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Frankreichs Rating weiterhin in Gefahr
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Frankreichs Rating weiterhin
in Gefahr
02.02.2012, 17:00 Uhr
Paris (wnorg) - Für Frankreich brechen im Sog der europäischen Schuldenkrise ungemütliche Zeiten an.
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Frankreichs Präsident
Nicolas Sarkozy, Bild: dapd
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Rating-Agenturen sehen die Top-Bonität des Euro-Landes in der Schuldenkrise gefährdet. Der Bewertung mit dem Top-Rating AAA wurde zuletzt die Entwicklungsaussicht „negativ“ hinzugefügt. Hinzu kommt, dass die französische Konjunktur bereits seit Längerem stagniert. Gefahr droht auch vom Bankensektor.
Da Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy das Haushaltsdefizit von 7,1 Prozent im vergangenen Jahr bis 2013 auf unter drei Prozent reduzieren will, werden sich die Franzosen in diesem Jahr auf härtere Einschnitte gefasst machen müssen: Arbeitnehmer, die jährlich mehr als 250.000 Euro verdienen, sollen vier Prozent mehr Steuern zahlen, die Abgaben für Alkohol und Zigaretten steigen ebenfalls. Ab 2017 – ein Jahr früher als geplant – soll die Rente mit 62 in Frankreich eingeführt werden.
Hinzu kommen befristete Steuererhöhungen für Unternehmen, deren Jahresumsatz mehr als 250 Millionen Euro beträgt, sowie ein von 5,5 Prozent auf sieben Prozent angehobener Mehrwertsteuersatz. Mit diesem Paket soll das Haushaltsloch um 12 Milliarden Euro verringert werden. Knapp 19 Milliarden Euro will die Regierung bis 2013 einsparen.
Die Schuldenkrise bringt auch die Bereiche Soziales und Gesundheit ins Visier von Premierminister François Fillon. So stehen den Krankenkassen in diesem Jahr für ihre Ausgaben statt einem vorgesehenen Plus von 2,8 Prozent lediglich 2,5 Prozent mehr zur Verfügung. 2012 richten sich außerdem alle sozialen Leistungen bis auf Sozialhilfe und Behindertenrente nach dem Wirtschaftswachstum. Bisher war eine Anpassung an das allgemeine Preisniveau üblich. Aber auch hier fordert die Schuldenkrise ihren Tribut.
Frankreichs Schulden belaufen sich derzeit auf rund 1,6 Billionen Euro und damit auf knapp 82 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Trotz eigener Sparmaßnahmen könnte die Schuldenkrise der Euro-Nachbarn das Land wirtschaftlich sehr schwer treffen. Denn ein Staatsbankrott, zum Beispiel Griechenlands, könnte nach Expertenmeinung eine tatsächliche Bedrohung des französischen Bankensystems nach sich ziehen. Denn dann wären Frankreichs Banken mit ihren zahlreichen Tochter-Instituten als Kreditgeber in Griechenland unmittelbar betroffen.
Das Augenmerk der französischen Regierung wird daher in allen zukünftigen Verhandlungen vordringlich auf der Stabilisierung des eigenen Bankensystems liegen. Immer wieder hat Frankreichs Präsident Sarkozy durchblicken lassen, dass für ihn die Liquiditätssicherung französischer Banken eine hohe Priorität hat. Deshalb ist zu erwarten, dass die Franzosen ihre Partner auf deutscher Regierungsseite zukünftig noch energischer dazu drängen, ihren Argwohn gegen eine gelockerte Geldmarktpolitik der EZB aufzugeben.
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Aktuelle Meldung
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| Bierabsatz stagniert |
| 17.05.2012, 20:00 Uhr |
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Wiesbaden (dapd) - Der Bierdurst der Deutschen ist in den ersten drei Monaten des Jahres konstant geblieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten die deutschen Brauereien im ersten Quartal 2012 insgesamt rund 20,8 Millionen Hektoliter Bier ab. Das entspricht dem Absatz im Vorjahreszeitraum. In der Statistik sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie aus Nicht-EU-Ländern eingeführter Gerstensaft nicht berücksichtigt.
Biermixgetränke erfreuen sich dagegen weiter steigender Beliebtheit. Sie machten im ersten Quartal 2012 mit 0,8 Millionen Hektolitern 3,8 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Das sind 24,3 Prozent mehr als im Auftaktquartal 2011.
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Life & Lifestyle
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15.05.2012, 15:00 Uhr
Düsseldorf / Bremen / Hamburg (wnorg) - Kaffee kochen, Briefe tippen und hübsch aussehen – dieses Klischee einer typischen Sekretärin ist längst überholt. Heutzutage haben Sekretärinnen eine Vielzahl verantwortungsvoller Aufgaben zu bewältigen. Die korrekte Berufsbezeichnung lautet auch nicht mehr “Sekretärin“, sondern “Personal Assistant“ oder “Office Managerin“.
Bild: dapd
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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17.05.2012, 10:00 Uhr
Berlin (wnorg) - Ob regelmäßiger Nutzer von Linienbussen oder Urlauber in Reisebussen – Hunderttausende werden hierzulande täglich per Bus transportiert. Und sie alle verlassen sich auf die Sicherheit dieses Verkehrsmittels. Doch nur Fahrzeuge in technisch einwandfreiem Zustand können diese Sicherheit bieten. Wie sieht es damit bei deutschen Bussen aus?

Bild: dapd
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Pflanzenschutzmittel sichern
landwirtschaftliche
Produktivität
Berlin / Bonn (wnorg) -
Schon die Menschen des Altertums verwendeten Dünger, um ihre Ernten zu sichern. |
| Bild: dapd |
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Währungschaos auf Preisschildern
Köln (wnorg) -
Jeder hat es schon gesehen und Viele haben sich bereits darüber geärgert: Preisschilder die verschiedene Preise für unterschiedliche Länder angeben. |
| Bild: dapd |
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Deutschland auf Kurs bringen
Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.
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| Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de |
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Auch Deutschland
nur noch auf Pump
Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.
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| Bild: dapd |
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Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen
Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.
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| Bild: dapd |
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