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Gesund leben beugt Demenz vor
London (wnorg) -
Demenz ist mehr als eine Gedächtnisstörung. |
| Bild: dapd |
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Als ständig sich fortentwickelnder Krankheitsprozesses mit vielen Beschwerden stellt die Demenzerkrankung Betroffene und Angehörige vor eine große Herausforderung.
Fettsucht, hoher Blutdruck und hohe Cholesterinwerte sind bereits als Risikofaktoren an Demenz zu erkranken bekannt. Nun haben Wissenschaftler des Imperial College und des La Colombière Hospital in Montpellier untersucht, ob die Einflussnahme auf die allgemeine Gesundheit Auswirkungen auf die Erkrankung an Demenz haben könnte. Demnach soll eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse das Risiko an Demenz zu erkranken verringern. Auch Depressionen und Diabetes kann damit vorgebeugt werden.
Vor allem Depressionen sind inzwischen ein nachgewiesener Risikofaktor für die Entwicklung einer Demenzerkrankung. Dies zeigte eine Untersuchung, über die amerikanische Forscher im Fachblatt "Neurology" berichten. Wer unter Depressionen leidet, trägt ein deutlich erhöhtes Risiko, im späteren Leben an Demenz zu erkranken.
Eine weitere Studie des Medical Research Council hat gezeigt, dass Demenz-Patienten häufig nicht früh genug behandelt werden, da ihre Hausärzte die Symptome nicht rasch genug erkennen. Prognosen gehen davon aus, dass allein in Großbritannien bis 2025 mehr als eine Millionen Menschen an einer Demenz leiden werden.
Das Wegfallen von Depressionen und Diabetes und eine Ernährung mit mehr Obst und Gemüse soll zu weniger neuen Demenz-Erkrankungen führen, ebenso wie eine verbesserte Bildung. Das Entfernen eines mit der Krankheit in Zusammenhang stehenden Gens hingegen würde, nach Meinung von Experten, nur zu einem geringen Rückgang der Demenzzahlen führen.
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