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Schäden durch Ladendiebstähle
Bild: ddp  

Ladendiebstähle verursachen Milliardenschaden

18.02.2012, 12:00 Uhr
Heppenheim (wnorg) -
Der größte Anteil an Inventurdifferenzen im Einzelhandel geht auf das Konto von Ladendieben.

Bild: dapd
   

Ladendiebstahl ist ein Phänomen der Massenkriminalität. Überwiegend werden Güter mit geringem Wert entwendet – selten mehr als 250 Euro. Der Gesamtschaden für den deutschen Einzelhandel summiert sich dabei allerdings auf mehr als 5 Milliarden Euro.

Rund 5,4 Mrd. Euro Verlust durch Warenschwund, so lautet die Bilanz des deutschen Einzelhandels für den Zeitraum Juli 2010 bis Juni 2011. Damit stiegen die Verluste um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sie machen 1,2 Prozent des Einzelhandelsumsatzes aus. Warenschwund verbucht in Deutschland einen Rekordanstieg.
 
Zu den am häufigsten entwendeten Produkten gehören Artikel der Unterhaltungselektronik. Aber auch Kosmetik, Parfum, Modeaccessoires und Oberbekleidung werden gerne ohne Bezahlung mitgenommen. Bei Dieben ebenfalls begehrt sind inzwischen Lebensmittel. Hier haben es die Langfinger vor allem auf hochpreisige Produkte wie Käse, Meeresfrüchte, Fisch und Fleischfeinkost abgesehen.

Ladendiebe verschulden 52,6 Prozent der Verluste im deutschen Einzelhandel. In 25,8 Prozent sind es unehrliche Mitarbeiter, die sich in den Regalen bedienen. Die Einzelhandelskriminalität belastet in Deutschland jeden Haushalt mit etwa 161 Euro jährlich. Die Spanne der Täter reicht vom Gelegenheitsdieb bis hin zur organisierten Kriminalität.

Obwohl zahlreiche Maßnahmen zur Diebstahlsprävention zur Verfügung stehen, ist der deutliche Anstieg von Warenschwund vor allem auf Einsparungen bei den Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen. Deutsche Einzelhändler gaben im Jahr 2011 hierfür nur 0,23 Prozent ihres Umsatzes aus. Die Möglichkeiten zur Vorbeugung gegen Ladendiebstahl sind vielfältig. Sie reichen von personellen oder ladengestalterischen Maßnahmen bis zu technischen und elektronischen Hilfsmitteln. Dirk Endlich, Deutschland-Chef des in Heppenheim ansässigen Warensicherungsspezialist Checkpoint Systems, dazu: „Geringere Investitionen in die Verlustprävention und Anti-Diebstahl-Maßnahmen wirken sich meist unmittelbar auf die Inventurdifferenzen aus und kommen die Unternehmen teuer zu stehen. Neben den Gewinnspannen leidet auch die Warenverfügbarkeit in den Geschäften. Denn was geklaut wurde, kann nicht mehr verkauft werden.“

 
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17.05.2012, 20:00 Uhr
 
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Biermixgetränke erfreuen sich dagegen weiter steigender Beliebtheit. Sie machten im ersten Quartal 2012 mit 0,8 Millionen Hektolitern 3,8 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Das sind 24,3 Prozent mehr als im Auftaktquartal 2011.
 
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