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Vorsicht vor Trickbetrügern
Berlin (wnorg) -
Immer wieder fallen Bürger auf Trickbetrüger herein. Die Übeltäter sind schwer zu erkennen. |
| Bild: dapd |
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Ihr Auftreten erregt selten Misstrauen, denn sie verhalten sich höflich und machen einen vertrauenerweckenden Eindruck. Aber ihre Tricks werden immer raffinierter.
„Frau Müller, Sie haben gewonnen!“ So beginnen Briefe mit Gewinnversprechen. Die Schreiben muten schon deshalb seriös an, weil sie oftmals an den Empfänger persönlich adressiert sind. Ein kleiner Haken: Die Übergabe des Gewinns ist an ein – für den Gewinner selbstverständlich kostenloses – Essen gebunden. Nimmt man an diesem teil, so findet man sich oft auf einer Werbeveranstaltung mit stundenlangen Verkaufsgesprächen wieder. Glücksbotschaften wie diese gehören unfrei an den Absender zurückgeschickt oder besser noch gleich in den Papierkorb.
Ein anderer Trick beginnt meist so: „Möchten Sie Ihre Telefongebühren senken?“, fragt eine Stimme am Telefon. Gleich darauf erläutert man Ihnen wortreich die Vorzüge neuer Online-Dienstleister oder Telefontarife. Der Anrufer gibt erst Ruhe, wenn man zustimmt, sich ein Infopaket schicken zu lassen. Doch dieses Paket enthält ein Mobiltelefon plus Vertrag. Manchmal wird parallel dazu der eigene Telefonanschluss gleich abgemeldet.
„Bitte öffnen Sie. Hier ist der Notruf.“ Mit diesem Spruch verschaffen sich Trickbetrüger Zugang zu Wohnungen. Der ungebetene Gast erzählt seinen Opfern irgendwelche dramatischen Geschichten und lässt sie ganz nebenbei ein Papier unterschreiben. Vor allem ältere Menschen kaufen auf diese Art oftmals Produkte, mit denen sie gar nichts anfangen können.
„Nebenverdienst bei freier Zeiteinteilung, hohe Provision. Dazuverdienen von zu Hause aus.“ Lässt man sich von solchen Angeboten in Kleinanzeigen locken, so ist man wahrscheinlich einem Trickbetrüger aufgesessen. Niemand verdient in wenigen Stunden Tausende von Euro. Für derartige Jobangebote muss man vielmehr zunächst selbst in die Tasche greifen. Es fallen beispielsweise Anmelde- und Bearbeitungsgebühren an. Doch mehr passiert dann auch nicht.
Natürlich kursieren unzählige weitere Tricks. Besonders arg treiben es die Trickbetrüger auch im Internet. Deshalb gilt: Man sollte sich immer erst informieren und vorsichtig sein.
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