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Tempo bei der Euro-Rettung
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Nach der Griechen-Wahl ist Tempo bei der Euro-Rettung gefragt
01.07.2012, 11:00 Uhr
Athen (wnorg) -
Die Griechen haben sich bei der Parlamentswahl für die konservative Partei Nea Dimokratia entschieden.
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Bild: dapd
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Europa atmet auf. Nea Dimokratia will den Sparkurs des hoch verschuldeten Landes weiterführen. Bis zuletzt hatte das Kopf-an-Kopf-Rennen mit der linksradikalen Syriza Ängste vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Gemeinschaft geschürt.
Wohin Hellas nach der Parlamentswahl steuert, ist allerdings weiterhin schwer vorhersehbar. Finanzexperten sind sich einig, dass die mögliche Koalition aus Nea Dimokratia und der sozialistischen Pasok innerhalb der nächsten Monate einen stabilen Kurs einschlagen muss. Andernfalls droht die Staatspleite und damit einhergehend das Aus für den Euro.
Den Grexit – das Ausscheiden der Griechen aus der Währungsunion – rechnen Analysten der Großbanken seit Monaten durch. Nach wie vor halten viele das Szenario einer zweiten Währung für Griechenland für ein gangbares Modell. Mit einem gegenüber dem Euro abgewerteten Geuro, wie die Deutsche Bank die Währung getauft hat, ließe sich vor allem die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes steigern. Der Geuro könnte nach Ansicht der Deutschen Bank als abgewertete Übergangswährung solange seinen Zweck erfüllen, bis Griechenland seine Finanzen wieder halbwegs saniert hätte.
Angesichts der unsicheren Lage im eigenen Land bleibt einem neuen Regierungsbündnis nicht viel Zeit, die gewünschten Lockerungen in den Sparauflagen von ESM und EFSF auszuhandeln. Mit der Energieversorgung und dem Gesundheitswesen stehen gleich zwei Bereiche der öffentlichen Versorgung vor dem Kollaps. In den Krankenhäusern fehlte es zuletzt an Material und Medikamenten. Manche Kliniken führen inzwischen kaum noch Operationen durch.
Zugleich droht Tausenden Haushalten der Energie-Blackout. Den staatlichen Energieunternehmen fehlt das Geld, um die Rechnungen bei ihren Gaslieferanten zu bezahlen. Da auch immer mehr Haushalte die Stromrechnung schuldig bleiben, fließt auch auf diesem Weg kein Geld in die Kassen. Auf rund 300 Milliarden Euro belaufen sich die Schulden der großen Gaskraftwerksbetreiber mittlerweile. Die Furcht vor dem Sieg der radikalen Linken und einem damit einhergehenden Euro-Austritt hatte auch dem griechischen Bankensystem einen weiteren Schlag versetzt. Allein in den vergangenen Wochen haben Privatkunden und Unternehmen nach einer ersten Schätzung aus Athener Bankenkreisen bis zu 800 Millionen Euro abgehoben.
Die europäischen Partner bekommen die wachsende Nervosität der Anlagemärkte ebenfalls zu spüren. Verschärft sich die Euro-Krise weiter, rechnet die US-Bank Morgan Stanley mit einer Talfahrt des Euro bis auf einen Kurs von 1,10 Dollar. Drei Monate, so hatte IWF-Chefin Christine Lagarde zuletzt vorgerechnet, bleiben zur Rettung der Euro-Zone. Bereits jetzt zeigen sich EU-Vertreter skeptisch, dass auf das Aufbruchsignal der Wahl in Griechenland ein schnelles Handeln folgt. So hat Sozialisten-Chef Evangelos Venizelos bereits signalisiert, dass er ein Regierungsbündnis favorisiert, an dem neben der konservativen Nea Dimokratia und den Sozialisten auch die radikalen und gemäßigten Linken beteiligt sind. Syriza-Chef Alexis Tsipras lehnt das Sparpaket bisher strikt ab.
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Aktuelle Meldung
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Wirtschaftsnachrichten:
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Deutscher Autobestand steigt
auf 43,3 Millionen Stück |
| 21.05.2012, 15:00 Uhr |
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Flensburg (dapd) - Auf den deutschen Straßen wird es immer enger: Der Bestand an Autos stieg 2012 um 1,2 Prozent auf 43,3 Millionen Stück. Zusammen mit Lastwagen, Mopeds, Anhängern und allen anderen Gefährten sind sogar 60,8 Millionen Fahrzeuge beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg registriert, wie die Behörde mitteilte.
Die häufigste Marke bei den Pkw ist VW mit einem Anteil von 21 Prozent, gefolgt von Opel (12 Prozent) und Mercedes (9 Prozent). Vom DDR-Modell Trabant waren am 1. Januar noch 32.485 Exemplare unterwegs. Bei den Antriebsarten machen Benzinmotoren mit rund 70 Prozent den größten Teil aus. Alternative Antriebsarten kommen nur 1,5 Prozent.
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Life & Lifestyle
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21.05.2013, 08:00 Uhr
Zwickau / Göttingen (wnorg) - Buchläden verströmen Sandelholzduft, Gebrauchtwagen sind von einer Aura frischen Leders und Kunststoffes umhüllt und Reisebüros werden mit Piña Colada und Kokosnuss einparfümiert. Unscheinbare schlanke Duftsäulen oder Klimaanlagen sorgen in vielen Geschäften für dezente Aromen. Fallen da bei den Kunden alle Kaufhemmungen?
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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21.05.2013, 07:00 Uhr
Berlin / Bonn (wnorg) - Schon die Menschen des Altertums verwendeten verschiedene Dünger, um ihre Ernten zu sichern oder die Erntemengen zu steigern. Als Insektizide wurden beispielweise Schwefel und Arsen eingesetzt. Der heutige Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln ist umstritten, weil Chemikalien dabei unersetzlich sind. Aber geht es überhaupt ohne Pflanzenschutz?

Bild: dapd
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Kampf gegen Viren und Bakterien
Bonn / München (wnorg) -
So genannte Breitspektrum-Antibiotika, die gleichzeitig gegen mehrere bakterielle Erreger wirken, gibt es schon seit langem. |
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Währungschaos auf Preisschildern
Köln (wnorg) -
Jeder hat es schon gesehen und Viele haben sich bereits darüber geärgert: Preisschilder die verschiedene Preise für unterschiedliche Länder angeben. |
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Mobile Erreichbarkeit
ist Fluch und Segen
Essen (wnorg) -
Erreichbar sein, alles sofort nachrecherchieren können, der Not- und Alarmruf von nahezu jedem Ort aus.
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| Bild: dapd |
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Traumauto bleibt zukünftig ein Traum
Essen (wnorg / ots) -
Der Autobranche geht es nicht gut.
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Fahrtauglichkeit älterer Autofahrer auf dem Prüfstand
Essen (wnorg / ots) -
Die Lebenserwartung in Deutschland steigt. Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter.
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