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EU traut der Cloud nicht
20.08.2012, 14:00 Uhr
Brüssel (wnorg) -
Daten, Musik, Fotos, Dokumente.
Alles soll jederzeit und überall
unbegrenzt verfügbar sein.
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| Bild: dapd |
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Das Geschäftsmodell online abrufbarer Anwendungen im sogenannten Cloud-Computing haben Softwareunternehmen weltweit als lukratives Zukunftsmodell erkannt. Während unter den Konzernen ein Kampf um die Marktführerschaft tobt, sorgt sich EU-Kommissarin Neelie Kroes um Datenschutz und rechtliche Sicherheit.
Die Zukunft gehört der Cloud (Wolke), der Datensammlung auf fremden Servern. Das Auslagern von Daten und IT-Anwendungen auf externe Server hat sich in den vergangenen Jahren von einem Nischenangebot zum großen Geschäft entwickelt. Schon jetzt sehen Experten im Cloud-Computing eine goldene Zukunft für die IT-Branche. Der Umsatz, den Unternehmen mit der Wolke machen, könnte nach Ansicht von Branchenexperten bis 2015 auf rund 73 Milliarden Dollar pro Jahr steigen. Profitieren wollen vor allem Softwarehersteller, die Cloud-Dienste als Geschäftszweig ausbauen, sowie die Anbieter von Serverkapazitäten, über die die Datenmassen abgewickelt werden. Zuletzt hatte der Walldorfer Software-Riese SAP mit milliardenschweren Übernahmen das eigene Geschäft mit der „Cloud“ vorangetrieben. Der europäische Software-Marktführer hat im zweiten Quartal 2012 einen Gesamtumsatz von rund 52 Millionen Euro in dem Bereich verbuchen können. Die Marktführerschaft in der Cloud-Sparte soll bis zum Jahr 2015 erreicht sein – bis dahin soll das Geschäft für SAP einen Umsatz von zwei Milliarden Euro jährlich abwerfen. Parallel dazu steigt auch SAP-Rivale Oracle in das Rennen um den Online-Dienst ein. Die US-Amerikaner hatten zuletzt zwei Cloud-Unternehmen übernommen.
Serverbetreiber wie das europaweit vertretene Unternehmen Interxion verdienen gut an der steigenden Nachfrage für die Datenauslagerung. Europaweit werden Millionen in neue Rechenzentren investiert. Große Wirtschaftsunternehmen nutzen die Serverkapazitäten für eigene IT-Anwendungen oder bieten ihren Kunden nachgelagerte Cloud-Dienste an, aber auch beim Mittelstand wächst das Interesse an der Cloud. Nach Schätzungen der EU-Kommission für die Digitale Agenda könnte das Geschäft bis zum Jahr 2017 einen Umsatz von bis zu 200 Milliarden Euro generieren. Mit seinen strengen Datenschutzrichtlinien könnte sich Deutschland im internationalen Wettbewerb einen Vertrauensvorsprung bei potenziellen Kunden sichern, so das Argument der Cloud-Anbieter. Doch bereits jetzt werden seitens der Serverbetreiber Stimmen laut, die Steuererleichterungen fordern, da hohe Abgaben den Strompreis für das technische Betreiben nach oben treiben, was letztlich einen Wettbewerbsnachteil am Standort Deutschland bedeutet.
Für die Nutzer der Datenwolke soll sich in Zukunft einiges verbessern: So will die EU-Kommission in Sachen Datenschutz nachbessern, und auch der Anbieterwechsel soll vereinfacht werden. Ein kürzlich vorgestellter Entwurf sieht erste einheitliche Standards vor, die in Zukunft als gesetzlicher Rahmen europaweit gelten und den bisherigen nationalen Regel-Dschungel ersetzen sollen. Unter anderem geht es darum, wie sich persönliche Informationen, z. B. Geburtsdatum und Adresse, beim Datentransfer effektiv schützen lassen. Technische Standards sollen für das Arbeiten mit der Wolke künftig ebenfalls verbindlich sein. Die EU sieht dabei auch den öffentlichen Sektor in der Pflicht: Da Kommunen und Verwaltungen in großem Stil IT-Dienste in Anspruch nehmen, soll von dieser Seite auch ein klares Regelwerk formuliert werden, welche Anforderungen an Sicherheit und Interoperabilität erfüllt werden müssen. Bislang ist zudem die Rechtssicherheit von Cloud-Kunden längst nicht zufriedenstellend geklärt. Zu Datendiebstahl und Schadenersatz steht wohl ebenso wenig ein eindeutiges Regelwerk zur Verfügung wie zu Fragen des Urheberschutzes. Den vorläufigen Fahrplan für eine sichere Cloud will EU-Kommissarin Kroes noch diesen Sommer präsentieren.
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Aktuelle Meldung
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Wirtschaftsnachrichten:
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Deutsche Im- und Exporte
markieren Rekord |
| 18.05.2013, 19:00 Uhr |
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Wiesbaden (dapd) - Deutschland hat im vergangenen Jahr so viel Handel mit dem Ausland betrieben wie noch nie zuvor. Insgesamt wurden 2012 Waren im Wert von 1.097,4 Milliarden Euro aus- und Güter für 909,2 Milliarden Euro eingeführt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Damit legten die Exporte 3,4 und die Importe 0,7 Prozent zu und markierten damit jeweils historische Höchststände.
In der Außenhandelsbilanz stand damit den Angaben zufolge für 2012 der zweithöchste Überschuss seit Einführung der Statistik 1950. Dabei wurden in die EU-Länder Waren im Wert von 625,7 Milliarden Euro geliefert und Güter für 577,1 Milliarden Euro bezogen. Im Vergleich zu 2011 sanken die Exporte damit um 0,3 Prozent, während die Importe um 0,9 Prozent stiegen. Dagegen legten die Ausfuhren in Nicht-EU-Länder um 8.8 Prozent auf 471,7 Milliarden Euro zu, zugleich wurde von dort mit 332,1 Milliarden Euro lediglich 0,4 Prozent mehr eingeführt als 2011.
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Life & Lifestyle
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17.05.2013, 08:00 Uhr
Zwickau / Göttingen (wnorg) - Buchläden verströmen Sandelholzduft, Gebrauchtwagen sind von einer Aura frischen Leders und Kunststoffes umhüllt und Reisebüros werden mit Piña Colada und Kokosnuss einparfümiert. Unscheinbare schlanke Duftsäulen oder Klimaanlagen sorgen in vielen Geschäften für dezente Aromen. Fallen da bei den Kunden alle Kaufhemmungen?
Bild: dapd
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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17.05.2013, 07:00 Uhr
Berlin / Bonn (wnorg) - Schon die Menschen des Altertums verwendeten verschiedene Dünger, um ihre Ernten zu sichern oder die Erntemengen zu steigern. Als Insektizide wurden beispielweise Schwefel und Arsen eingesetzt. Der heutige Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln ist umstritten, weil Chemikalien dabei unersetzlich sind. Aber geht es überhaupt ohne Pflanzenschutz?

Bild: dapd
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Kampf gegen Viren und Bakterien
Bonn / München (wnorg) -
So genannte Breitspektrum-Antibiotika, die gleichzeitig gegen mehrere bakterielle Erreger wirken, gibt es schon seit langem. |
| Bild: dapd |
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Währungschaos auf Preisschildern
Köln (wnorg) -
Jeder hat es schon gesehen und Viele haben sich bereits darüber geärgert: Preisschilder die verschiedene Preise für unterschiedliche Länder angeben. |
| Bild: dapd |
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Mobile Erreichbarkeit
ist Fluch und Segen
Essen (wnorg) -
Erreichbar sein, alles sofort nachrecherchieren können, der Not- und Alarmruf von nahezu jedem Ort aus.
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| Bild: dapd |
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Traumauto bleibt zukünftig ein Traum
Essen (wnorg / ots) -
Der Autobranche geht es nicht gut.
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| Bild: dapd |
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Fahrtauglichkeit älterer Autofahrer auf dem Prüfstand
Essen (wnorg / ots) -
Die Lebenserwartung in Deutschland steigt. Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter.
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| Bild: dapd |
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