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Arbeitspflicht bei Hartz IV?
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Arbeitspflicht für
Hartz-IV-Empfänger?

08.03.2010, 16:00 Uhr
Köln (wnorg / ots) -

So denken die Deutschen
Neue Umfrage zeigt Erstaunliches

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Die Aufregung in den Medien ist landauf landab gewaltig. Die neu losgetretene Debatte um Hartz-IV ist dabei nicht wirklich etwas Neues. Sie dient in erster Linie der parteipolitischen Positionierung vor der richtungsweisenden Landtagswahl in NRW. Die Bundesbürger haben bezüglich dieser Debatte offenbar eine weitaus unaufgeregtere Meinung als die Politik und einige Medien. Eine neue Umfrage gibt Auskunft über die Meinung der Bundesbürger im Umgang mit Hartz-IV.

Zumutbare Arbeit?

Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger stimmt der politischen Forderung zu, dass Arbeitslose jede zumutbare Arbeit nehmen müssen - notfalls auch Schneeschippen. In einer repräsentativen Umfrage des Institutes "OmniQuest" befürworten laut "Kölner Stadt-Anzeiger" 71,6 Prozent den Vorschlag des FDP-Chefs, dass jeder, der jung und gesund ist und keine Angehörigen zu betreuen hat, eine gemeinnützige Arbeit übernehmen sollte.

Zu wenig Anreize

Mit 68 Prozent ist auch die Mehrheit der - allerdings in ihrer Zahl nicht repräsentativen - befragten Bezieher von Transferleistungen wie Arbeitslosengeld II und Sozialgeld dieser Auffassung. 67,5 Prozent aller Befragten stimmen zudem der Aussage zu, dass Langzeitarbeitslose trotz der Hartz IV-Reformen wenig finanzielle Anreize haben, eine gering bezahlte Beschäftigung anzunehmen.

Mehr Sachleistungen

Zustimmung gibt es laut "Kölner Stadt-Anzeiger" auch für politische Forderungen und Konzepte zur Weiterentwicklung der Hartz-IV-Reform. Demnach sprechen sich 79,1 Prozent dafür aus, mehr Gratis-Sachleistungen für Kinder und Erwachsene in Form von Bildungsgutscheinen anstelle von Bargeld zu gewähren. Im Gegenzug sollten die direkten Zahlungen verringert werden.

Anhebung der Regelsätze

Zugleich halten 63,3 Prozent die vom Bundesverfassungsgericht angeordnete Neu-Berechnung der Hartz-IV-Sätze für gerechtfertigt. 34,2 Prozent sind der Auffassung, dass die Regel-Sätze angehoben werden sollten. Nur 14,2 Prozent sind für eine Verringerung und 37,8 Prozent finden, dass die Beträge gleich bleiben sollten. Fast alle Befragten (88,7 Prozent) sind der Meinung, dass die Löhne von Geringverdienern, die einer Vollzeittätigkeit nachgehen, durch die Schaffung von Mindestlöhnen angehoben werden sollten.

 
Schlagzeilen
Aktuelle Meldung


Einzelhandel rechnet mit Trendwende
09.09.2010, 20:00 Uhr
 
Düsseldorf (ddp) - Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt auf einen Konsumanstieg in diesem Jahr. "Wir verzeichnen gute Signale für den Konsum", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sei im Handel deutlich spürbar. "Deshalb rechnen wir für 2010 mit einem Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau. Das ist mehr, als wir Anfang des Jahrs erwartet haben", erläuterte Genth.

Im Oktober will der Verband seine Prognose noch einmal überprüfen und voraussichtlich nach oben korrigieren. "Ein Umsatzplus von einem Prozent ist 2010 möglich", sagte Genth. Die Menschen würden wieder mehr Geld für sich ausgeben. "Bei Textilien verzeichnen wir daher ein Umsatzplus von rund sechs Prozent", ergänzte der HDE-Chef. Auch Möbel und Elektronikartikel, insbesondere Fernseher, verkauften sich gut.

Nachdem sich längere Öffnungszeiten durchgesetzt hätten, erhofft sich Genth weitere positive Signale vom Geschäft an Sonntagen: "Jetzt sind die Bundesländer gefordert, mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen", sagte er.

 
Life & Lifestyle
    04.09.2010, 07:00 Uhr
Hamm / Wien (wnorg) - Immer öfter online sein in einer virtuellen Welt: Das kann süchtig machen und Realitätsverlust bedeuten. Es kann sogar zur Depression führen. Experten schhlagen jetzt Alarm, weil bereits Jugendliche immer häufiger durch Internetsucht von Depression bedroht sind.
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Umfrage

Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?

Meine Planung ist umfassend und ohne Lücken
Aus heutiger Sicht könnte es gerade reichen
Ich weiß, dass ich noch etwas tun muss
Es gibt noch große Lücken
Ich habe das noch nicht genau geprüft
 
Top-Themen
 
    27.08.2010, 09:30 Uhr
Köln (wnorg) - Für Verbraucher sind derzeit Altersvorsorge-Produkte oft nur schwer durchschaubar. Transparenz heißt deshalb das Zauberwort unter dem die Lebensversicherungswirtschaft zum Strategiemeeting nach Köln eingeladen wird. Denn gleich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben vielen Altersvorsorge-Produkten Intransparenz bescheinigt. Es fehlt vor allen Dingen an einer standardisierten Vergleichbarkeit von Informationen über Kosten und Renditeerwartungen der angebotenen Produkte.
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IWB: Neuer Wachstumsbegriff notwendig

Zülpich (wnorg) -
Wachstum und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Aber Mensch und Gesellschaft brauchen mehr als nur den reinen ökonomischen Zuwachs.

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Automarkt Deutschland verliert

Frankfurt am Main (wnorg) -
Weltweit zieht der Automarkt wieder spürbar an. Europa aber hinkt deutlich hinterher. Auch der Absatz im deutschen Inland schwächelt im Vergleich zu Märkten in Asien und Amerika.

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Kommentare
 
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Karstadt: Sanierung
ist kein Sponsoring

09.09.2010, 17:00 Uhr
Berlin (wnorg) -
Was Nicolas Berggruen für die Mitarbeiter von Karstadt geleistet hat, verdient Anerkennung. Dennoch wäre es falsch, in Berggruen einen Sponsor zu vermuten.

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Schalke braucht das Geld der Fans

05.09.2010, 07:00 Uhr
Gelsenkirchen (wnorg) -
Das System ist simpel. Wenn die Not am größten ist, können nur noch wahre Freunde helfen.

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Konjunktur:
Gefahr aus dem Ausland

30.08.2010, 10:00 Uhr
Frankfurt (wnorg) -
Die deutsche Wirtschaft ist in Fahrt wie lange nicht mehr. Der Export treibt das Wachstum an. Aber es gibt erste Anzeichen aus dem Ausland, dass dieser Trend bald brechen könnte.

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