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Mindeshaltbarkeitsdatum oft missverstanden
    28.12.2011, 14:00 Uhr
Berlin (wnorg) - Nach Schätzung der Welternährungs-Organisation FAO landen in Deutschland jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Sie werden weggeworfen, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Doch oftmals sind die Produkte noch in einwandfreiem Zustand und unbedenklich genießbar.
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Viele Menschen schauen beim Einkauf von Lebensmitteln auf das eingestanzte Haltbarkeitsdatum. Sie greifen dann zu den Produkten, die noch am längsten haltbar sind. Doch was genau besagt das Mindesthaltbarkeitsdatum? Es sei kein Verfallsdatum, betont Antje Gahl, Ökotrophologin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn. „Dieses Datum ist sozusagen eine Garantie der Hersteller für ihr Lebensmittel, dass es bis zu diesem angegebenem Mindesthaltbarkeitsdatum eine entsprechende sensorische, geschmackliche Qualität also alle qualitativen Eigenschaften, die das Produkt ausmachen, bis zu diesem Datum garantiert werden.“

Beim angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum sollten je nach Lebensmittel ganz unterschiedliche Regeln beachtet werden. So sind beispielsweise Kekse noch Wochen oder Monate über das Datum hinaus genießbar. Tee oder Kaffee kann sogar noch nach Jahren konsumiert werden. Und auch Milchprodukte sind in aller Regel ein bis zwei Wochen länger essbar als das eingestanzte Datum angibt. Allenfalls kann es zu farblichen oder geschmacklichen Veränderungen kommen, die aber nicht gesundheitsschädlich sind.

Ganz andere Regeln gelten dagegen für empfindliche Waren wie Hackfleisch oder rohes Geflügel. Hier wird auf der Verpackung das Verbrauchsdatum angegeben. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums ist es möglich, dass ein Produkt nicht mehr in Ordnung ist.

Um die Kontrolle von Lebensmitteln für den Verbraucher zu erleichtern, gibt es auf politischer Ebene Überlegungen, den Begriff Mindesthaltbarkeitsdatum auf Lebensmitteln zu streichen und durch einen anderen Hinweis zu ersetzen. Der Vorsitzende des Ernährungsausschusses des Bundestages, Hans-Michael Goldmann (FDP), schlägt den englischen Verzehr-Hinweis vor. Hier findet der Konsument die Information „best before“ („am besten vor dem“) plus das entsprechende Datum. Die Änderung soll dazu beitragen, dass die Deutschen weniger Essen auf den Müll werfen.


 
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17.05.2012, 20:00 Uhr
 
Wiesbaden (dapd) - Der Bierdurst der Deutschen ist in den ersten drei Monaten des Jahres konstant geblieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten die deutschen Brauereien im ersten Quartal 2012 insgesamt rund 20,8 Millionen Hektoliter Bier ab. Das entspricht dem Absatz im Vorjahreszeitraum. In der Statistik sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie aus Nicht-EU-Ländern eingeführter Gerstensaft nicht berücksichtigt.

Biermixgetränke erfreuen sich dagegen weiter steigender Beliebtheit. Sie machten im ersten Quartal 2012 mit 0,8 Millionen Hektolitern 3,8 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Das sind 24,3 Prozent mehr als im Auftaktquartal 2011.
 
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    15.05.2012, 15:00 Uhr
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