05. Februar 2012 Startseite| Fotostrecke| Umfrage
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Brustkrebs: Neue Hoffnung
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Brustkrebs: Neue Hoffnung

Genf / Cleveland (wnorg) -
Die Weltgesundheitsorganisation zählte 2008 mehr als eine Million Brustkrebsfälle weltweit. Damit zählt Brustkrebs zu den häufigsten Krebsarten.

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Nun kommt aus den USA eine Meldung, die Hoffnung macht. In Tierexperimenten sollen ermutigende Ergebnisse erzielt worden sein. Wissenschaftler des Cleveland Clinic Lerner Research Institute haben nach eigenen Angaben einen Impfstoff entwickelt, der die Entstehung von Brustkrebs bei Mäusen verhindert hat. Das Team um Vincent Tuohy plant jetzt, Tests des Impfstoffes bei Menschen durchzuführen. Es könne jedoch noch einige Jahre dauern, bis der Impfstoff allgemein zugänglich wird, warnte der Immunologe. Der Impfstoff zielt auf ein Protein ab, das in den meisten Tumoren nachgewiesen werden kann. Details der Untersuchungsergebnisse wurden in Nature Medicine veröffentlicht.

Tuohy geht davon aus, dass dieser Impfstoff eines Tages bei erwachsenen Frauen so eingesetzt werden kann, wie viele andere Impfstoffe, die in der Kindheit verabreicht werden. "Ist die Wirkung beim Menschen gleich wie bei den Mäusen, wird das ein entscheidender Durchbruch. Wir könnten den Brustkrebs besiegen." Für die Studie wurden genetisch krebsanfällige Mäuse geimpft. Die eine Hälfte der Tiere erhielt einen Impfstoff mit a-Lactalbumin, die andere einen Impfstoff, der das Antigen nicht enthielt. Keines der mit a-Lactalbumin geimpften Tiere erkrankte in der Folge an Brustkrebs. Bei der zweiten Gruppe bildete sich bei allen Tieren Krebs.

In den USA wurden bisher zwei Impfstoffe gegen Krebs zugelassen. Einer gegen Gebärmutterhalskrebs und einer gegen Leberkrebs. Ob die amerikanische Zulassungsbehörde für Medizinprodukte FDA der Zulassung eines solchen Impstoffes aber schon bald zustimmen wird bleibt abzuwarten. Vermutlich wird sie zunächst weitere Tierexperimente fordern.

(mit Material von pte)

 
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wieder gesunken
05.02.2012, 00:00 Uhr
 
München (dapd) - Die meisten deutschen Firmen haben sich nach eigener Einschätzung im Januar etwas leichter Geld leihen können als zuvor. Nach einem Anstieg im Dezember sank die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft im Januar leicht, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte.

Der Anteil der Unternehmen, die die Kreditvergabe als restriktiv bewerteten, habe im Vergleich zum Dezember um 0,3 Punkte auf 22,8 Prozent abgenommen. "Weiterhin profitiert die deutsche Wirtschaft von sehr günstigen Finanzierungsbedingungen", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.
 
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