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Taschengeld richtig einteilen
Berlin (wnorg) -
Das Taschengeld ist für die meisten Kinder und Jugendlichen die einzige Geldquelle, über die sie frei verfügen können.
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| Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de |
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Ab wann sollte Taschengeld gezahlt werden? Und welche Höhe ist wirklich angemessen?
Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ab wann Kinder Taschengeld bekommen sollten. Vernünftig ist die Zahlung des ersten Taschengeldes etwa ein Jahr vor Schuleintritt. In diesem Alter sind etwa 50 Cent angemessen. Diese Summe sollte wöchentlich gegeben werden, da Kinder diesen Alters noch Schwierigkeiten haben über einen ganzen Monat hinweg zu planen.
Ab dem zehnten Lebensjahr kann mit der monatlichen Auszahlung des Taschengeldes begonnen werden. Dann ist es auch an der Zeit, finanzielle Organisation zu lernen. Manche Kinder neigen dazu, ihr Taschengeld gleich nach der Auszahlung auszugeben, andere sparen monatelang. Die einen sind zwangsläufig immer knapp bei Kasse, während die anderen sich frühzeitig darin üben, ihr Geld optimal einzuteilen. In Bezug auf das spätere Finanzverhalten ist der Umgang mit dem Taschengeld eine wichtige Lektion.
Eine bundesweite Umfrage von YOUNGCOM im Auftrag des Bankenverbandes hat die gängige Höhe des Taschengeldes ermittelt. Bei Kindern zwischen 13 und 15 Jahren liegt die Summe in der Regel bei etwa 20 Euro. 26 Prozent erhalten 21 bis 30 Euro monatlich und acht Prozent bekommen mehr als 50 Euro Taschengeld. Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren erhalten zu zwei Dritteln regelmäßiges Taschengeld. Dabei können 46 Prozent im Monat über rund 30 Euro verfügen. Bei 13 Prozent der Befragten liegt die Höhe des Taschengeldes zwischen 31 und 50 Euro. Die restlichen Jugendlichen bekommen 51 bis 100 Euro oder mehr.
Durch einen regelmäßigen festen Betrag lernen junge Menschen den Umgang mit Geld am besten. Sie lernen den Wert des Geldes kennen und bekommen ein Gefühl für teuer und billig. Auch der Lerneffekt, eigene Entscheidungen zu treffen, ist wichtig. Taschengeld sollte immer pünktlich gezahlt werden, damit Kinder und Jugendliche damit planen können.
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