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Top-Thema "Unternehmenspleiten"
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Unternehmenspleiten:
340.000 in 10 Jahren
Neuss (wnorg) -
250 Milliarden Gläubigerschäden
Jeder 5. Arbeitnehmer betroffen
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Bild: ddp
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2000 bis 2010: Ein Jahrzehnt der Zusammenbrüche und Pleiten großer traditionsreicher Unternehmen. Wohlklingende Namen gingen unter, Hundertausende Arbeitsplätze wurden mitgerissen. Seit der Jahrtausendwende wurden rund 340.000 Unternehmenszusammenbrüche in Deutschland gezählt. Das entspricht im fiktiven Zahlenvergleich in etwa der Hälfte des heutigen Unternehmensbestandes Nordrhein-Westfalens. Riesige Schuldenberge blieben unbezahlt. Aber auch fast 600.000 private Verbraucher mussten im vergangenen Jahrzehnt das Insolvenzschicksal hinnehmen.
Riesen-Insolvenzen
Die größte Insolvenz des vergangenen Jahrzehnts war die des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor, von der 2009 etwa 52.000 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe betroffen waren. Zu den Großinsolvenzen der 2000er Jahre zählten auch die Pleite des Baukonzerns Phillip Holzmann mit ca. 23.000 Beschäftigten, der 2002 in die Knie ging. Die Zahlen über die Insolvenzen des letzten Jahrzehnts teilte der Verband der Vereine Creditreform e. V. Ende 2009 mit.
Schlagzeilen machte auch der Zusammenbruch des Maschinen- und Anlagenbauers Babcock Borsig mit 21.000 Mitarbeitern im gleichen Jahr. Mit jeweils rund 11.000 Beschäftigten zählte die PIN Group im Jahr 2008 und der Möbelhersteller Schieder 2007 ebenfalls zu den ganz großen Firmenzusammenbrüchen des Jahrzehnts.
Untergang der großen Namen
Weitere Großinsolvenzen der letzten zehn Jahre
(Beschäftigtenzahlen in Klammern):
2002 Kirch Media Gruppe (10.000), 2009 Woolworth (9.300), 2006 Heros Sicherheitsdienste (5.080), 2005 Walter Bau (6.900), 2008 SinnLefers (4.100), 2008 Hertie (3.400), sowie Qimonda, Karmann, Wadan-Werften, Schiesser, Escada AG, BenQ Mobile, IhrPlatz, Agfa Photo GmbH, Salamander, Grundig, Eduard Kettner, Wiener Wald, Herlitz AG, UFA Theater und viele andere Traditionsnamen.
Jeder fünfte Arbeitnehmer betroffen
Insgesamt waren im zurückliegenden Jahrzehnt rund fünf Millionen Arbeitnehmer von der Insolvenz ihres Arbeitgebers betroffen. Durch Schließung bzw. Sanierung des Unternehmens ist ein großer Teil dieser Arbeitsplätze weggefallen. Danach hat fast jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in den letzten zehn Jahren schon einmal die Pleite seines Arbeitgebers erlebt.
Gläubigerschäden: 250 Milliarden Euro
Die Schäden für die Gläubiger für die Jahre 2000 bis 2009 belaufen sich auf insgesamt 250 Milliarden Euro. Pro Insolvenzfall mussten die Gläubiger rein rechnerisch Forderungen in Höhe von durchschnittlich 735.000 Euro abschreiben. 2009 wurde hierbei ein Rekordwert (1,08 Millionen Euro) erreicht.
Fast 600.000 Verbraucherinsolvenzverfahren
Die Insolvenzrechtsreform von 1999 und die Vereinfachungen im Zuge der Novellierung von 2002 haben eine regelrechte Flut von Verbraucherinsolvenzen ausgelöst: 596.000 Verbraucher mussten seit dem Jahr 2000 in die Privatinsolvenz. Damit hat etwa jeder hundertste Erwachsene in Deutschland die Restschuldbefreiung beantragt. Allein in den letzten vier Jahren sind pro Jahr jeweils rund 100.000 neue Fälle hinzugekommen.
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Aktuelle Meldung
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Kredithürde im Januar
wieder gesunken |
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München (dapd) - Die meisten deutschen Firmen haben sich nach eigener Einschätzung im Januar etwas leichter Geld leihen können als zuvor. Nach einem Anstieg im Dezember sank die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft im Januar leicht, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte.
Der Anteil der Unternehmen, die die Kreditvergabe als restriktiv bewerteten, habe im Vergleich zum Dezember um 0,3 Punkte auf 22,8 Prozent abgenommen. "Weiterhin profitiert die deutsche Wirtschaft von sehr günstigen Finanzierungsbedingungen", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.
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Life & Lifestyle
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02.02.2012, 16:00 Uhr
Baierbrunn (wnorg) - Der Fachbegriff Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "honigsüßer Durchfluss". Diabetespatienten scheiden Glukose über den Urin aus und haben eine verminderte Ausbildung des körpereigenen Hormons Insulin. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel zu hoch und viele Betroffene müssen mehrfach täglich Insulin spritzen.
Bild: Michael Horn / pixelio.de
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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31.01.2012, 12:00 Uhr
Düsseldorf (wnorg) - Die europäische Stahlindustrie ist wieder auf dem Wachstumspfad. Für 2012 erwarten die internationalen Stahlmärkte einen Zuwachs der Stahlproduktion von 1,6 Milliarden Tonnen.

Bild: dapd
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Getränkekartons sind umweltfreundlich
Berlin (wnorg) -
Der 1915 patentierte Getränkekarton ist eine Einwegverpackung aus Verbundstoffen für flüssige Nahrungsmittel. |
Bild: Andreas Morlok / pixelio.de
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Bargeldloses Zahlen weiter auf dem Vormarsch
Frankfurt am Main (wnorg) -
Das Zahlen größerer Beträge mit Karte ist für viele Verbraucher bereits Normalität. |
| Bild: dapd |
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Deutschland auf Kurs bringen
Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.
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| Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de |
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Auch Deutschland
nur noch auf Pump
Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.
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| Bild: dapd |
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Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen
Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.
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| Bild: dapd |
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