen
 
    27.08.2010, 09:30 Uhr
Köln (wnorg) - Für Verbraucher sind derzeit Altersvorsorge-Produkte oft nur schwer durchschaubar. Transparenz heißt deshalb das Zauberwort unter dem die Lebensversicherungswirtschaft zum Strategiemeeting nach Köln eingeladen wird. Denn gleich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben vielen Altersvorsorge-Produkten Intransparenz bescheinigt. Es fehlt vor allen Dingen an einer standardisierten Vergleichbarkeit von Informationen über Kosten und Renditeerwartungen der angebotenen Produkte.
Bild
Bild: ddp
Bild: ddp  

IWB: Neuer Wachstumsbegriff notwendig

Zülpich (wnorg) -
Wachstum und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Aber Mensch und Gesellschaft brauchen mehr als nur den reinen ökonomischen Zuwachs.

Bild: ddp    
Bild: ddp  

Automarkt Deutschland verliert

Frankfurt am Main (wnorg) -
Weltweit zieht der Automarkt wieder spürbar an. Europa aber hinkt deutlich hinterher. Auch der Absatz im deutschen Inland schwächelt im Vergleich zu Märkten in Asien und Amerika.

Bild: ddp    
Kommentare
 
Bild: ddp  

Karstadt: Sanierung
ist kein Sponsoring

09.09.2010, 17:00 Uhr
Berlin (wnorg) -
Was Nicolas Berggruen für die Mitarbeiter von Karstadt geleistet hat, verdient Anerkennung. Dennoch wäre es falsch, in Berggruen einen Sponsor zu vermuten.

Bild: ddp    
Bild: ddp  

Schalke braucht das Geld der Fans

05.09.2010, 07:00 Uhr
Gelsenkirchen (wnorg) -
Das System ist simpel. Wenn die Not am größten ist, können nur noch wahre Freunde helfen.

Bild: ddp    
Bild: ddp  

Konjunktur:
Gefahr aus dem Ausland

30.08.2010, 10:00 Uhr
Frankfurt (wnorg) -
Die deutsche Wirtschaft ist in Fahrt wie lange nicht mehr. Der Export treibt das Wachstum an. Aber es gibt erste Anzeichen aus dem Ausland, dass dieser Trend bald brechen könnte.

Bild: Stefan Rajewski / fotolia.com    
Webdesign und Programmierung MAXXmarketing