17. Mai 2012 Startseite| Fotostrecke| Umfrage
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Traditionelle Frauenrolle immer noch gefragt
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Traditionelle Frauenrolle immer noch gefragt

Baierbrunn / Nürnberg (wnorg) -
Die Rollenverteilung in der Familie hat in den letzten Jahrzehnten tiefgreifende Veränderungen erfahren.

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de    

Insbesondere die Rolle der Frau hat sich erheblich verändert. Im traditionellen Modell der bürgerlichen Familie war die Frau Hausfrau und Mutter, während der Mann als alleiniger Ernährer für das Einkommen aufkam. Durch die steigende Anzahl der erwerbstätigen Ehefrauen und Mütter wird dieses Bild der Frau immer stärker in Frage gestellt.

Im Auftrag des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" wurden 2.000 Deutsche befragt, wie sie das traditionelle Bild der Hausfrau und Mutter sehen. 47,1 Prozent der 974 befragten Männer und 35,9 Prozent der 1.026 interviewten Frauen gaben an, dass die traditionelle Rolle der Frau wieder an Bedeutung gewinnen solle. Die Frau als Hausfrau und Mutter habe sich über Jahrhunderte bewährt, werde nun aber zunehmend durch die Berufstätigkeit vieler Frauen in den Hintergrund gedrängt.

Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat vor allem seit der Wiedervereinigung die Beschäftigung von Frauen in Deutschland deutlich zugenommen. Lag der Frauenanteil an den Beschäftigten 1991 noch bei 44 Prozent, so sind es inzwischen fast 49 Prozent.

Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Deutschen betrachten diese Entwicklung mit Skepsis. Sie befürchten, dass emanzipierte, erwerbstätige Frauen nicht mehr genügend Zeit für die Familie haben und nur noch an ihrem Beruf und ihrer Karriere interessiert sind. Laut der Umfrage der "Apotheken Umschau" führt die Infragestellung traditioneller Rollenbilder zu einer "völligen Verunsicherung von Männern und Frauen".

Nicht wenige Deutsche halten also am traditionellen Rollenbild fest oder bedauern die steigende Tendenz zur Abwendung von diesem. Das Wort aus der Bibel "Die Frau sei dem Manne untertan" nehmen dabei allerdings nur 15,2 Prozent der Männer wörtlich und nur 7,1 Prozent der deutschen Frauen meinen, dass dieses auch heute noch seine Berechtigung habe.

 
Schlagzeilen
Aktuelle Meldung
 
Bierabsatz stagniert
17.05.2012, 20:00 Uhr
 
Wiesbaden (dapd) - Der Bierdurst der Deutschen ist in den ersten drei Monaten des Jahres konstant geblieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten die deutschen Brauereien im ersten Quartal 2012 insgesamt rund 20,8 Millionen Hektoliter Bier ab. Das entspricht dem Absatz im Vorjahreszeitraum. In der Statistik sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie aus Nicht-EU-Ländern eingeführter Gerstensaft nicht berücksichtigt.

Biermixgetränke erfreuen sich dagegen weiter steigender Beliebtheit. Sie machten im ersten Quartal 2012 mit 0,8 Millionen Hektolitern 3,8 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Das sind 24,3 Prozent mehr als im Auftaktquartal 2011.
 
Life & Lifestyle
    15.05.2012, 15:00 Uhr
Düsseldorf / Bremen / Hamburg (wnorg) - Kaffee kochen, Briefe tippen und hübsch aussehen – dieses Klischee einer typischen Sekretärin ist längst überholt. Heutzutage haben Sekretärinnen eine Vielzahl verantwortungsvoller Aufgaben zu bewältigen. Die korrekte Berufsbezeichnung lautet auch nicht mehr “Sekretärin“, sondern “Personal Assistant“ oder “Office Managerin“.
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