09. September 2010 Startseite| Fotostrecke| Umfrage
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Top-Thema "Kreditklemme allgegenwärtig"
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Kreditklemme allgegenwärtig

Berlin / München / Oberpfaffen-
hofen / Düsseldorf (wnorg) -
Jetzt warnt sogar Banken-
verband
Mittelstand und Autozulieferer
besorgt
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Ausnahmsweise sind sich alle einig: Bankenverband, Mittelstand und Autozulieferer beurteilen die Gefahr der Kreditklemme für die Wirtschaft ähnlich, wenn auch mit unterschiedlichen Begründungen und Schuldzuweisungen.

Bankenverband warnt

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) warnt vor einer finanziellen Unterversorgung deutscher Unternehmen. "Ich kann eine Kreditklemme für das Jahr 2010 nicht ausschließen", sagte BbB-Hauptgeschäftsführer Manfred Weber dem "Tagesspiegel". Grund für eine mögliche Unterversorgung seien die schlechten Bilanzen aus 2009, die die Unternehmen jetzt im ersten Quartal vorlegen werden, sagte Weber. Sie sind Grundlage bei der Kreditvergabe.

Vorwürfe zurückgewiesen

Vorwürfe, die Banken würden Eigenkapital zurückhalten, um sich selbst zu sanieren, weist er zurück: "Wir haben aus der Krise gelernt und tun genau dass, was unsere Aufgabe ist, nämlich Risiken noch genauer zu prüfen und adäquat zu bepreisen." Die steigenden Zinsen seien lediglich eine Anpassung an eine neue Situation. "Wir haben Verhältnisse gehabt, die langfristig nicht tragfähig waren", sagte Weber zu den Zinskonditionen vor der Wirtschaftskrise. "Kapital hat seinen Preis, jetzt sind wir in der Realität angekommen."

Mittelstand warnt erneut

Der Sprecher des Wirtschaftsflügels und Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Hans Michelbach warnte: "Die Kreditklemme ist keineswegs gebannt. Kleine und mittlere Betriebe berichten von erheblichen Problemen bei der Beschaffung von Fremdkapital. Und es drohen noch größere Probleme, wenn sich nicht bald etwas tut." Michelbach, der auch stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) ist, forderte die Banken nachdrücklich zu einer Korrektur ihrer Kreditvergabepolitik auf.

Bilanzkennziffern überbetont?

Aspekte wie Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und Bedeutung der Unternehmen fänden deutlich weniger Beachtung als die reinen Bilanzkennziffern, klagte Schaeffler-Chef Jürgen Geißinger in dem Blatt: "Eine Kreditentscheidung muss aber ebenso nach vorne gerichtete Kriterien berücksichtigen, also die Zukunft des Unternehmens ins Rating einfließen lassen." Nach den Schwierigkeiten im Jahr 2009 seien die Finanzdecken kleiner Betriebe stark angegriffen, sagte Geißinger.

Pleitewelle bei Autozulieferern?

Trotz einer leichten Erholung der Automobilmärkte sind zahlreiche Zulieferer von der Insolvenz bedroht. "Bei vielen Unternehmen ist nach dem anstrengenden Jahr 2009 finanziell die Luft raus", sagte der Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Stahl- und Metallverarbeitung, Andreas Möhlenkamp, der "Automobilwoche". Er fügte hinzu: "Wir haben keine absolute Kreditklemme, sondern wir haben ein Konditionenproblem." Die Banken nähmen zu hohe Zinsen und verlangten gleichzeitig zu hohe Sicherheiten.

Auch Export bedroht

Auch die exportorientierten Unternehmen in Deutschland klagen verstärkt über Finanzierungsprobleme. Das geht dem "Handelsblatt" zufolge aus der vorläufigen Auswertung einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter rund 4.000 Exportunternehmen hervor.

Rating-Korrekturen gefordert

"Dass die Finanzierungsbedingungen im Exportbereich sichtlich schlechter werden, stellt eine Gefährdung der konjunkturellen Erholung dar", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der Zeitung. Mit am schwierigsten ist die Situation dem Bericht zufolge bei den Investitionsgüterproduzenten. So klage jedes dritte Maschinenbauunternehmen über verschlechterte Kreditkonditionen für das Exportgeschäft. "Die Banken sind aufgerufen, die wieder besseren Exportperspektiven beim Rating der Unternehmen und somit bei der Kreditvergabe stärker zu berücksichtigen", forderte Driftmann.

(mit Material von ddp)


 
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Aktuelle Meldung


Einzelhandel rechnet mit Trendwende
09.09.2010, 20:00 Uhr
 
Düsseldorf (ddp) - Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt auf einen Konsumanstieg in diesem Jahr. "Wir verzeichnen gute Signale für den Konsum", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sei im Handel deutlich spürbar. "Deshalb rechnen wir für 2010 mit einem Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau. Das ist mehr, als wir Anfang des Jahrs erwartet haben", erläuterte Genth.

Im Oktober will der Verband seine Prognose noch einmal überprüfen und voraussichtlich nach oben korrigieren. "Ein Umsatzplus von einem Prozent ist 2010 möglich", sagte Genth. Die Menschen würden wieder mehr Geld für sich ausgeben. "Bei Textilien verzeichnen wir daher ein Umsatzplus von rund sechs Prozent", ergänzte der HDE-Chef. Auch Möbel und Elektronikartikel, insbesondere Fernseher, verkauften sich gut.

Nachdem sich längere Öffnungszeiten durchgesetzt hätten, erhofft sich Genth weitere positive Signale vom Geschäft an Sonntagen: "Jetzt sind die Bundesländer gefordert, mehr verkaufsoffene Sonntage zuzulassen", sagte er.

 
Life & Lifestyle
    04.09.2010, 07:00 Uhr
Hamm / Wien (wnorg) - Immer öfter online sein in einer virtuellen Welt: Das kann süchtig machen und Realitätsverlust bedeuten. Es kann sogar zur Depression führen. Experten schhlagen jetzt Alarm, weil bereits Jugendliche immer häufiger durch Internetsucht von Depression bedroht sind.
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    27.08.2010, 09:30 Uhr
Köln (wnorg) - Für Verbraucher sind derzeit Altersvorsorge-Produkte oft nur schwer durchschaubar. Transparenz heißt deshalb das Zauberwort unter dem die Lebensversicherungswirtschaft zum Strategiemeeting nach Köln eingeladen wird. Denn gleich mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben vielen Altersvorsorge-Produkten Intransparenz bescheinigt. Es fehlt vor allen Dingen an einer standardisierten Vergleichbarkeit von Informationen über Kosten und Renditeerwartungen der angebotenen Produkte.
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IWB: Neuer Wachstumsbegriff notwendig

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Wachstum und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Aber Mensch und Gesellschaft brauchen mehr als nur den reinen ökonomischen Zuwachs.

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Karstadt: Sanierung
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09.09.2010, 17:00 Uhr
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Was Nicolas Berggruen für die Mitarbeiter von Karstadt geleistet hat, verdient Anerkennung. Dennoch wäre es falsch, in Berggruen einen Sponsor zu vermuten.

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Schalke braucht das Geld der Fans

05.09.2010, 07:00 Uhr
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Das System ist simpel. Wenn die Not am größten ist, können nur noch wahre Freunde helfen.

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Konjunktur:
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30.08.2010, 10:00 Uhr
Frankfurt (wnorg) -
Die deutsche Wirtschaft ist in Fahrt wie lange nicht mehr. Der Export treibt das Wachstum an. Aber es gibt erste Anzeichen aus dem Ausland, dass dieser Trend bald brechen könnte.

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