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Islands Weg aus der Krise
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Islands Weg aus der Krise
Reykjavík (wnorg) -
Vor drei Jahren wurde kein anderes Land Europas so schlimm von der globalen Kreditkrise gebeutelt wie Island. |
| Bild: dapd |
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Dem Inselstaat am Polarkreis drohte die Pleite. Heute steht Island wieder relativ gut da. Wie haben die Isländer das geschafft?
Die kleine Insel mit ihren 320.000 Einwohnern setzte lange Zeit auf traditionelle Wirtschaftszweige: Fischerei, Tourismus, Erdwärmekraftwerke. Dann begannen isländische Banken im großen Stil ins europäische Ausland zu expandieren. Das machte die Volkswirtschaft zunehmend von ihrer verwundbaren Finanzbranche abhängig.
Im Oktober machte Island Schlagzeilen als Gastland der Frankfurter Buchmesse. Vor drei Jahren waren die Schlagzeilen über den Inselstaat ganz anderer Art. Damals stand die Insel der Vulkane und Geysire am wirtschaftlichen Abgrund. Die drei größten Banken, Kaupthing, Glitnir und Landsbanki brachen zusammen. In einer Notmaßnahme hob die Notenbank Islands den Leitzins auf 15 Prozent an, um die isländische Krone zu unterstützen. Die Inflation stieg dennoch auf über 18 Prozent. Die Aktienkurse fielen, etliche Unternehmen mussten Insolvenz anmelden. Fast wäre es zu einem Staatsbankrott gekommen.
Wie wurde das „Islandtief“ so schnell überwunden? Die Isländer verstaatlichten ihre drei Großbanken, um sie anschließend in Insolvenz gehen zu lassen. Anders als Griechenland hat Island eine eigene Währung. Die isländische Krone wertete um mehr als 20 Prozent ab. Das kam dem Fischexport zugute und lockte Touristen ins Land. Wäre Island damals ein Euro-Land gewesen, wäre es aber gar nicht erst so weit gekommen, urteilt Thórólfur Matthíasson, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität in Reykjavík. „Der Finanzsektor konnte nur so schnell wachsen, weil die Finanzaufsicht fehlte und die Krone überbewertet war“, so Matthíasson.
Inzwischen ist Island wieder auf die Beine gekommen. Die isländische Krone ist stabil. Die Prognose für das Wirtschaftwachstum liegt in diesem Jahr bei 2,2 Prozent, im nächsten sollen es rund 3 Prozent werden. Probleme gibt es dennoch. Wo vor der Krise Vollbeschäftigung herrschte, liegt die Arbeitslosigkeit nun bei 7,5 Prozent. Auch der Baubranche geht es nicht gut. Dafür sind IT-Unternehmen im Kommen.
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Aktuelle Meldung
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| Bierabsatz stagniert |
| 17.05.2012, 20:00 Uhr |
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Wiesbaden (dapd) - Der Bierdurst der Deutschen ist in den ersten drei Monaten des Jahres konstant geblieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten die deutschen Brauereien im ersten Quartal 2012 insgesamt rund 20,8 Millionen Hektoliter Bier ab. Das entspricht dem Absatz im Vorjahreszeitraum. In der Statistik sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie aus Nicht-EU-Ländern eingeführter Gerstensaft nicht berücksichtigt.
Biermixgetränke erfreuen sich dagegen weiter steigender Beliebtheit. Sie machten im ersten Quartal 2012 mit 0,8 Millionen Hektolitern 3,8 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Das sind 24,3 Prozent mehr als im Auftaktquartal 2011.
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Life & Lifestyle
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15.05.2012, 15:00 Uhr
Düsseldorf / Bremen / Hamburg (wnorg) - Kaffee kochen, Briefe tippen und hübsch aussehen – dieses Klischee einer typischen Sekretärin ist längst überholt. Heutzutage haben Sekretärinnen eine Vielzahl verantwortungsvoller Aufgaben zu bewältigen. Die korrekte Berufsbezeichnung lautet auch nicht mehr “Sekretärin“, sondern “Personal Assistant“ oder “Office Managerin“.
Bild: dapd
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Ist Ihre Altersvorsorge ausreichend?
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17.05.2012, 10:00 Uhr
Berlin (wnorg) - Ob regelmäßiger Nutzer von Linienbussen oder Urlauber in Reisebussen – Hunderttausende werden hierzulande täglich per Bus transportiert. Und sie alle verlassen sich auf die Sicherheit dieses Verkehrsmittels. Doch nur Fahrzeuge in technisch einwandfreiem Zustand können diese Sicherheit bieten. Wie sieht es damit bei deutschen Bussen aus?

Bild: dapd
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Pflanzenschutzmittel sichern
landwirtschaftliche
Produktivität
Berlin / Bonn (wnorg) -
Schon die Menschen des Altertums verwendeten Dünger, um ihre Ernten zu sichern. |
| Bild: dapd |
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Währungschaos auf Preisschildern
Köln (wnorg) -
Jeder hat es schon gesehen und Viele haben sich bereits darüber geärgert: Preisschilder die verschiedene Preise für unterschiedliche Länder angeben. |
| Bild: dapd |
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Deutschland auf Kurs bringen
Osnabrück (wnorg) -
Die geringe prognostizierte Wachstumsrate für das nächste Jahr gibt Anlass zur Sorge.
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| Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de |
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Auch Deutschland
nur noch auf Pump
Regensburg (wnorg) -
Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von nur noch 0,9 Prozent für das Jahr 2012 voraus. Deutschlands Schuldenberge türmen sich auf.
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| Bild: dapd |
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Die dunkle Seite des Verbots von Glühbirnen
Heidelberg (wnorg) -
Vielen Verbrauchern geht in diesen Tagen ein Licht auf. Und die Wut ist groß.
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| Bild: dapd |
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