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Schwache Binnenwirtschaft in Irland
Bild: ddp  

Schwache Binnenwirtschaft gefährdet Irland

13.03.2012, 17:00 Uhr
Dublin (wnorg) -
Eine abflauende Konjunktur droht den bisher erfolgreichen Sparkurs der Iren zu durchkreuzen
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Bild: wortinspektor.com/pixelio.de
   

Als leuchtendes Beispiel im Kampf gegen die Schuldenkrise von den Analysten gelobt, hat es Irland im vergangenen Jahr geschafft, sein Haushaltsdefizit von 31 Prozent im Jahr 2010 auf nur noch zehn Prozent zu begrenzen. Doch die schwächelnde Binnenkonjunktur könnte Irland auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

War Irland zunächst eher zögernd unter den Euro-Rettungsschirm geschlüpft, bemühte sich das Land in der Folge umso ehrgeiziger, seine Finanzen in der Schuldenkrise wieder auf Kurs zu bringen. Gespart wurde unter anderem bei den Gehältern im Staatsdienst und den Sozialausgaben. Die Regierung senkte zudem den Mindestlohn und erhöhte die Mehrwertsteuer von 21 auf 23 Prozent.

Auf 8,6 Prozent soll das Defizit zunächst gedrückt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Ministerpräsident Enda Kenny in der Schuldenkrise weiterhin rigoros den Rotstift an – zumal Ökonomen davon ausgehen, dass sich das Wirtschaftswachstum von zuvor 2,2 Prozent auf prognostizierte 1,3 Prozent abschwächen wird. Obwohl Experten bis 2013 von einem erneuten Anstieg um immerhin 2,3 Prozent ausgehen, zeichnet sich auf lange Sicht kein nennenswerter Aufschwung der Binnenwirtschaft ab.

Die Staatsverschuldung soll nach derzeitiger Schätzung von EU-Experten von 108,1 Prozent sogar auf 121,1 Prozent im Jahr 2013 klettern und an der Arbeitslosenquote von rund 14 Prozent dürfte sich erst einmal nichts zum Positiven ändern. Um die anvisierten knapp 3,8 Milliarden Euro einzusparen, kommen auf die Iren 2012 daher weitere Kürzungen bei der Sozialhilfe, für Bildung und im Gesundheitsbereich zu. Mehr Euros in die Steuerkasse soll die erstmals erhobene Grundsteuer bringen, auch für das bisher kostenlose Trinkwasser müssen die Iren infolge der Schuldenkrise künftig zahlen.

Einziger Lichtblick bleibt derzeit der stabile Export. Er kompensiert zum Teil die schwächelnde Binnenkonjunktur. Im Exportbereich wurden Anfang 2011 sogar alle Ziele von IWF und EU übertroffen. Sogar Fachkräfte werden in Irlands Exportwirtschaft knapp. Die Exportabhängigkeit Irlands birgt aber auch Gefahren, weil sie an die Entwicklung der Weltwirtschaft gekoppelt ist und diese bleibt kurz- und mittelfristig unberechenbar.

 
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17.05.2012, 20:00 Uhr
 
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Biermixgetränke erfreuen sich dagegen weiter steigender Beliebtheit. Sie machten im ersten Quartal 2012 mit 0,8 Millionen Hektolitern 3,8 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Das sind 24,3 Prozent mehr als im Auftaktquartal 2011.
 
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    15.05.2012, 15:00 Uhr
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