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Top-Thema "Datenspeicherung"
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Datenspeicherung
bisher verfassungswidrig
Karlsruhe (wnorg) -
Massenklage wie ein kleines Volksbegehren
Bundesverfassungsgericht gibt Klägern recht
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Bild: ddp
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von wnorg-Korrespondent Gerd Domgiebel
Sensationell und dennoch zweischneidig: So stufen Rechtsexperten das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe ein. Das größte bisherige Massenklageverfahren am höchsten deutschen Gericht kippt damit zunächst die diesbezüglichen Anstrengungen des Staates, Verbindungsdaten der Telekommunikation zu Zwecken der Verbrechensbekämpfung in der bisherigen Art und Weise zu speichern.
Die Karlsruher Richter gehen dabei mit dem Gesetz hart ins Gericht. Aber Achtung: Das Gesetz könnte in anderer Form zurückkommen, wenn Auflagen des Gerichts berücksichtigt werden. wnorg-Korrespondent Gerd Domgiebel hat für die wnorg-Leser die spannenden Einzelheiten dieses Urteils hier zusammengefasst.
Größtes Massenklageverfahren
Rund 35.000 Bürger in einer Massenklage gegen ein Gesetz, dies hat es in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland am Bundesverfassungsgericht noch nicht gegeben. Für Politikkommentatoren kommt dies einer Art von kleinem Volksbegehren gleich. Bürger begehren gegen ein Gesetz auf und setzen sich durch.
Damit wird die Gewaltenteilung zwischen Gesetzgebung, staatlicher Ordnungsmacht und Rechtsprechung in Deutschland nach Ansicht von Verfassungsrechtlern auch ihrem Anspruch gerecht, den Schutz des Einzelnen gegen staatliche Eingriffe zu gewährleisten.
Folgenschweres Urteil
Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, verkündete, dass die bisherige Art der Datenspeicherung das Grundrecht auf den Schutz des Telekommunikationsgeheimnisses verletze. Alle bislang gespeicherten Daten seien daher "unverzüglich" zu löschen.
Damit wird ein enormer staatlicher Aufwand im Bereich der Datenlöschung nun wohlmöglich zu einem teuren Kostengrab. Denn das bisherige Gesetz betraf seit 2008 Verdingungsdaten aus den Nutzungen von Telefon, Mails und Internet sowie von ermittelten Handy-Standorten. Fraglich ist an dieser Stelle, inwieweit Bürger dieses gerichtlich verordnetet Datenlöschen bezüglich ihrer eigenen Daten auch tatsächlich überprüfen können. Insofern rechnen Beobachter in nächster Zeit durchaus mit Folgeklagen, zum Beispiel auf Einsichtnahme ihrer Datenbestände.
Schlupfloch durch die Hintertür
Mit dem Tag der Urteilsverkündung ist aber das Thema "Vorratsdatenspeicherung" noch nicht von Tisch. Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber lediglich verboten, dass Gesetz in der bisherigen Fassung aufrechtzuerhalten.
Gleichzeitig aber wurde erklärt, dass Datenspeicherung zu Vorratszwecken nur zulässig sei, wenn eine Reihe von Bedingungen vom Gesetzgeber berücksichtigt werden würden. Dies betrifft die Art der Verwendung der Daten, die Sicherheit mit dem Datenumgang und die Transparenz im Umgang mit der Datenverwendung.
Sollte dies alles in einem zukünftigen Gesetz vom Gesetzgeber berücksichtigt werden, stünde unter Umständen schon bald die Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten erneut auf der Tagesordnung des öffentlichen Interesses.
Urteil greift "Mutterrichtlinie" der EU nicht an
Das Bundesverfassungsgericht hat es geschickt vermieden, sich mit der EU-Kommission oder dem Europäischen Gerichtshof anzulegen. Denn die Verfassungsrichter bestätigen vielmehr mit ihrem Urteil, dass sogar die "anlasslose" Vorratsdatenspeicherung, wie sie von der EU gewünscht wird, nicht schon an sich verfassungswidrig ist, sondern lediglich die Art und Weise, wie Deutschland diese EU-Vorgabe bisher gesetzlich umgesetzt hat.
Diesbezüglich wird nach Meinung politischer Insider in Berlin die Reaktion des deutschen Gesetzgebers - mittels eines nachgebesserten Gesetzes - nicht lange auf sich warten lassen.
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Aktuelle Meldung
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Kredithürde im Januar
wieder gesunken |
| 05.02.2012, 00:00 Uhr |
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München (dapd) - Die meisten deutschen Firmen haben sich nach eigener Einschätzung im Januar etwas leichter Geld leihen können als zuvor. Nach einem Anstieg im Dezember sank die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft im Januar leicht, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte.
Der Anteil der Unternehmen, die die Kreditvergabe als restriktiv bewerteten, habe im Vergleich zum Dezember um 0,3 Punkte auf 22,8 Prozent abgenommen. "Weiterhin profitiert die deutsche Wirtschaft von sehr günstigen Finanzierungsbedingungen", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.
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Life & Lifestyle
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02.02.2012, 16:00 Uhr
Baierbrunn (wnorg) - Der Fachbegriff Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "honigsüßer Durchfluss". Diabetespatienten scheiden Glukose über den Urin aus und haben eine verminderte Ausbildung des körpereigenen Hormons Insulin. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel zu hoch und viele Betroffene müssen mehrfach täglich Insulin spritzen.
Bild: Michael Horn / pixelio.de
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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31.01.2012, 12:00 Uhr
Düsseldorf (wnorg) - Die europäische Stahlindustrie ist wieder auf dem Wachstumspfad. Für 2012 erwarten die internationalen Stahlmärkte einen Zuwachs der Stahlproduktion von 1,6 Milliarden Tonnen.

Bild: dapd
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Getränkekartons sind umweltfreundlich
Berlin (wnorg) -
Der 1915 patentierte Getränkekarton ist eine Einwegverpackung aus Verbundstoffen für flüssige Nahrungsmittel. |
Bild: Andreas Morlok / pixelio.de
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Bargeldloses Zahlen weiter auf dem Vormarsch
Frankfurt am Main (wnorg) -
Das Zahlen größerer Beträge mit Karte ist für viele Verbraucher bereits Normalität. |
| Bild: dapd |
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Deutschland auf Kurs bringen
Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.
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| Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de |
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Auch Deutschland
nur noch auf Pump
Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.
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| Bild: dapd |
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Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen
Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.
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| Bild: dapd |
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