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Kaufsucht: Auch ein Problem bei Männern
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Kaufsucht: Auch ein Problem bei Männern
Kopenhagen / Friedrichshafen (wnorg) -
Kaufsucht kann den Süchtigen und seine Familie in den Ruin treiben. Experten gehen von einer Dunkelziffer von mehr als einer Million Menschen aus, die im deutschsprachigen Raum als kaufsüchtig bezeichnet werden müssen.
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| Bild: © Benjamin Haas/fotolia.com |
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Auch Männer sind betroffen. Aber was führt Männer in die Kaufsucht?
Haben auch Männer tatsächlich echte Kaufsuchtprobleme? Peter Kenning erläutert in einem pressetext-Interview, worauf diese Erkenntnisse beruhen. Seinen Erkenntnissen folgend ist Kaufsucht kein isoliertes Frauenproblem, sondern betrifft Männer ebenso. Genau das haben die Marketing-Forscher der Zeppelin Universität in Friedrichshafen herausgefunden. Sie wiesen nach, dass kaufsüchtige Männer im Gehirn ebenso reagieren wie Alkohol- oder Nikotinsüchtige. "Männer sind weit häufiger kaufsüchtig als vielfach vermutet wird. Man sollte dieses Suchtverhalten auch bei ihnen nicht belächeln", fordert Studienleiter Peter Kenning. Wir brauchen Handlungsempfehlungen und eine Klärung, ob wir langfristig Marken derart emotional aufladen dürfen, dass Menschen davon süchtig werden", so der Marketing-Experte.
Alle Männer bejahen die Frage, ob sie Marken wie Rolex oder Mercedes attraktiv finden und gerne kaufen würden. "Den Unterschied, der Kaufsucht-Gefährdete kennzeichnet, sieht man erst in der übersteigerten Hirnaktivität. Männer sind ebenso gefährdet, nur reagieren sie auf andere Artikel und mit anderen Emotionen", betont Kenning. Kaufsucht-gefährdete Männer reagieren stark auf Marken, vor allem bei Textilien, Uhren, technischen Accessoires und Gadgets, Sportartikel, Wein, Schuhen und Autos. "Manche haben einen Fuhrpark von 70 Autos, obwohl sie immer nur eines fahren können. Auch hier ist übersteigertes Belohnung im Spiel", so der Forscher.
Rund eine Million Menschen in den deutschsprachigen Ländern sind kaufsüchtig, davon gefährdet ist jeder Zwanzigste. Kaufsüchtige schädigen sich selbst, indem sie über die eigenen Verhältnisse leben. Sichtbar wird dies etwa im impulsiven Kauf nicht leistbarer Artikel und im Horten nicht ausgepackter Ware. Die finanziellen und sozialen Folgen für die Betroffenen und ihre Familien sind meist dramatisch. Bisher weiß man kaum, was sich im Gehirn von Kaufsüchtigen abspielt.
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Aktuelle Meldung
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Kredithürde im Januar
wieder gesunken |
| 05.02.2012, 00:00 Uhr |
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München (dapd) - Die meisten deutschen Firmen haben sich nach eigener Einschätzung im Januar etwas leichter Geld leihen können als zuvor. Nach einem Anstieg im Dezember sank die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft im Januar leicht, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte.
Der Anteil der Unternehmen, die die Kreditvergabe als restriktiv bewerteten, habe im Vergleich zum Dezember um 0,3 Punkte auf 22,8 Prozent abgenommen. "Weiterhin profitiert die deutsche Wirtschaft von sehr günstigen Finanzierungsbedingungen", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.
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Life & Lifestyle
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02.02.2012, 16:00 Uhr
Baierbrunn (wnorg) - Der Fachbegriff Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "honigsüßer Durchfluss". Diabetespatienten scheiden Glukose über den Urin aus und haben eine verminderte Ausbildung des körpereigenen Hormons Insulin. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel zu hoch und viele Betroffene müssen mehrfach täglich Insulin spritzen.
Bild: Michael Horn / pixelio.de
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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31.01.2012, 12:00 Uhr
Düsseldorf (wnorg) - Die europäische Stahlindustrie ist wieder auf dem Wachstumspfad. Für 2012 erwarten die internationalen Stahlmärkte einen Zuwachs der Stahlproduktion von 1,6 Milliarden Tonnen.

Bild: dapd
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Getränkekartons sind umweltfreundlich
Berlin (wnorg) -
Der 1915 patentierte Getränkekarton ist eine Einwegverpackung aus Verbundstoffen für flüssige Nahrungsmittel. |
Bild: Andreas Morlok / pixelio.de
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Bargeldloses Zahlen weiter auf dem Vormarsch
Frankfurt am Main (wnorg) -
Das Zahlen größerer Beträge mit Karte ist für viele Verbraucher bereits Normalität. |
| Bild: dapd |
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Deutschland auf Kurs bringen
Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.
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| Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de |
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Auch Deutschland
nur noch auf Pump
Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.
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| Bild: dapd |
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Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen
Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.
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| Bild: dapd |
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