|
Papierindustrie: Absatz bricht ein
|
 |
|
Zeitungskrise schwächt Papierindustrie
05.03.2010, 13:00 Uhr
Düsseldorf (wnorg) -
14 % Rückgang bei grafischem Papier
Höhere Preise angekündigt
|
| Bild: ddp |
|
|
Das politische Berlin registrierte jüngst die größten Umwälzungen im Medienbereich seit der Erfindung der Buchdruckkunst durch Gutenberg. Denn das digitale Zeitalter und die Neuen Medien haben die Lesegewohnheiten völlig auf den Kopf gestellt. Laptop und webfähiges Handy bestimmen heute den Informationsalltag nicht nur der jungen Generation. Darunter leiden die Printmedien wie nie zuvor in ihrer Geschichte. Und wo weniger Zeitungen und Zeitschriften verkauft werden, bricht auch der Absatz der Papierindustrie drastisch ein. Da gleichzeitig aber die Kosten in der Papierindustrie steigen, müssen sich auch die Verbraucher bald auf Preissteigerungen in allen Papierbereichen einstellen.
Auftragslage bessert sich
Der Umsatzeinbruch der deutschen Papierindustrie ist im Krisenjahr 2009 mit -16% auf 12,5 Mrd. Euro deutlich ausgefallen. Mittlerweile sei aber die Talsohle durchschritten und die Auftragssituation habe sich deutlich verbessert. Nur wenige Unternehmen hätten das Jahr 2009 nicht überstanden. Das teilte der Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken, Dr. Wolfgang Palm (vdp), auf der Jahrespressekonferenz seines Verbandes mit.
Überkapazitäten
Die Entwicklung der einzelnen Sorten verlief höchst unterschiedlich. Während sich der Absatz für Verpackungspapiere und -kartons mit einem Jahresminus von etwa 3% wieder annähernd stabilisiert habe, machten sich bei den grafischen Papieren deutlich die vorhandenen Überkapazitäten bemerkbar, sagte Palm.
Krise der Printmedien spürbar
Ein Absatzminus von 14% bei den grafischen Papieren weise auf einen immer noch schwachen Zeitschriften- und Zeitungsmarkt hin. Gut behauptet haben sich 2009 die Hersteller von Hygienepapieren, deren Geschäft durch die Krise kaum berührt wurde. Gelitten hätten mit einem Absatzminus von rund 13% die meisten Hersteller technischer und Spezialpapiere. Allerdings habe sich deren Auftragssituation deutlich verbessert.
Weltweit unter den TOP 4
Nach wie vor ist die deutsche Papierindustrie mit einer Produktion von rund 21 Mio. Tonnen die viertgrößte Papierindustrie weltweit und hat in Europa ihre Spitzenposition auf einen Marktanteil von nunmehr 24% ausgebaut. Gut 43% der Produktion gehen ins Ausland, davon 65% nach West- und 23% nach Osteuropa.
Preissteigerungen angekündigt
Vor dem Hintergrund wieder steigender Kosten sähen sich die Unternehmen zur Sicherung der Arbeitsplätze gezwungen, Preisverbesserungen durchzusetzen.
Insgesamt seien Produktion und Absatz im Krisenjahr 2009 um 8% auf rund 21 Mio. Tonnen eingebrochen. Es werde allerdings einige Jahre dauern, bis die Branche wieder den Stand vor der Krise erreicht hat, so Verbandspräsident Palm.
|
|
|
Aktuelle Meldung
|
Einzelhandel rechnet mit Trendwende
|
| 09.09.2010, 20:00 Uhr |
| |
|
Düsseldorf (ddp) - Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt auf einen Konsumanstieg in diesem Jahr. "Wir verzeichnen gute Signale für den Konsum", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sei im Handel deutlich spürbar. "Deshalb rechnen wir für 2010 mit einem Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau. Das ist mehr, als wir Anfang des Jahrs erwartet haben", erläuterte Genth.
Im Oktober will der Verband seine Prognose noch einmal überprüfen und voraussichtlich nach oben korrigieren. "Ein Umsatzplus von einem Prozent ist 2010 möglich", sagte Genth. Die Menschen würden wieder mehr Geld für sich ausgeben. "Bei Textilien verzeichnen wir daher ein Umsatzplus von rund sechs Prozent", ergänzte der HDE-Chef. Auch Möbel und Elektronikartikel, insbesondere Fernseher, verkauften sich gut.
Nachdem sich längere Öffnungszeiten durchgesetzt hätten, erhofft sich Genth weitere positive Signale vom Geschäft an Sonntagen: "Jetzt sind die Bundesländer gefordert, mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen", sagte er.
|
| |
|
|
Life & Lifestyle
|
04.09.2010, 07:00 Uhr
Hamm / Wien (wnorg) - Immer öfter online sein in einer virtuellen Welt: Das kann süchtig machen und Realitätsverlust bedeuten. Es kann sogar zur Depression führen. Experten schhlagen jetzt Alarm, weil bereits Jugendliche immer häufiger durch Internetsucht von Depression bedroht sind.
Bild: ddp
|
|
Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
|
|
|
27.08.2010, 09:30 Uhr
Köln (wnorg) - Für Verbraucher sind derzeit Altersvorsorge-Produkte oft nur schwer durchschaubar. Transparenz heißt deshalb das Zauberwort unter dem die Lebensversicherungswirtschaft zum Strategiemeeting nach Köln eingeladen wird. Denn gleich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben vielen Altersvorsorge-Produkten Intransparenz bescheinigt. Es fehlt vor allen Dingen an einer standardisierten Vergleichbarkeit von Informationen über Kosten und Renditeerwartungen der angebotenen Produkte.

Bild: ddp
|
 |
|
IWB: Neuer Wachstumsbegriff notwendig
Zülpich (wnorg) -
Wachstum und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Aber Mensch und Gesellschaft brauchen mehr als nur den reinen ökonomischen Zuwachs.
|
| Bild: ddp |
|
|
|
.jpg) |
|
Automarkt Deutschland verliert
Frankfurt am Main (wnorg) -
Weltweit zieht der Automarkt wieder spürbar an. Europa aber hinkt deutlich hinterher. Auch der Absatz im deutschen Inland schwächelt im Vergleich zu Märkten in Asien und Amerika.
|
| Bild: ddp |
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
Karstadt: Sanierung
ist kein Sponsoring
09.09.2010, 17:00 Uhr
Berlin (wnorg) -
Was Nicolas Berggruen für die Mitarbeiter von Karstadt geleistet hat, verdient Anerkennung. Dennoch wäre es falsch, in Berggruen einen Sponsor zu vermuten.
|
| Bild: ddp |
|
|
|
 |
|
Schalke braucht das Geld der Fans
05.09.2010, 07:00 Uhr
Gelsenkirchen (wnorg) -
Das System ist simpel. Wenn die Not am größten ist, können nur noch wahre Freunde helfen.
|
| Bild: ddp |
|
|
|
.jpg) |
|
Konjunktur:
Gefahr aus dem Ausland
30.08.2010, 10:00 Uhr
Frankfurt (wnorg) -
Die deutsche Wirtschaft ist in Fahrt wie lange nicht mehr. Der Export treibt das Wachstum an. Aber es gibt erste Anzeichen aus dem Ausland, dass dieser Trend bald brechen könnte.
|
| Bild: Stefan Rajewski / fotolia.com |
|
|
|
|
|
|
|