24. Mai 2013 Startseite| Fotostrecke| Umfrage
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Salz schafft Platz auf der Festplatte
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Salz schafft Platz auf der Festplatte

Singapur (wnorg) -
Malaysische Forscher haben eine überraschende Entdeckung gemacht.
Bild: dapd    

Die Fragestellung lautete: Wie kann man Informationen auf Festplatten ordentlicher strukturieren und dichter zusammendrängen? Die Lösung: Mit Hilfe von Natriumchlorid, besser bekannt als Salz.

Kernstück aller Festplatten sind schnell rotierende Scheiben, welche die Daten tragen. Diese sind aus verschiedenen Legierungen mit magnetischen Oberflächen zusammengesetzt. Hier befinden sich einige Hundert Kristallite, die sogenannten „magnetischen Körner“. Jedes Korn ist etwa zehn Nanometer groß. Bisher müssen mehrere dieser Körner zusammengelegt werden, um Bits  darauf zu speichern. Die Anordnung der Bits ist dabei recht chaotisch. Dadurch wird mehr Platz verbraucht als eigentlich nötig.

Nun haben Forscher des Instituts für Materialforschung und Technik der A*STAR-Agentur in Singapur eine Möglichkeit entdeckt, die Speicherkapazität von Festplatten zu steigern. Durch die Verwendung von Salz im Herstellungsprozess kann fortan ein einzelnes Korn ein Bit Informationen aufnehmen. Das Salz als chemischer Bestandteil führt zu einer Strukturänderung der Oberfläche. So kann die sich drehende Metallscheibe mehr Daten speichern. Die Kapazität aktueller Hardware wird um das Sechsfache gesteigert.

Der Wissenschaftler Dr. Joel Yang erklärt die Steigerung nach dem Koffer-Prinzip: „Es ist wie beim Packen der Kleidung in den Koffer, wenn Sie reisen. Je ordentlicher Sie packen, desto mehr können Sie mitnehmen.“ Bei Festplatten kann der Einsatz von Salz für mehr Ordnung sorgen und so die Effektivität erhöhen.
Das neue Verfahren kann problemlos in die bestehende Produktion integriert werden, so die Wissenschaftler. Das Kochsalz muss nur der Entwicklerlösung des Lithografie-Prozesses, der dem Entwicklungsverfahren eines Fotos ähnelt, beigemengt werden. Die Forscher schätzen, dass die Entdeckung ab etwa 2016 von der Industrie umgesetzt werden könnte.

 
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Wirtschaftsnachrichten:
Mittelstand steht in
den Startlöchern
24.05.2013, 05:00 Uhr
 
Berlin (dapd) - Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland sind bislang gut durch die Eurokrise gekommen und sind auf eine Belebung der Konjunktur vorbereitet. Das geht aus der in Berlin vorgestellten Mittelstandsdiagnose des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) hervor.

Der Mittelstand sei in einem robusten Zustand und verhalte sich zurzeit eher abwartend, sagte DSGV-Präsident Georg Fahrenschon. "Mit 19,8 Prozent erreichen die mittelständischen Unternehmen derzeit im Mittel eine Rekord-Eigenkapitalquote. Sie ist das Spiegelbild der guten Ertragslage weiter Teile der Unternehmenslandschaft in Deutschland", betonte Fahrenschon.

"Der Mittelstand steht in den Startlöchern", fügte er hinzu. Es gebe die Bereitschaft zu deutlich mehr Investitionen. Der Schlüssel zum Wachstum liege aber bei der Politik. "Wenn es gelingt, das Vertrauen in die Stabilität des Euro insgesamt weiter zu festigen, wird sich die Konjunktur wieder beleben und Deutschland weiter die Wirtschaftslokomotive des Euroraums bleiben", sagte Fahrenschon.

Für die Diagnose Mittelstand wertet der DSGV jährlich die Bilanzen der Sparkassen-Firmenkunden aus. In die Analyse fließt auch die Einschätzung der Kundenbetreuer der Sparkassen zur aktuellen Geschäftslage mittelständischer Firmen ein
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Life & Lifestyle
    22.05.2013, 08:00 Uhr
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So genannte Breitspektrum-Antibiotika, die gleichzeitig gegen mehrere bakterielle Erreger wirken, gibt es schon seit langem.
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